Der aquaristische Teil der Messe fand auf ueber 6000m2 statt und war dementsprechend wirklich beeindruckend, nachdem man ausser den 3 Euro Parkgebuehr pro Tag, wenn man nicht wie ich Freikarten hatte erstmal 9 Euro berappen musste. Hat sich aber ausgezahlt, wie ich meine.
Alle bekannten und unbekannten Produzenten und Vertriebe waren da,
neben Zoo Zajac, dem Veranstalter, war u.a. Tetra, JBL (mit demselben
schaekernden Entwicklungsmitarbeiter, der schon in St. Poelten war und
den Stand gegenueber hatte), Dennerle, wo auch Bernd Kaufmann vertreten
war, mit dem ich wieder kurz und nett plaudern konnte, DRAK und seine
auch sehr kompetent wirkenden Kooperationspartner Aquafim, die ein
neuartiges Material entwickelt haben, das den Duenger konstant ueber
einen laengeren Zeitraum ans Aquarium abgibt. Ebenso koennen sie dieses
Material mit anderen Substanzen verbinden, also sicher eine
Entwicklung, die noch von sich hoeren lassen wird. Einen Stand gab es
mit losem nuetzlichem Kleinzeug wie Ausstroemersteine, Ventile, Sauger,
etc. fuer jeweils wenige cents.
Weiters hatte Heiko Bleher einen Stand, an dem er sein Buch vorstellte,
Crusta10 und Crustawelt.de mit Reinhard Pekny und Chris Lukhaup
(letzterer recht untypisch mit wallendem langen dunklen Haar,
Baseballkeppi und coolem Baertchen), eine Menge an Garnelen und
Krebsen. Scalare-online.de war vertreten und viele Vereine hatten auch
meist recht grosse Staende, alle einige Aquarien ausgestellt, von denen
die meisten wirklich sehr schoen eingerichtet waren. Offiziell konnte
man auch ab Sonntag 16h viele der ausgestellten Tiere und Pflanzen oder
auch Aquarien kaufen, oft aber auch schon frueher. Ausserdem gab es
eine Boerse, bei der man die ganze Zeit Fische, Wirbellose oder
Pflanzen kaufen konnte. Die meisten der Fische waren die ueblichen
Verdaechtigen, aber auch einige Killis (Nothobranchius guentheri, N.
nigropinnis, Epiplatys,...), nicht so haeufige anzutreffende
Apistogrammas und andere kleine Buntbarsche (Nannacara
transvestitus,...) konnte man finden. Natuerlich jede Menge Garnelen,
mehrere Arten von Bienen- und Crystal Red Garnelen (weniger oder mehr
weiss, Striche bis Streifen...), etc.
Die Vereine muessen fuer ihren Standplatz nichts zahlen, sondern
bekommen vom Veranstalter sogar Geld fuer jedes ausgestellte Aquarium,
dennoch liessen sich nicht genug Vereine ueberreden, auszustellen. Was
dazu gefuehrt hat, dass ich voller Verwunderung an einem Stand fuer
Huete und Sonnenbrillen, einen fuer Zuckerln, einen fuer Wein inklusive
Weinverkostung und sogar einen fuer zahnaerztliche Kleingeraete
gestanden bin! Fuer Essen und Trinken war auch gesorgt, es gab Wuerstel
mit Pommes frites, belegte Baguettes, Limo, Bier und Wasser.
Das Vortragsprogramm war sehr reichhaltig, 24 Vortraege in 4 Tagen,
allerdings in einem halboffenen Zelt, was ein bisschen muehsam war.
Viele interessante Vortraege waren aber schon Donnerstag und Freitag,
wo ich noch nicht da war, und es war so viel zu sehen und mit Leuten zu
reden, dass ich kaum zum Vortragsschauen gekommen bin. Anton Lamboj hat
jedenfalls am Samstag sehr spannend von seiner Fangreise im Sueden
Kameruns erzaehlt und auch ein paar der anderen Vortraegen duerften
sehr interessant gewesen sein.
Ich konnte auch wieder alte Kontakte auffrischen und neue knuepfen, vom
AquaristikimDetail waren einige dabei, u.a. Harald Schneider, der ja
mit seiner innovativen Idee des "Green Reef"-Suesswasser-Riffaquariums
schon bei internationalen Wettbewerben und letztens seinem Artikel in
der Amazonas fuer aquaristisches Aufsehen gesorgt hat.
Mein Gastgeber Daniel und seine Freundin haben uns auch ihren
Fischkeller gezeigt, der wirklich sehr beeindruckend war, ebenso der
Fisch-, Krebs- und Kaeferkeller seines Freundes. Daniel erzaehlte u.a.
dass er woechentlich 80% Wasser aus der je nach Jahreszeit kalten
Leitung durchfuehrt und die Fische hauptsaechlich mit Massen an
Tuempelfutter ernaehrt. In den Becken hat es nur so vor Jungfischen
(Corydoras, Epiplatys,...) und Wasserfloehen wie Cyclops gewimmelt.
Die Fahrt war nicht zu unterschaetzen, man faehrt von Wien je nach
Verkehr und Verkehrskontrollen (60 Euros fuers Zu-Schnell-Fahren)
zwischen 5 und 6 Stunden.
Fuer meinen Freund hab ich zwei Brackwasser-Einsiedlerkrebse mitgebracht, offenbar von der Gattung Clibanarius africanus (war nicht bekannt), die duesen schon durch ein neu aufgesetztes kleine Schreibtisch-Brackwasserbecken.
Die Reise hat sich jedenfalls ausgezahlt, es gab viel zu sehen und zu
erfahren, ich bin wiedermal voll mit neuen Ideen und Motivation
heimgekommen.
neben Zoo Zajac, dem Veranstalter, war u.a. Tetra, JBL (mit demselben
schaekernden Entwicklungsmitarbeiter, der schon in St. Poelten war und
den Stand gegenueber hatte), Dennerle, wo auch Bernd Kaufmann vertreten
war, mit dem ich wieder kurz und nett plaudern konnte, DRAK und seine
auch sehr kompetent wirkenden Kooperationspartner Aquafim, die ein
neuartiges Material entwickelt haben, das den Duenger konstant ueber
einen laengeren Zeitraum ans Aquarium abgibt. Ebenso koennen sie dieses
Material mit anderen Substanzen verbinden, also sicher eine
Entwicklung, die noch von sich hoeren lassen wird. Einen Stand gab es
mit losem nuetzlichem Kleinzeug wie Ausstroemersteine, Ventile, Sauger,
etc. fuer jeweils wenige cents.
Weiters hatte Heiko Bleher einen Stand, an dem er sein Buch vorstellte,
Crusta10 und Crustawelt.de mit Reinhard Pekny und Chris Lukhaup
(letzterer recht untypisch mit wallendem langen dunklen Haar,
Baseballkeppi und coolem Baertchen), eine Menge an Garnelen und
Krebsen. Scalare-online.de war vertreten und viele Vereine hatten auch
meist recht grosse Staende, alle einige Aquarien ausgestellt, von denen
die meisten wirklich sehr schoen eingerichtet waren. Offiziell konnte
man auch ab Sonntag 16h viele der ausgestellten Tiere und Pflanzen oder
auch Aquarien kaufen, oft aber auch schon frueher. Ausserdem gab es
eine Boerse, bei der man die ganze Zeit Fische, Wirbellose oder
Pflanzen kaufen konnte. Die meisten der Fische waren die ueblichen
Verdaechtigen, aber auch einige Killis (Nothobranchius guentheri, N.
nigropinnis, Epiplatys,...), nicht so haeufige anzutreffende
Apistogrammas und andere kleine Buntbarsche (Nannacara
transvestitus,...) konnte man finden. Natuerlich jede Menge Garnelen,
mehrere Arten von Bienen- und Crystal Red Garnelen (weniger oder mehr
weiss, Striche bis Streifen...), etc.
Die Vereine muessen fuer ihren Standplatz nichts zahlen, sondern
bekommen vom Veranstalter sogar Geld fuer jedes ausgestellte Aquarium,
dennoch liessen sich nicht genug Vereine ueberreden, auszustellen. Was
dazu gefuehrt hat, dass ich voller Verwunderung an einem Stand fuer
Huete und Sonnenbrillen, einen fuer Zuckerln, einen fuer Wein inklusive
Weinverkostung und sogar einen fuer zahnaerztliche Kleingeraete
gestanden bin! Fuer Essen und Trinken war auch gesorgt, es gab Wuerstel
mit Pommes frites, belegte Baguettes, Limo, Bier und Wasser.
Das Vortragsprogramm war sehr reichhaltig, 24 Vortraege in 4 Tagen,
allerdings in einem halboffenen Zelt, was ein bisschen muehsam war.
Viele interessante Vortraege waren aber schon Donnerstag und Freitag,
wo ich noch nicht da war, und es war so viel zu sehen und mit Leuten zu
reden, dass ich kaum zum Vortragsschauen gekommen bin. Anton Lamboj hat
jedenfalls am Samstag sehr spannend von seiner Fangreise im Sueden
Kameruns erzaehlt und auch ein paar der anderen Vortraegen duerften
sehr interessant gewesen sein.
Ich konnte auch wieder alte Kontakte auffrischen und neue knuepfen, vom
AquaristikimDetail waren einige dabei, u.a. Harald Schneider, der ja
mit seiner innovativen Idee des "Green Reef"-Suesswasser-Riffaquariums
schon bei internationalen Wettbewerben und letztens seinem Artikel in
der Amazonas fuer aquaristisches Aufsehen gesorgt hat.
Mein Gastgeber Daniel und seine Freundin haben uns auch ihren
Fischkeller gezeigt, der wirklich sehr beeindruckend war, ebenso der
Fisch-, Krebs- und Kaeferkeller seines Freundes. Daniel erzaehlte u.a.
dass er woechentlich 80% Wasser aus der je nach Jahreszeit kalten
Leitung durchfuehrt und die Fische hauptsaechlich mit Massen an
Tuempelfutter ernaehrt. In den Becken hat es nur so vor Jungfischen
(Corydoras, Epiplatys,...) und Wasserfloehen wie Cyclops gewimmelt.
Die Fahrt war nicht zu unterschaetzen, man faehrt von Wien je nach
Verkehr und Verkehrskontrollen (60 Euros fuers Zu-Schnell-Fahren)
zwischen 5 und 6 Stunden.
Fuer meinen Freund hab ich zwei Brackwasser-Einsiedlerkrebse mitgebracht, offenbar von der Gattung Clibanarius africanus (war nicht bekannt), die duesen schon durch ein neu aufgesetztes kleine Schreibtisch-Brackwasserbecken.
Die Reise hat sich jedenfalls ausgezahlt, es gab viel zu sehen und zu
erfahren, ich bin wiedermal voll mit neuen Ideen und Motivation
heimgekommen.
