AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 23. November 2008, 17:29:47 *
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Autor Thema: Aquarienbau  (Gelesen 374 mal)
deleteuser
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« am: 07. April 2004, 22:25:40 »

In einer unserer Nachbargemeinden gibt es eine Glaserei. Vor dem Firmengebäude befindet sich ein Container, in dem dieGlasabfälle deponiert werden. Ich habe letzte Woche in der Firma nachgefragt, ob man bereit wäre, mir größere Platten zu überlassen. Man war dort sehr kooperativ und hat mir sogar angeboten, größere und dicke Stücke extra auf die Seite zu stellen. Mit den Glasresten, die bis zu 50 x100 cm groß und teilweise 6mm dick waren, habe ich heute mein viertes Aquarium fertiggestellt. Das ggrößte fasst 60 Liter, die anderen zwischen 25 und 40.
Aquariensilikon gibt es in jedem Baumarkt um etwa 7,- Euro, Glasschneider für 5,-. Beleuchtungen habe ich mit Vorschaltgeräten aus dem Aquarienhandel gebaut.
Das könnte als Anregung dienen für alle, die ein Aufzucht- , Quarantäne- oder Pflanzenbecken benötigen, oder einfach Freude am Basteln haben! Billiger geht es nicht mehr!

lg Peter
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kekule
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« Antwort #1 am: 08. April 2004, 07:43:41 »

Hallo Peter

Gute Idee.

Ich persönlich hätte angst davor Aquarien selbst zu basteln. Habe zu grosse Angst davor das ichs nicht Dich bekomme.

Aber anscheinden bist du ein besserer Handwerker als ich :)

mfg
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martin0026
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« Antwort #2 am: 08. April 2004, 11:26:45 »

hallo!

@triops na das klingt ja wirklich gut....

auch ich gehöre zur fraktion derer, die nicht soooo sattelfest im handwerk sind. war schon hart genug, als ich meinen aquarien unterschrank selbst gebaut habe...
mhm, das risiko wäre mir aber bei einem selbstgebauten aq auch zu hoch, zahlt hier eigentlich auch im fall des falles die versicherung??

mlg, martin
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Trinke niemals Whiskey mit Wasser, aber trinke nie Wasser ohne Whiskey (altes schottisches Sprichwort)
deleteuser
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« Antwort #3 am: 08. April 2004, 11:39:59 »

HAllo!

Wie das mit der Versicherung aussieht, weiß ich auch nicht, allerdings würde ich es denen nicht gleich auf die Nase binden, wenn mal was kaputt geht, dass es Eigenbau war. Vom Handwerklichen ist es nicht sehr problematisch, etwas Geschick gehört sicher dazu, vor allem muss man darauf achten, dass man das Silikon nicht auf die Glasflächen bekommt, weil es sich nur mehr sehr schwer entfernen läßt. Wenn man es einmal auf den Fingern hat, hat man im Prinzip schon verloren ;-)
Kleben und dichten tut das Zeug ohnehin gewaltig, zudem sieht man die ganze Klebfuge durch das Glas, so kann man das Ergebnis sehr gut beurteilen. Bisher waren alle meine Becken dicht, was über 100 Liter geht, würde ich wahrscheinlich auch fertig kaufen...

lg Peter
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mad
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« Antwort #4 am: 09. April 2004, 14:13:23 »

Hallo

Also ich habe mir schon einige Becken im laufe der Zeit selbst geklebt von ca 25 - 430 L (180X50x40 war mein größtes) und ich muß sagen da gehört nicht viel Handwerkliches geschick dazu !!

Das wichtigste ist eine Ebene Unterlage /Guter Aquariumsilikon/Winkel/ein Entfettungsmittel (Aceton)und etwas zum Abstützen der Scheiben zb mehrere Doppeliter Weinflaschen:)(zum Abstützen nicht zum Trinken :):):) und ein Klebeband

Zuerst werden die zu verbindenden Glasränder ca 0.5-1cm vom Rand weg "gerade" mit Klebeband Abgeklebt so das beim Glattstreichen der Fuge ein gerader Rand entsteht und sich kein Silikon an die falsche stelle "verirrt"
Dann werden die zu Klebenden Ränder mit Aceton Entfettet und """"nicht wieder Angefasst !!!!!!!!""""""

Ich beginne mit einer Seitenscheibe die ich als erstes auf die Bodenplatte setze nachdem ich eine Dünne Schicht Silicon aufgetragen habe (wirklich dünn sonnst treibt es das überflüssige Silicon  extrem heraus)und danach mit einer Frontschiebe/ Seitenscheibe /Frontscheibe
Ich stelle jedes Glas mit dem Winkel in die Waage und Fixiere sie mit den "Dopplern"(die Scheibe nicht mich:) event auch noch mit etwas Klebeband und dann verarbeite ich die Fugen mit Silicon und Verstreche es (gibt dazu eigene Abzieher im Bauhandel Funkt Toll)
Und dann Finger für 24Std weg nach ca 48std Klebeband runter (Doppler auch - event jetzt ein Gläschen :) und das Becken auf Dichtheit für einige Tage Beobachten -- Fertig

Die Doppler in der Zwischenzeit Leeren :):):)

Ich brauche für ein Becken 180x50x40 ca 1-2Std !!

Ob es sich bei den Preisen für gekaufte Aquarien auszahlt ein Becken selbst zu bauen sollte jeder für sich selbst entscheiden ich Pers finde das es sich nicht mehr dafür steht......

Ob und wie weit das selbstgebaute Becken Versichert ist weis ich nicht jedoch bin ich mir sicher das bei einem Wasserschaden von ca 400L sicher ein Schadensgutachter die Wohnung besichtigt........... und wer weis was der dann meint Traurig Huch?

Mfg Mad

 

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Ich Freu mich über jede Antwort aber auch über Kritik !Mfg Mad
Krypton
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« Antwort #5 am: 09. April 2004, 22:15:31 »

Hallo zusammen
Mad Du hast das genau richtig beschrieben. Auch ich habe früher schon AQ selbst geklebt.
Wenn Du in einigen Abständen dort wo die Seitenwände mit der Grundplatte verbunden werden, einige Silikontupfen gibst, diese etwas fest werden läßt, so kann die darauf folgende Naht aus Silikon nicht mehr seitlich durch das Gewicht der Seitenscheiben ausquellen, entweichen, da sie durch die vorher aufgetragenen Tupfen nicht mehr einsinken kann und durch diese gehalten wird. Außerdem kann man mit dieser Methode die Stärke der Naht, die sehr wichtig ist, selbst bestimmen.
Ich glaube mich auch zu errinnern, dass mit Trichlor selbst eingetrocknetes Silikon anstandslos zu entfernen ist und man so nach festwerden das Aq perfekt sauber kriegt, selbst dann, wenn einiges doch verschmiert wäre.
Mit einigen Doppler kann man sich prinzipiell sogar den Winkel sparen. Wenn ein Dopeler oder mehrere, auf der Grundplatte steht und einer außen, so kann sich bei gerader Grundfläche zwangsläufig nur ein 90° Winkel ergeben.
Das wichtigste dabei ist, dass das Glas ausreichend stark ist und perfekt zugescchnitten. Dies muß allerdings vorher unbedingt mit einem Winkel kontrolliert werden.
Bei Selbstbau- AQ würde ich keinesfalls auf eine zusätzliche Mittelspange verzichten. Es ist schier unglaublich, wie sich Seitenscheiben bei nur geringfügiger Unterdimensionierung der Stärke, im vollen Zustand biegen können. Hier hat sich auch eine ca 4-5cm breite Längsleiste, an der Schnittfl. knapp oberhalb des Wasserrandes der Länge nach vorne und rückw. geklebt, bestens bewährt und sorgt außerdem für zus. Stabilität und Entlastung. Diese hat den Vorteil, dass man in Betrieb bereits eine Auflagefläche für event. Abdeckscheiben hat.
Bei größeren selbstgklebten Becken ist auch eine Probefüllung außerhalb des Aufstellungsortes sehr ratsam.
Gruß
Fritz


[Editiert am 9/4/2004 von Krypton]
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nicolleen
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« Antwort #6 am: 13. April 2004, 11:25:12 »

apropos eigenbau:
wens interessiert, hier haette ich eine tolle methode fuer eine beleuchtung, die sich mein freund ausgedacht hat, und die sehr guenstig und einfach ist:

also als abdeckung habe ich eine 2mm (gibts auch als 4mm, wenn das aquarium groesser ist) acryl (hobbyglas nennt sich das) platte.

starter und neonroehre muss man sich kaufen, wobei es beim hornbach einen starter fuer 2 neonroehren um 31 euro gibt. falls es wer billiger kennt, bitte sagen!

und jetzt der clou: um 7 euro gibts eine regenrinne, die geht sehr leicht mit einer saege auf die gewuenschte laenge zu schneiden, dann werden 2 loecher reingebohrt, und um einige cents gibts dann eine kette im baugeschaeft, die durch die loecher geht, daran wird dann die lampe aufgehaengt. 2 kabelbinder gehen um die roehre und ein kleiner drahtring haelt die kette und den kabelbinder auf der unterseite der rinne.
das tolle ist, dass die rinne erstens gleichzeitig ein reflektor ist, und 2. durch ihre form verhindert, dass einen das licht anscheint!
ausserdem sieht die konstruktion tatsaechlich sehr huebsch aus! 3. ist sie durch die kette sehr leicht hoehenverstellbar, wenn man am aquarium hantiert.

lg
niki
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