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AUSTRIAN AQUANET Forum 04. Februar 2012, 21:46:47 *
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Autor Thema: Tanganjika  (Gelesen 483 mal)
speedy6
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« am: 06. April 2010, 08:55:36 »

Liebe Leute!

Ich hab mich entschieden - ein neues Becken kommt ins Haus (in L-Form ca. 450l).  Lächelnd

Und ich werde anstatt des jetzigen Südamerika-Becken auf ein Tanganjika umsteigen!
Ich habe vor ein "grünes" Tanganjika-Becken einzurichten (so in der Art wie http://www.nicodettmer.de/) - d.h. ich möchte auf Pflanzen nicht gänzlich verzichten - dies sollte soweit möglich sein.

Nun bin ich auf der Suche nach Erfahrungsberichten zu Tanganjika-Becken von Eurer Seite!

Würde mich freuen dazu von Euch zu lesen,
lg Wolfgang
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« Antwort #1 am: 06. April 2010, 21:12:08 »

Hi Speedy,

ich habe schon einige Arten aus dem Tanganjikasee gehalten und auch gezüchtet. Das Thema ist sehr vielfältig, so kann man auch schlecht Allgemeinaussagen machen.
Grundsätzlich empfehle ich, nicht zu viele verschiedene Arten zu mischen. Optimal ist natürlich eine Art die am Boden heimisch ist (z. B. Schneckenbarsche), eine Art die in und um Höhlen lebt (Höhlenbrüter), diese kann man schön mit Steinaufbauten gestalten und noch eine Art fürs Freiwasser (z. B. Cyprichromis oder Paracyprichromis).
Bei der Bepflanzung muss man auch darauf achten, dass viele Arten aus dem See gerne Graben und die Gestaltung der Einrichtung selbst übernehmen. Gut geeignet sind sicher Anubias, die man aufbinden kann.
Hast du schon ein paar spezielle Arten ins Auge gefasst?
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lg Martin
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« Antwort #2 am: 11. April 2010, 20:30:05 »

Hallo Martin!

Folgende Arten interessieren mich hauptsächlich:
Eretmodus
Julidochromis
Paracyprichromis
Tropheus
Neolamprologus leleupi

Ich würde gerne drei Arten pflegen und der Nachwuchs soll sich in Grenzen halten. Das Becken wird offen sein, deshalb bin ich mir nicht sicher ob die Paracyprichromis geeignet sind (wegen Rausspringen!?)

Welche Arten aus meiner "Auswahl" passen Deiner Meinung nach zusammen?

lg Wolfgang
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« Antwort #3 am: 11. April 2010, 20:36:15 »

Hallo,

bei einem offenen Becken würde ich auf jeden Fall auch Cyprichromis verzichten, die haben Fluchtrichtung nach oben, das heißt, wenn sie erschrecken hupfen sie aus dem Becken.

Mit Eretmodus und Tropheus habe ich selbst noch keine Erfahrungen. Ich denke aber, das für Tropheus dein Becken von der Größer her am unteren Limit ist. Diese Fische werden doch recht groß.

Julidochromis und N.leleupi kannst du sicher gemeinsam halten, das habe ich auch einem Becken und das funktioniert gut.
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lg Martin
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« Antwort #4 am: 11. April 2010, 23:27:25 »

Wie haltest Du die Julidochromis und N.leleupi (wieviel Stück in welcher Beckengröße?) und wo halten sich die hauptsächlich auf?
Bei den Tropheus bin ich eh noch unsicher, aber da gibt´s ja auch eine kleinere Variante als die Tropheus moori - weiß jetzt nicht wie die heißen...

Welche Art würdest Du zu Julidochromis und N.leleupi noch dazu nehmen? Bzw. wieviel Stück würdest in mein Becken je Art geben?

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« Antwort #5 am: 28. Mai 2010, 16:23:50 »

Ja - nun ist es soweit! Mein neues 450er Becken steht - ist mit feinem Kies, Lochgestein und ein paar wenigen Pflanzen eingerichtet. Das Becken wurde mit Wasser eines anderen Becken geimpft, läuft seit eineinhalb Wochen und gestern sind die ersten Neulinge (4 Eretmodus cyanostictus "orange" - ca. 4cm) eingezogen  Smiley
Ich hab mich auch entschieden doch den Schritt mit den Tropheus zu wagen, wobei ich dafür noch auf die Abdeckscheiben für das neue Becken warte (sicher ist sicher!).
Die Clowns hab ich vom "Paludarium" (Wiedner Gürtel), wo ich bis dato das beste Gefühl bei der Beratung in Richtung Tanganjika hatte (obwohl ich auch schon sehr negative Erfahrungen über Hrn. Zemann im Netz gelesen habe - dies kann ich aber gar nicht nachvollziehen). Auch ist die Preisgestaltung im Paludarium aus meiner Sicht sehr fair!

Wünsche ein schönes WE,
Wolfgang
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