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AUSTRIAN AQUANET Forum 23. Mai 2012, 09:06:03 *
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Autor Thema: kann man den leitwert ausrechnen - ohne messgerät?  (Gelesen 1333 mal)
BlueHawk
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« am: 11. März 2009, 20:15:39 »

hallo,

sagt mal, gibt es eine formel, wo man den leitwert anhand der per tröpfchentest gemessenen werte (pH, gH, kH) ausrechnen kann?

mich würde einfach mal interessieren, wieviel micosiemens ich in meinen becken so hab - nur messgerät hab ich halt noch keines  Augen rollen

ist ein ausrechnen des werts überhaupt möglich? soweit ich herausfinden konnte, ist der leitwert ja von vielen faktoren abhängig - ich bin ja soo ein chemie-genie  Zwinkernd

oder könnte man den leitwert auch schätzen?

hab im betta-becken einen von
pH 6,5
kH 4
gH 10
Fe 0.25 mg/l
NO2  n.n.

lg mel
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martinn
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« Antwort #1 am: 11. März 2009, 23:09:50 »

Hi Mel,

ich bin kein Chemiker, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man den Leitwert aus den anderen bekannten Werten errechnen kann.
Nur als Beispiel, wenn ich etwas Salz ins Wasser gebe, verändere ich den Leitwert beträchtlich und die anderen Werte kaum oder gar nicht.
Bei unserem Leitungswasser kannst du bei 10°GH von einem Leitwert von ca. 330 µS ausgehen.

Vielleicht kann ja Markus noch was dazu beitragen, der kennt sich angeblich mit Chemie ein bissi aus.  Grinsend
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kekule
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« Antwort #2 am: 12. März 2009, 08:54:27 »

Hallo Mel

prinzipiell ja, kann man berechnen, Formel hab ich nicht im Kopf.
Soweit ich mich richtig entsinne benötigt man die Ionenleitfähikeit usw.

hab aber online was gefunden das die gefallen könnte

http://www.wasserchemie.ch/index.php/Berechnungen/Berechnung-des-Leitwertes-aus-der-Ionenverteilung.html

lG

markus
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BlueHawk
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« Antwort #3 am: 12. März 2009, 10:50:42 »

hi markus,

danke.

ich kommt nun auf 427 microsiemens? kann das stimmen?

wobei, ich weiß folgende werte nicht (daher hab ich sie so gelassen, wie sie eingetragen waren):
sulfat, kalium, nitrat, chlorid, natrium.

lg mel
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kekule
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« Antwort #4 am: 12. März 2009, 11:20:15 »

Hallo Mel

das ist das Problem von den online Berechnungstools, man weiss nie wie die es machen Lächelnd

Der Leitwert ist von der Gesamtheit der Ionen abhängig, jedes einzelne Ion trägt zur Leitfähigkeit dazu.

Aber ich denke das die Größenordnung schon passen müsste.
Das ganze mit einem Leitwertmessgerät kontrollieren.

wir haben einen Leitwert von um die 540µS und wir haben eine höhere Ionenfracht durch die höhere Härte, somit kann ich mir das schon vorstellen.

lG
Markus
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BlueHawk
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« Antwort #5 am: 12. März 2009, 11:47:17 »

hi markus,

dankeschön.

ich werde mich ein leitwertmessgerät zum geburtstag wünschen  Grinsend  aber das dauert eben noch  Unentschlossen

lg mel
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nicolleen
Gast
« Antwort #6 am: 23. März 2009, 21:31:01 »

hi,

nein kann man nicht so berechnen, da alle ionen und -zusammensetzungen verschiedene Leiteigenschaften haben. Man kann aber sehr wohl in unseren Breiten davon ausgehen, dass das Wasser *ganz grob* eine sehr aehnliche Zusammensetzung hat, und daher leitet sich so eine Art Daumenregel ab, dass man fuer normales Leitungswasser meistens ca. 30-35µS/cm pro °dGH annehmen kann.

lg
niki
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