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AUSTRIAN AQUANET Forum 05. Dezember 2008, 16:58:44 *
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Autor Thema: Unheimliche Wasserwerte  (Gelesen 801 mal)
ChrisH
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« Antwort #10 am: 04. März 2004, 23:29:41 »

Hi Fritz!

Bin kein Chemiker ;)

Aber so viel ich weiß beeinflußt das Co2 den Ph Wert auch leicht ...

Und ja in der freien Natur entsteht das Co2 durch Zentimeterdicken Mulm und den wirst du in deinem Becken nicht haben denke ich ....

mehr kann ich dazu nicht sagen ...

Tschau Chris

[Editiert am 4/3/2004 von ChrisH]
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Krypton
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« Antwort #11 am: 04. März 2004, 23:48:46 »

Hallo
  Sorry natürl. senkt Co2 etwas den PH Wert
Da hab ich wohl ein (hoffentlich vorübergehendes) "Black out" gehabt.
Nur, daß er ansteigt ist bei meinen Werten doch etwas verwunderlich.
Was treibt ihn ohne Co2 in die Höhe ?
Da ich auch Nachts (unnötigerweise) das Co2 nicht abschalte, ist bei dem Verhalten jedoch die Erklärung warum er ziemlich konstat unter 7 bleibt.
Gruß
Fritz
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« Antwort #12 am: 05. März 2004, 07:56:33 »

Hi Fritz!

Das ist für mich auch der Grund, warum ich keine Co2 Nachtabschaltung vewende, da erstens der Co2 Wert und auch der pH Wert dauernd schwanken würden ;)
Wenn es ständig durchläuft kann man ihn ziemlich konstant halten ...


Tschau Chris
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« Antwort #13 am: 05. März 2004, 11:33:25 »

ChrisH
Dem kann ich nur bedingt zustimmen.
Der Co2 Wert ,welchen ich selten messe schwankt dagegen sicher zwischen Tag u. Nacht, da ja die Pflanzen das C02 Nachts nicht benötigen.
Zwangsläufig fällt Nachts daher der PH Wert mit. Dies ist mir aber lieber, als ein stetiger Anstieg ohne C02, da ich keinesfalls über 7 kommen möchte. Jetzt ist wieder ein PH Wert zwischen 6,4 - 6,7 vohanden, welcher innerhalb dieser Grenzen stabil bleibt. (könnte ruhig tiefer liegen)
Ich denke die Schwankungen sind immer da, nur eben jettzt, im tieferen Bereich.
Es stellt sich die Frage die sich stellt ist: Sind diese Schwankungeen zu tolerieren, oder sollte das W. nicht immer kostant sein?
Gruß
Fritz

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« Antwort #14 am: 05. März 2004, 11:33:30 »

Hallo Fritz!

Hast Du Wurzeln im Becken, verwendest Du Torf? Die in diesen Materialien enthaltenen Huminstoffe bauen ein eigenes Puffersystem auf.
Der Säuresturz entsteht üblicherweise, wenn Nitrat in größeren Mengen im Becken ist (Stichwort Salpetersäure). Solange also der Nitratgehalt niedrig ist, ist die Gefahr eines Säuresturzes relativ gering.
Der erhöhte Leitwert kommt von diversen Ionen, die bei der GH-Messung nicht erfaßt werden (Nitrat, Nitrit, Phosphat, Natrium, etc.)
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Krypton
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« Antwort #15 am: 05. März 2004, 11:46:28 »

Hallo Viktor
Danke für deine Antwort, das wäre viellleicht eine Erklärung.
Ich habe eine nicht allzu Gr. Wurzel aus Savannenholz. Torf habe ich bisher noch nie verwendet. Nitritt und Nitratt sind immer im untersten Meßbereich.
(Zeolith Filterung) Phosphat und Natrium denke ich fällt ebenfalls aus, da ich ja mit fast reinem Osmosewasser "fahre" (außer wie bereits beschr. geringfügige Aufhärtung ab und zu) Der LW im reinen Osmose Pearmet (schreibt man das so (g)) beträgt etwa 18-20
Gruß
Fritz
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« Antwort #16 am: 05. März 2004, 22:31:35 »

Hallo Fritz!

Nun, Phosphate, etc kommen ja auch hauptsächlich mit dem Futter ins Wasser, von daher kann das den Leitwert sehr wohl verändern. Düngst Du eigentlich mit Eisen oder Ähnlichem? Auch das beeinflußt den Leitwert.
Ich kenne jetzt die Formeln nicht, aber es ist durchaus möglich, aus den Gewichtsangaben der Tests auf den Leitwert zurückzurechnen. Wie verändert sich der Leitwert denn beim Wasserwechsel (Vorher - Nachher)?
Ob die Wurzel aus Savannenholz ausreichend Huminstoffe für einen passablen Puffer abgibt, wage ich zu bezweifeln. Aber solange Nitrat und Phosphat nicht nach oben geben, sehe ich, wie gesagt, wenig Gefahr.
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Krypton
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« Antwort #17 am: 06. März 2004, 01:13:48 »

Hallo Viktor
Danke für deine Antwort.
Ich dünge mit Fetrilon, den LW messe ich elektr. Du wirst es nicht glauben aber, sofort nach Wasserwechsel ist der LW um ca. knappe 100 Mikrosiemens (habe vergessen wie man dieses verdammte Zeichen findet (g)) höher als drei Tage später. Dazu nochmals,  es kommt nur reines Osm. Wasser (Permeat) bei WW ins Becken. Mit der Wurzel teile ich deine Gedanken.
Gruß
Fritz
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« Antwort #18 am: 09. März 2004, 10:34:08 »

Hallo Fritz!

Wenn der Leitwert beim Wasserwevchsel mit reinem Osmosewasser steigt, kann es sein, dass irgendwelche Ionen, die gebunden im Boden vorliegen, in Lösung gehen. Gleizeitig hebt das Fetrilon natürlich auch den Leitwert an. Das anschließende allmähliche Absinken erkläre ich mir durch den Verbrauch der Pflanzen bzw Ausfällen der anfangs in Lösung gegangenen Ionen durch Komplexbildung. Und beim nächsten Wasserwechsel beginnt der Kreislauf von vorne.
Hast Du neben dem Leitwert auch einmal die GH vor und nach dem Wasserwechsel gemessen?
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Krypton
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« Antwort #19 am: 09. März 2004, 20:22:10 »

Hallo Viktor
Danke für deine Antwort
Nein. die GH habe ich noch nicht im Vergleich vor/nach WW gemessen.
Das ganze klingt sehr logisch. Der LW schwankt zwischen 175 / 140 zur Zeit. Möglicherweise, daß das Eisen zu schnell ausfällt, da ich zus. mit UV Klärer fahre und sich so event wo absetzt.
Gruß
Fritz
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