AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 23. November 2008, 17:32:01 *
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Autor Thema: Bodengrund Langzeitdünger etwa GIFTIG ?  (Gelesen 926 mal)
Krypton
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« am: 23. März 2004, 20:57:34 »

Hallo zusammen
Ich habe da ein Problem welches ich unter Pflanzen  Wasserlinsen Gasaustausch ?? bereits beschrieben habe, ebenfalls meine WW.
Da sich mein Mkrogeophagus Ramirezi Pärchen gestern, nach weniger als einer Woche, für immer verabschiedet hat, trotz Wasserwechsel, möchte ich für die Chemiker und chemiscch begabten unter euch folgende noch nicht bewiesene Hypothese zur Diskussion in den Raum stellen.
Ich habe heute mit einer jungen Aquarianerin gesprochen die ein ähnlicches (gleiches) Phänomen hat.
Mehrere Becken, idente WW darin, nur in einem heftigste Atmung der Bewohner.
Einziger Unterschied zu den restliche Becken, wie bei mir, ein zus. Bodengrund- Langzeitdünger von D.....le.
Da ich, wie ja bereits bekannt sein dürfte, sehr weiches Wasser in den AQ. habe, brachte mich bereits Viktor auf die Idee, daß sich bei Wasserwechsel und somit weiterer Zuführung von reinem Osmosewasser, der LW durch im Bodengrund gebundenen Stoffen erhöht, weil diese, als Reaktion darauf, in Lösung gehen könnten, nach einigen Tagen aber wieder fällt, da sich diese offensichtlich wieder langsam verbrauchen. Also genau gegenteilig dessen, was man erwarten würde. Ich habe dafür nun als weiteren Apekt den Bodengrund in Verdacht, da dieser sicher in Übermaß solcher Stoffe beinhaltet, (sonst wärs ja kein Langzeit- Dünger) die sich aber bei extrem weichen W. zu schnell und zu viel auflösen und in Folge es bei den Fischen zu Vergiftungen kommt, welche sich in Form heftigster Atmung zeigt.
Werde versuchen, das Wasser analysieren zu lassen.
Sollte sich dies als Grund herausstellen, wäre der Bodengrund zumindest bei Weichwasser, Toxisch bzw. giftig und somit unbrauchbar.
Was haltett ihr davon?
Danke für zahlriche Überlegungen im voraus.
Gruß
Fritz


[Editiert am 26/3/2004 von Krypton]
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LameraRa
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« Antwort #1 am: 23. März 2004, 21:06:04 »

    Hi Fritz!

Leider bin ich kein Chemiker!  Traurig

Ich habe in keinen meiner AQs einen Langzeitdünger!
Pflanzen sind für mich eher nebensächlich!
Mir geht es nur um die Fische!
Aber das passt nicht ganz zum Thema!

Aber etwas kann ich doch beitragen!

Ein Bekannter hat ein größeres AQ!
Da er aber ein Pflanzen Narr ist, "trimmt" er die Wasserwerte immer optimal hin!
CO2, Osmose, Düngen und auch den Langzeitdünger von der Fa xxx!
Schnelle Atmung ist mir bei ihm noch nicht so aufgefallen!
Allerdings kümmern seine Welse!
Sind nach einer Ewigkeit noch immer 3 cm groß!

Ev. hat diese Wachstumshemmung damit zu tun, dass er extrem weiches Wasser (nicht so extrem wie du Fitz!) hat und Langzeitdünger verwendet!
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Gruß Ralph!
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kekule
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« Antwort #2 am: 23. März 2004, 21:06:59 »

Hallo Fritz

Hast du die Packungsbeilage oder Inhaltstsoffe deines Langzeitdüngers noch.

Prinzipiell ist es schon so das sich in Wasser in dem noch nicht viele Moleküle gelöst sind eine stärkere Möglichkeit aben stoffe zu lösen.

Ob diese toxisch sind kann ich erst nach deinem beipackzettel sagen.

WW vor und anch dem Wechesl wären auch interessant.

mfg
kekule
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Krypton
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« Antwort #3 am: 23. März 2004, 21:21:48 »

Danke, das ging ja blitzartig, konnte nicht mal meine Tippfehler ausbessern (g)
Leider habe ich den Kübel nicht mehr in dem sich der Bodengrund befand. Aber ist es nicht so "die Menge machts das Gift es sei" ? (g) egal welche Inhaltsstoffe.
Ferner würde sich die Geschicchte mit dem LW damit ebenfalls erklären.
Der einzige Unterschied zwischen den WW ist eine Erhöhung des LW danach. Alle übrigen Parameter bleiben gleich (für mich als optimal bewertet) soweit ich diese mit meinen herk. Mitteln messen kann. Event leichte Ph Wert Schwankungen, die ich jedoch in diesem Zusammenhang eher als nebensächlich empfinde, da unter 7 bleibend, mal abgesehen.
Gruß
Fritz
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Krypton
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« Antwort #4 am: 23. März 2004, 21:25:39 »

Kommando zurück habe den Kübel gefunden
meld mich gleich wieder
Fritz
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Krypton
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« Antwort #5 am: 23. März 2004, 21:32:33 »

Hallo Kekule
folgende Inhaltsstoffe werden angeggeben, nicht aber die einzelnen Mengen.
Molybden,Zink, Kupfer, Kobalt, Eisen, Mangan, Kalzium, Kalium, Chlor, Schwefel, Bor, Kohlenstoff, Aluminium, Natrium, Magnesium, Silizium, Lithium, Vanadium Selen.
Na Prack, wenn das, plus den sich üblicherweise selbst im Becken bildenden Elementen zu schnell oder explosionsartig in Lösung geht, wird mir auch außerhalb des Beckens ganz schlecht (ggg)
Dosierung wäre für 120Lt. ich habe das doppelte an Liter (kleiner Trost) darüber ca. 8-10cm gewaschenen Quarzsand.
Ralph
Ich glaube nicht, daß man weiches Wasser alleine für vermindertes Wachstum verantwortlich machen kann, da in den natürl. Habitaten der L Welse ebenfalls kaum GH und KH vorkommen.
Gruß
Fritz


[Editiert am 23/3/2004 von Krypton]
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LameraRa
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« Antwort #6 am: 23. März 2004, 22:01:29 »

    Hi Fritz!

 
Zitat
Ich glaube nicht, daß man weiches Wasser alleine für vermindertes Wachstum verantwortlich machen kann, da in den natürl. Habitaten der L Welse ebenfalls kaum GH und KH vorkommen.


Ich meinte auch in Verbindung mit dem Langzeitdünger!
Ev. kommt es ja daher!
Wenn er das AQ umstellt, wird er auf den Bodendünger verzichten!
Mal sehen, wie sich das auswirkt!
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Gruß Ralph!
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Krypton
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« Antwort #7 am: 23. März 2004, 22:15:08 »

Hi Ralph
OK verstanden.
Aber ich finde, wenn sich meine Vermutung als richtig herausstellt, wär das schon der Überprügel. Mit einem Schlag würde sich nämlich herausstellen, was ich schon lange vermute, daß sich die zus. Spurenelemente Zugabe, möglicherweise nicht von allen, jedoch von sehr vielen, eher als "kontraproduktiv" und in meinem speziellen Fall, sogar als schädlich herausstellen würde.
Ohne, daß Kekule noch geantwortet hat, wage ich schon fast zu sagen, daß ich die Ursache gefunden habe, denn was sollte es sonst sein. Zumindest ein Element spielt da komplett verrückt.
Gruß
Fritz
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Krypton
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« Antwort #8 am: 23. März 2004, 22:50:50 »

Nachtrag:
Ich hab mir heute einen O2 (Sauerstoff) Test zugelegt, welcher meinen Verdacht auf Vergiftung bestätigt. O2 Gehalt liegt bei einer Temp. von 28,2° mit 8mg/l fast schon über Sättigungsgrenze.
Gruß
Fritz
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kekule
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« Antwort #9 am: 24. März 2004, 06:58:10 »

Hallo Fritz

Das einzige was mir wirklich ins auge sticht wo ich mir denke vorsicht wäre Kupfer.

Ich denke mir die anderen Elemente werden in einer egeringen Dosis vorhanden sein das es zu keiner toxischen wirkung kommt. Wie du schon sagst die dosis macht das gift :)

Chlor denke ich liegt als Chlorid vor und ist somit nicht so giftig als freies Chlor.

Die Erhöhung des Leitwertes liegt definitiv daran das Ionen in Lösung gehen.

So wie ich gesagt habe das in frischem Osmosewasser, das bestreben von Substanzen sehr hoch ist um in Lösung zu gehen.

Ich würde mich aber nicht trauen zu sagen das der Langzeitdünger schuld ist.
Nicht bevor ich Tests gemacht hätte.

mfg
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