Peter Pigl
Chronologie
* 7. Juli 2005: Einzug von 20 Einsiedlerkrebsen, Clibanarius sp; für Ausflüge an die
frische Luft gab's auch einen kleinen Riffpfeiler (Bild 1).
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| Bild1 |
* 40 Minuten später ist man voll bei der Sache, die Cyanos-Mahlzeit hat begonnen und
offensichtlich schmeckt's (Bild 2).
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| Bild2 |
* 15. Juli 2005: die Sache ist schon seit einigen Tage gegessen; im wahrsten Sinne
des Wortes (Bild 3).
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| Bild3 |
Es gab auch keinerlei Nachwuchs von Grünalgen. Ich befürchtete, dass der kleine Bestand an Kriechsprossalgen, Caulerpa ssp, in wenigen Tagen Geschichte sein würde. Dem war aber nicht so, allerdings wurde er schon gut um die Hälfte reduziert. Es wird aber alles „Schmierige“ von den Einsiedlerkrebsen eindeutig bevorzugt. Andere Konsumenten sind übrigens im Becken nicht vorhanden.
Resümee
Ich möchte dazu klarstellen dass, eine prompte Bereinigung des Cyanobakterien-Problems so nicht zu erreichen ist. Wo die Tierchen nicht hinkommen, gibt es noch immer Cyanobakterien. Ihr Vorkommen reduziert sich allerdings auf die Scheiben (wird auch immer weniger, ist für Cyanobakterien anscheinend nicht sonderlich bequem) und damit kann ich leben. Ziemlich sicher spielt sich das nach einigen Wochen wieder ein. Wichtig erscheint mir, dass ich ohne irgendwelche Chemie oder nerviger Absaugerei die Störung der sessilen Einwohner absolut vermeiden kann.
Noch ein Tipp am Ende
Ich habe Anfangs natürlich schon vorhandene Einsiedler umquartiert. Aber anscheinend waren die Burschen so satt, dass sie ganz einfach zu wenig von dem Zeugs gefuttert haben. Sie verhindern offensichtlich das Auftreten von Cyanobakterien (Bild 4), bei einem massiven Befall sind sie aber nicht wirklich effizient und eine Hungerkur wäre dann doch unfair.
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| Bild4 |
Bei den frisch importierten Einsiedlern ging es dann ruck zuck, das Bordservice bei der Anreise dürfte recht dürftig sein.
© „ATInfo" 8-9/2007



