AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 05. Dezember 2008, 13:45:40 *
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Autor Thema: Billigste Eisendüngung  (Gelesen 1974 mal)
Krypton
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« am: 12. Februar 2004, 22:34:23 »

Hallo zusammen
ich wollte euch einmal berichten, wie man sich sehr viel Geld ersparen kann, indem man nicht teuren Eisendünger kauft, sodern leicht selbst bereitet.
Es gibt bei Obi den Eisendünger Fetrillon, welcher für Zimmerpflanzen gedacht ist. 1 Packung enthält 4 oder 5 mal 20g reines chelatiertes Eisen.
Preis: etwa € 6

Ein 20 g Säckchen löse ich in einem Liter Wasser auf. (dunkel und kühl lagern) Die restlichen 3 Säckchen kann man verschenken oder weitergeben.
In mein gr. Becken gebe ich dann und wann (ca alle 4 Tage) ca. 2-3ml., (Genaue Dosierung und Mixanl. im Googgle unter Fetrillon) jedenfalls wenn ich kein FE mehr über Tests feststellen kann.
Bei der Dosierung ist äußerste Zurückhaltung und Anfangs ein par Tests (Fe) notwendig. Nach einiger Zeit hat man das aus dem ef ef.
Somit kostet mich Eisendünger für ca. 2 Jahre ? (noch nicht genau nachgerechnet) eben mal € 2,--
Vergleicht diesen Preis mal mit den für die Aquaristik angebotenen Eisendünger und multipliziert das für 2 Jahre.
Ich kann euch versichern: Es funktioniert. Allemal besser als die dafür vorgesehenen Langzeittabletten.
Man müße sich mal genauer damit beschäftigen, aber ich bin sicher, daß man auf die glleiche Art die restlichen Spurenelemente wie Kalium etc. auch beifügen kann und sich über die vorhandenen Preise nicht verarschen lassen muß.
Möglicherweise ist ja ein Chemiker unter uns, der sich der Sache ganz präzise annehmen kann.
Gruß
Fritz

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Helga
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« Antwort #1 am: 12. Februar 2004, 23:31:12 »

Hallo!

Also ich habe da mal meine Zweifel, weil in den Aqua-Düngern auch sehr viele weitere Spurenelemente drinnen sind.... Mangan, Zink, Kalium.... und wie sie alle noch heißen - ich hoffe Mad meldet sich hier zu Wort!

Bist Du sicher, daß darin wirklich nur reines chelatiertes Eisen ist, weil nur das können Aquarienpflanzen verwerten? Und daß darin kein Nitrat oder Phosphat enthalten ist, was in Zimmerpflanzendüngern meist der Fall ist, da diese Stoffe bei Zimmerpflanzen Mangelware sind, im Aquarium jedoch immer konstant vorhanden.

Nur wegen der paar Euro sparen, das zu riskieren, ich weiß nicht!

Gruß
Helga
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Krypton
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« Antwort #2 am: 12. Februar 2004, 23:46:11 »

Hallo
Helga
Ich bin mir da ganz sicher. Mit den weiteren Spurenelementen hast Du allerdings recht. Jedoch denke ich (nicht gesichert) kommt ein Teil davon sicher durch Fütterung etc. auch auf natürl. Weise ins AQ Wasser
Gruß
Fritz

[Editiert am 12/2/2004 von Krypton]
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Helga
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« Antwort #3 am: 12. Februar 2004, 23:55:37 »

Hallo!

Was ich noch vergessen hab... hast einen Eisentest, der auch chelatiertes Eisen mißt?Huch? Darauf kommts auch an bei den Messungen!

Jetzt schreib ich mal, was alles in meinem Aqua-Dünger drinnen ist:
Eisen in 2-wertiger gebundener (chelatiert) Form, Mangan, div. Mineralien und Spurenelemente, wie Mangan, Aluminium, Bor, Chlorid, Jod, Kalium, Lithium, Molybdän, Nickel, Natrium, Titan, Zink, Zinn!!!!

Wieviel von dem allen natürlich drinnen ist, verrät kein Düngerhersteller, es sind wie schon gesagt "Spurenelemente"!

Die wenigsten dieser Stoffe werden über die Nahrung für die Fische zugeführt!

Gruß
Helga
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Krypton
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« Antwort #4 am: 13. Februar 2004, 00:44:30 »

Hallo
Ich zittiere
Richtig ist, daß Wasserpflanzen nur zweiwertiges Eisen aufnehmen können, sie können aber durch die gezielte Abgabe von Chelatoren festgelegtes Eisen mobilisieren. An der Oberfläche der Zellen wird dann reduziert, aufgenommen werden können anschließend sowohl die kompletten Komplexe, als auch nacktes Fe(II). In der Pflanzenzelle wird wieder zum dreiwertigen Eisen oxidiert und mit Citrat chelatisiert, der Weitertransport erfolgt dann als Eisen(III)citrat.
Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt der  Erfolg der Eisendüngung mit Fetrillon, einem EDTA-Chelatkomplex mit dreiwertigem Eisen.
 

Zudem liegt im Wasser immer ein Gleichgewicht von Fe(II) und Fe(III) vor, dessen Gleichgewichtslage vom Redoxpotential des gesamten Beckens bestimmt wird. Unter aquaristischen Verhältnissen liegt nur ein geringer Teil des Eisen als Fe(II) vor. Beim Verbrauch des wenigen Fe(II) durch die Wasserpflanzen oder durch sonstige Prozesse wird allerdings sofort wieder Fe(II) aus dem Gleichgewicht neugebildet.

Chelatoren verhindern die Oxidation von Eisen
Ich habe Fetrilon bislang in Kombination mit Spurenelementen eingesetzt bei pH 4,5 - 7,5. Bislang schwand jede aufgetretene Chlorose.
Zitat Ende
Und genau über diese Zugabe von Spurenelementen würde es sich lohnen zu diskutieren. Da diese, bei Wissen der genauen Dosierung, in einzelner reiner Form, ebenfalls in einen preislichen Bereich liegen dürften, die dem des Fetrillon equivalent sein dürfte.
Es stellt sich die Frage, wie wichtig sind diese Spurenelemente in Wirklichkeit ? Wird da von den Hersteellern nicht etwas übertrieben. Denn würde ich von dem Muß der extra Zugabe so überzzeugt sein, dürfte so wie icch es betreibe nichts wachsen. Zumal die meisten Pflanzen für eine Temp. wie ich sie habe ohnehin nicht gedeihen dürften. (29,5°)
Fakt ist:
Ich persönlich löste dies bislang so, daß ich zusätzlich einmal wöchentlich 10% der der dafür empfohlenen angegebenen Menge Planta Min zuführte.
Ergebnis:
Ich muß wöchentllich im Becken rumholzen, da mir sonst alles zuwächst. Ein Versuch mit rotem Lotus (winzige Blättchen) auf Knolle hatte zur Folge, daß dieser nach bisher 6 Wochen nahezu tägl. ein Blatt dazubekommt, mittlerweile Handtellergroß.
Ich möcht zusätzlich betonen, daß ich keinerlei zus Bodengrund - Langzeitdünger eingebracht habe, sondern lediglich reinen gewaschenen Quarzsand, ohne Bodenheizung.
Gruß
Fritz
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kekule
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« Antwort #5 am: 13. Februar 2004, 10:03:24 »

Hallo

Ich sage dazumal soviel, Spurenelemnte sind wichtig.

Mg wird dazuverwendet um Chlorophyl aufzubauen,w as wir alle wissen sehr wichtig ist.

Das man den reinen Eisenbedarf für Pflanzen über deine Methode decken kann denke ich ist sicher möglich.

Die Bedenken die Helga hat das zusätzlich Phosphor oder andere Substanzen eingebracht werden sind begründet, und sollten abgeklärt werden.

Da es bei dir aber funktioniert Krypton, kann nicht viel falsch daran sein.

mfg
Kekule
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Krypton
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« Antwort #6 am: 13. Februar 2004, 11:16:38 »

Hallo Kekule
Bei Fetrilon handelt es sich um hochkonzentriertes Eisen 100% chelatisiert.
Chelatbildner ist EDTA. Die beste Chelatstabilisierung erreiccht man bei einem PH Wert zwischen 4 - 6,5 (Im Wasser wird dies nicht gänzlich anders sein.) Und wenn, eine Zugabe ist kein Problem. Man muß nur daß Gefühl durch Anfangsmessungen bekommen, wieviel und wie oft.
Ob diese Vorgangsweise Anfängern zu empfehlen ist, bleibe dahingestellt. Ein wenig Wissen über WW und deren Zusammenhänge, sollte man schon mitbringen.
  Das Spurenelemente für Pflanzen und deren Wuchs unentbehrlich sind, ist selbstverst. unumstritten.
Ich wurde da offensichtlich falsch verstanden.
Die Frage die sich stellt ist allerdings
1. wie weit ist ein eingef. AQ selbst in der Lage diese den Pflanzen    anzubieten, bzw. was fehlt immer ohne künstl Zugabe.
2. Was müssen wir zus. einbringen.
3. Können wir dies nicht auf eine ähnliche Weise (nahezu kostenlos) wie mit Fetrilon erreichen.
Gruß
Fritz
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mad
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« Antwort #7 am: 13. Februar 2004, 19:51:46 »

Hallo :)

Feines Thema :):):):)


Also Grundsätzlich wurde schon so zimmlich alles gesagt und Gefragt was es zu Fetri.. zu Fragen/Wissen gibt:)

Ich selbst habe Fetri.. schon vor XVII Jahren in Verwendung gehabt und war mehr als voll zufrieden (Preis/Leistung unschlagbar)

Als ich mich dann aber auf die Pflege von Holländerbecken (Pflanzenbecken)umgestellt habe hat sich aber sehr rasch gezeigt das Eisen nicht alles ist !!

Es wurde nach einiger Zeit sichbar das trotz Eisendüngung etwas den Pflanzen fehlte (zb Cryptos/Alternanthera..) das Wachstum lies relativv rasch nach - vermute das der Bodengrunddünger /Eigenmischung) aufgebraucht war und das das dargereichte Eisen nicht genug war worauf mir im Aquarienverein zu einem  selbstgemixten  Dünger geraten wurde ( werde das " Rezept "suchen und wenn gefunden Posten )

Darin war zb Kalium /Magnesium/Kupfer/Mangan/Phosphor und noch so einiges was ich nicht mehr weis:(
Nach dem Einsatz der Mixtur wuchsen die Pflanzen wieder Top  ( in verbindung mit Fetri..)!!!!

Fazit : Spurenelemente (??) sollten schon rein - aber ob dies bei einem normal aber gut Bepflanzetem Becken nötig ist wage "ich" zu bezweifeln da sich in diesem auch einiges an Fischen  befindet die Gefüttert werden und auch Stoffe ausscheiden die den Pflanzen als Spurenelemente dienen !!

Jedoch hatt sich im laufe der Zeit einiges getan und ich Dünde seit geraumer Zeit mit Dr Kremsers Ferrdrakon - normales Bepflanztes GS  Becken und bin voll zufrieden damit ( Baba hatt meine Anubias am TT gesehen und das war nur ein kleiner teil :):)
Die Preißfrage ist natürlich eine Berechtigte Frage - und da hatt eben Fetri.. die Nase mehr als deutlich vorne
Jedoch bei Dr Kremser/oder anderen Fertigdüngern da sind die "Spuren" schon drinn ( wenn mans braucht?? ) und die Handhabung ist auch dem Anfänger sofort klar und du must nicht selbst mischen etc....

Im Großem und ganzem möchte ich mich aber den Ausführungen von "Krypton" voll und ganz anschließen (bei gut Bepflanzen GS Becken) ist Fetri.. unschlagbar - jedoch auch den aussagen und gestellten Fragen  von  Helga und Kekule  

Zu guter Letzt wir sicher wieder mal jeder "seinen" Dünger verwenden und wenn etwas Toll funkt warum ändern ??

@Krypton
Wo hast du das Fetri.. gefunden soweit ich weis heist es jetzt anders - ich habe es selbst erst versucht zu kaufen aber es war nirgends unter der Bezeichnung Fetri.. zu finden ebenso gab es eine eigene Hp (T-Mobile Seite ) davon diese ist aber leider nicht mehr zu ereichen Traurig Hast du event noch eine genau Anleitung des Mischverhältnisses und Dosierungsanleitung?Huch??
 Bitte um Info event p/Mail:):):)

Mfg Mad



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Krypton
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« Antwort #8 am: 13. Februar 2004, 20:42:52 »

Hallo Mad
Danke für deine Zustimmung.
Das Fetr. sieht jetzt tatsächlich etwas anders aus, heißt aber nach wie vor Fetrilon 13%. Ich habe es bei OBi  (Westausfahrt neben Zgonc) entdeckt und sofort mitgenommen. Es ist von der Fa. Compo. Inhalt 5x 20g in kleinen Säckchen. Preis so um die € 6 und man findet es in der Gartenabteilung beim Dünger (innen)
Gruß
Fritz

[Editiert am 13/2/2004 von Krypton]
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morli
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« Antwort #9 am: 15. Februar 2004, 15:35:14 »

Ist das auch so etwas in der richtung ??!!!   mfg

  http://members.telering.at/anton.gabriel/dungbau3.htm#eisen
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