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Autor Thema: Trichogaster und CO2 Düngung?  (Gelesen 764 mal)
Yalia
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« am: 27. März 2009, 01:40:52 »

... nächste Frage  Smiley

Sollte man bei Trichogaster leeri besser auf eine CO2 Düngung verzichten? Oder kann man mit einer CO2 Nachtabschaltung und regelmässiger Kontrolle sicher gehen, dass sie nicht unbemerkt ersticken?

Und ist es bezüglich Revierverhalten ok, in einem 100 mal 40 mal 50 cm Becken 3 Trichogaster leeri Paare zu halten?

Danke!!!
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« Antwort #1 am: 27. März 2009, 09:25:48 »

hallo yalia,

ich glaube CO2 düngung dürfte kein problem sein, sie atmen sowie zusätzlich luft von der oberfläche und ich glaube nicht, dass das wasser durch die düngung so sauerstoffarm wird wie so mancher sumpf, wo die tiere ursprünglich vorkommen.

ich verwende leider keine CO2 düngung, ev. können dir andere näheres dazu sagen.

für 3 paare (also 6 fadenfische) könnte ein 1 m becken schon etwas eng werden. ich würde ein trio nehmen und das becken wirklich sehr gut strukturieren, damit die tiere auch zu oberfläche schwimmen können, ohne dass sie ein artgenosse sieht.

trichgaster bzw. jetzt "trichopodus" sind sehr territoriär und eigentlich keine fische, die paarweise leben. sie finden sich nur zur paarung zusammen und das wars.

ich hoffe, ich konnte helfen.

lg mel
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« Antwort #2 am: 27. März 2009, 15:32:35 »

Hallo zusammen!

Ich glaube worauf Yalia anspielt ist, dass das CO2 sich an der Oberfläche sammeln könnte und die Fische beim Luftatmen irrtümlich dieses einschnaufen, statt richtiger Luft. Hab sowas schonmal wo gelesen bzgl. Panzerwelse - was mich jetzt drauf bringt, dass das auch ein Grund sein könnte, warum die mir im anderen Becken immer eingegangen sind und jetzt nicht mehr (im neuen hab ich keine CO2-Anlage...). Könnte vielleicht auch mit der Art des CO2-Ausströmers zusammenhängen - hab so ein Keramik-Teil - vielleicht gibts da bessere, wo nicht so viel CO2 ungenutzt an die Oberfläche kommt...

lg,
Stefan
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Yalia
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« Antwort #3 am: 27. März 2009, 18:36:20 »

Danke für Eure raschen Antworten!  Smiley
Ja, ich spiele auf die 2. Möglichkeit an... Zu trichogaster leeri findet man so unterschiedliche Angaben, bin schon ganz verwirrt... Also eher 1 Männchen mit mehreren Weibchen? grübel...
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BlueHawk
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« Antwort #4 am: 28. März 2009, 10:57:10 »

hallo,

also ich bin sowieso nicht so der "technik-freak" ... wieso braucht man eine CO2 anlage überhaupt ... nur, damit die pflanzen schön wachsen??? bei mir wächst alles super, man muss eben herausfinden, welche pflanzen am besten passen und sobald das becken gut eingelaufen ist und der fischbesatz passt, düngt sich alles von selbst -> so ist meine einstellung dazu.

Zitat
Also eher 1 Männchen mit mehreren Weibchen?
bei einem 1 m becken würde ich dir eher ein trio oder ein pärchen empfehlen, dazu ev. noch einen schwarm anderer fische und was für den boden.
wenn du die trichogaster nicht nachzüchten willst, ist auch einzelhaltung möglich und man könnte dann auch 2 verschiedene arten nehmen, die gehen sich oft aus dem weg (zb. leerii mit trichopterus).

einzeln gehalten werden die tiere auch sehr sehr zutraulich und fressen aus der hand.

man muss es aber auch selbst abwägen was man nun genau will.

nimm lieber weniger als zu viele trichogaster.

lg mel
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Yalia
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« Antwort #5 am: 28. März 2009, 13:09:09 »

... ich würde auch am Liebsten garnicht mit CO2 Düngung arbeiten... bin nur verunsichert, weil es in der Literatur so wirkt, als würden sonst die Pflanzen eingehen... Mich würde interessieren, welche Pflanzen Du hast, die ohne Düngung auskommen?
Danke für den Rat mit den Trichogaster!!!
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BlueHawk
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« Antwort #6 am: 28. März 2009, 15:01:23 »

hallo,

also ohne probleme und ohne jeglicher düngung (nur manchmal, wenn ich dran denke kommt ein flüssigdünger zum einsatz) wachsen bei mir

- javafarn
- anubias
- echinodorus
- vallisnerien
- nixkraut
- irgendeine schwertpflanze (lange dünne blätter mit rötlicher unterseite, oberseite rot-grün)
- wasserlinsen
- hornkraut

und mit dem gewucher bin ich sehr zufrieden. das alles bei wiener leitungswasser (mittlere härte).

lg mel
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