AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 23. November 2008, 17:22:59 *
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Autor Thema: Wasserwechsel  (Gelesen 890 mal)
shary
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« Antwort #10 am: 12. März 2004, 17:00:36 »

zur düngung: ich dünge auch nur mit eisen (natürlich nicht nur beim ww sondern sonst auch, aber beim ww immer) und in becken die funktionieren wechsle ich nicht regelm. sondern nach gefühl
zur temp: warum findest du temperatur schwankungen (ausser den normalen mit heizstab, über nacht) kontraproduktiv? ich empfinde sie als natürlich, da sie normalerweise durch kältere strömungen, regen etc. ja auch hervorgerufen werden...
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Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom...
Krypton
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« Antwort #11 am: 12. März 2004, 17:28:13 »

Hallo Shary
ich sprach von Temp. Schwankungen von (wie Du schreibst) mehreren Grad) Es ist sicher auch davon abhängig welche Tiere man pflegt. Wenn ich von meinem südam. Becken aus gehe, dann hat man Diskus in natürl. Habitaten, während der Mittagshitze oder fallweise, durchaus schon in größeren Tiefen angetroffen, in denen es lediglich 25-26" hatte, ich finde aber, daß sich in natürl. Gewässer die Fische aussuchen können wo sie gerade sein wollen, wir würden sie aber dazu "vergewaltigen" da sie im AQ nicht auf einen für sie gerade angenehmen Temp. Bereich ausweichen können. Somit haben wir uns an den üblichen Durchnittswerten zu orientieren und nicht an fallw. Ausnahmeerscheinungen.
Zitat
 in becken die funktionieren wechsle ich nicht regelm. sondern nach gefühl
zur temp:
Zitat Ende
Also das verstehe ich offensichtlich nicht. Was hat die Temp. mit Wasserwechsel oder Werten zu tun. Mal von geringfügigen PH Schwankungen abgesehen. (ichaufderleitungsteh) (g)
Gruß
Fritz
Nachtrag: soll heißen MITTAGSHITZE (bringts aber nicht so)
Nachtrag 2: Ändere das Wort Mittags Spitzenerwärmung

[Editiert am 12/3/2004 von Krypton]

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shary
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« Antwort #12 am: 12. März 2004, 18:41:32 »

Zitat
Also das verstehe ich offensichtlich nicht. Was hat die Temp. mit Wasserwechsel oder Werten zu tun. Mal von geringfügigen PH Schwankungen abgesehen. (ichaufderleitungsteh) (g)


ich wechsle generell mit 1-3 grad kühlerem wasser (je nach besatz) als im becken vorhanden... mit den werten hat das nichts zu tun nur mit der temp... die paar grad waren übrigens nur aufs wechselwasser nicht aufs gesamte becken bezogen relativiert sich also auf den gesamtinhalt wieder
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Krypton
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« Antwort #13 am: 12. März 2004, 18:50:23 »

Alles klar,  :)  das hab ich tatsächlich falsch interpretiert bzw. verstanden.
Gruß
Fritz
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Viktor
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« Antwort #14 am: 12. März 2004, 23:12:28 »

Hallo Fritz!

Ob eine Temperaturabsenkung beim Wasserwechsel erfolgen soll oder nicht, ist stark von den gehaltenen Fischen abhängig. Die Regenbögen und Lebendgebärenden, die ich zB halte, werden erst bei einer Absenkung von 3-4 Grad so richtig munter.
Im Übrigen fällt es mir regelmäßig auf, dass sowohl die Fische als auch die Garnelen und Krebse nach einem Wasserwechsel erheblich aktiver sind als sonst. Daraus schließe ich, dass den Fischen die Umgebung angenehmer ist als vorher. Da wir beileibe nicht alle Wasserparameter messen, dürfte es bei einem Wasserwechsel zu von uns nicht feststellbaren Reaktionen kommen, die den Fischen angenehm sind.

Du hast geschrieben:
Für Pflanzendüngung ist WW auch nicht generell zu empfehlen, da sich ja meines Wissens in einem Becken mit ausgewogenen biol. Gleichgewicht, mehr als genug Nährstoffe für die Pflanzen bilden. Diese entfernst Du aber durch regelm. WW wieder.

Eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall. Die für Pflanzen notwendigen Spurenelemente (Kupfer, Magnesium, Kalium, etc.) werden verbraucht und in die Pflanzenmasse eingebaut und dem Nährstoffkreislauf entzogen. Mit einem Wasserwechsel führst Du diese Mineralien wieder zu. Nur Nitrat (bzw Ammonium/Ammoniak) und Phosphat brauchen nicht extra zugeführt werden und sind meistens im Überfluss vorhanden. Wenn es nicht gerade ein extremes Pflanzenbecken ist, reicht diese Zufuhr von Spurenelementen zusammen mit einer leichten Eisendüngung oft schon aus und ein Volldünger ist nicht notwendig.
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Krypton
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« Antwort #15 am: 12. März 2004, 23:35:19 »

Hallo Viktor
Du hast recht, allerdings sprach ich (bzw. meinte ich) von meinem Becken. Bei UOM Wasser trifft dies sicher nur zu ca. 10% zu, was nichts anderes bedeutet als, daß das fast nichts ist was den Pflanzen bei WW zugeführt wird.
In letzter Zeit habe ich das Aufhärtesalz (auf 1 Eßl. in 1 Lt. Wasser aufgel.) auf einmal wöchentl. beschränkt. Bei 740lt ebenfalls fast nichts. Bisher kein Unterschied festzustellen, außer der LW sinkt auf ca. 132
  Bei Leitungswasser sieht die Situation natürl. vollkommen anders aus.
Ob es sich bei mir um ein extremes Pflanzenbecken handelt, ich weiß es nicht, aber Du kannst dir ja event. selbst ein Bild machen unter:
http://www.fwfalarm.at/aquarium/     (mein AQ) allerdings ist die Seite noch ein Fragment.
Gruß
Fritz

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Viktor
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« Antwort #16 am: 13. März 2004, 14:56:02 »

Hallo Fritz!

Schönes Aqua, mein Kompliment.
Es ist schon recht dicht bepflanzt, aber da siehst Du, wie wenig Spurenelemente notwendig sind. Durch das Aufhärtesalz führst Du ja genau jene Sachen, die Du mit der UOA herausgeholt wieder zu. nur halt in geringeren Mengen und genauer dosiert. Genauso würde es reichen, das UOA-Wasser mit etwas Leitungswasser zu verschneiden.
Noch was: Es ist durchaus möglich, ein bepflanztes Becken auf unterschiedliche Arten zu betreiben. zB als Starklichtbecken, wo Dünger, CO2 und licht hineingepowert wird. Oder eben mit weniger Beleuchtung, mit anderen Pflanzen, die auch langsamer wachsen und entsprechend weniger Dünger brauchen.
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Krypton
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« Antwort #17 am: 13. März 2004, 19:23:06 »

Hallo Viktor
herzlichen Dank für dein Kompliment. (freu)
Ich denke so lange es so läuft, denke ich nicht im Traum daran Änderungen vornehmen.
Jedoch Altwasser spukt mir dennoch im Kopf herum.
Es scheint jedoch im Moment alles wissentswerte besprochen zu sein. Vorher zu informieren und Meinungen einzuholen kann nie schaden, auch wenn durchaus differenzierte Ansichten dabei rauskommen.
meine Devise:
"Reden und lachen kann nichts machen"
Nochmals Danke
Gruß
Fritz
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fischihausi
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« Antwort #18 am: 15. März 2004, 08:00:44 »

hallo

ich habe mir nun das thema durchgelesen und recht interessante meinungen dazu gehört.

nun würde ich noch gerne wissen wie oft ihr einen ww durchführt. in der literatur findet man zeiten von 1-2 mal wöchentlich ( ich mach es auch so) bis zu 3 monaten, was mir aber sehr lange vorkommt.

ich fahre bald für 3 wochen auf urlaub und mache mir schon sorgen, ob das becken bzw. meine fische das ohne ww durchstehen.
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LG
sabine

http://www.sabinebudin.at
 
shary
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« Antwort #19 am: 15. März 2004, 09:50:40 »

also 1-2 mal wöchentlich mach ich nur wenns ein problem gibt... normal wechsle ich irgendwo im zeitraum zw 2 wochen und 3 monaten... hängt davon ab, ob es von den ww her nötig ist bzw ists auch gefühlssache... jedes meiner becken hat da so seinen eigenen rhytmus... die kleinen werden schon mal häufiger gewechselt - so ca alle 2 - 4 wochen (20l, 45l und 60l), das 300er steht schon gut 3 monate mit dem selben wasser (ist allerdings tw offen, dadurch verdunstet sehr viel wasser und ich muss laufend frischwasser nachfüllen)
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