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AUSTRIAN AQUANET Forum 23. Mai 2012, 08:31:09 *
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Autor Thema: Algen über Algen  (Gelesen 1132 mal)
Renata
Gast
« am: 10. Februar 2009, 10:30:12 »

Hallo an Alle,

Ich hab ein Algenproblem und kann die Algen leider überhaupt nicht zuordnen.

Das Becken läuft nun seit ca. 2 1/2 Jahren. Ich hatte es für Krebse eingerichtet (ca. 125 Liter). Am Anfang hatte ich einen Hamburger Mattenfilter und ein dreiviertel Jahr war das Becken auch algenfrei. Die Algen sind mit einer Bürste sehr leicht von den Gegenständen im Becken entfernen und mit den Fingern auch leicht von den Pflanzen entfernen. Vor ein paar Monaten habe ich außerdem einen Aussenfilter statt dem Mattenfilter angeschlossen. Die Fütterung in den letzten Monaten war minimal (Krebstabletten, Laub und Erbsen), da ich nur mehr wenige Krebse hatte. Nun habe ich keine Krebse mehr aber die Algen wuchern weiter. Wenn ich z.B. den Bambus abbürste sind nach wenigen Tagen wieder schwarze Pünktchen zu sehen. Ich möchte das Becken wieder neu besiedeln aber erst wenn ich das Algenproblem gelöst habe.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir helfen könnten.

Liebe Grüße

Renata
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solon80
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« Antwort #1 am: 10. Februar 2009, 11:16:49 »

Hallo darf ich fragen, ob du eisen düngerst, oder überhaupt düngerst? Ich würde mal sagen, daß du hier zumindest auf der Mooskugel pinselalgen hast. Hast du ein relativ kalkhaltiges Wasser? Könnte auch daran liegen. Kannst uns ein paar infos zu deinen Wasserwerten geben. Vermutlich is es bei dir zu viel eisen im Wasser und zu wenig CO2. und für die krebse wirst vermutlich das wasser kalthaltiger machen. Wie groß is dein Becken? Vielleicht überlegst dir eine CO2 düngung einzurichten.
« Letzte Änderung: 10. Februar 2009, 11:23:06 von solon80 » Gespeichert

Renata
Gast
« Antwort #2 am: 10. Februar 2009, 11:47:25 »

Hallo Stefan,

danke für deine Antwort.

Also gedüngt habe ich nicht, da ich fast keine Pflanzen im Becken habe (das wäre auch bei den Krebsen kontraproduktiv gewesen). Unser Wasser ist nicht extrem kalkhaltig. Letzte Messung ist schon lange her aber ca. 12 GH und 6 KH. Nitrat hatte ich ca. 10 als das Becken noch vor Krebsen wimmelte (Die sind schon ziemliche Ferkel). Ich hatte außerdem Buchen und Eichenblätter im Becken. Das Becken hat ca. 125 L und wird nicht geheizt. Pinselalgen sind es meiner Meinung keine, da sich diese sehr schlecht entfernen lassen. Die Algen in meinem Becken kann man aber ganz leicht abstreifen. CO2 Düngung habe ich auch schon überlegt (zumindest Bio CO2) aber ich habe in einigen Foren gelesen, dass die Leute trotz CO2 - Düngung Algenprobleme haben. Also ob das wirklich hilft?

Seit zwei Monaten habe ich keine Krebse mehr im Becken. Mache wöchentliche Wasserwechsel und füttere ein paar Krümel and die weinigen Garnelen, die noch im Becken sind aber es ändert sich nichts an den Algen!

Gruß

Renata
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solon80
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« Antwort #3 am: 10. Februar 2009, 12:20:47 »

Hm. Dann geh ich den fragenkatalog mal in richtung Bartalgen weiter. Hast Strömung im Becken? Würde mich zwar jetzt wundern mir einem Außenfilter, aber vielleicht läßt du ja irgendwelche Sauerstoffpumpen laufen. Ich glaub dein Becken ist schon zu groß um es mit einer bio Co2 anlage unter kontrolle zu bringen Zwinkernd Es gibt zwar eine Anlage dafür, bin da aber etwas skeptisch. Ob das den gewünschten erfolg bringt. Wenn es bartalgen sind kannst mal mit dunkelkur arbeiten und wenn vorhanden strömung einstellen. Ich würd auch schauen, ob du nicht irgendwie das CO2 aus dem wasser treibst. Solltest du nicht machen, vor allem, weil den becken eh schon leer is.
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Renata
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« Antwort #4 am: 10. Februar 2009, 12:59:35 »

Hallo Stefan,

lassen sich Bartalgen leicht entfernen? Ich habe einen Eheim der für Becken bis 400L ausgelegt ist angeschlosse (natürlich gedrosselt). Ausströner habe ich keinen. Habe noch nie viel davon gehalten. Also Co2-Anlage werde ich mir sicher keine mehr zulegen. Ich habe meine vor vier Jahren verkauft (die hatte ich am großen Becken 230L angeschlossen), weil mir das mit meinen L46 zu heikel war. Ich könnte ja auch mit Osmosewasser arbeiten (habe eine Anlage) aber ich möchte so wenig Arbeit wie möglich mit dem Becken haben.

Liebe Grüße

Renata
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« Antwort #5 am: 10. Februar 2009, 13:44:15 »

Was hast du denn für Garnelen im Becken? Ich kenn mich damit zwar nicht sonderlich aus, aber fressen Garnelen nicht Algen? Ich würde die nicht füttern, sondern die Algen fressen lassen.
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Reinhard
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Hippocambus Zosterae


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« Antwort #6 am: 10. Februar 2009, 21:16:48 »

Hallo Renate!

Welche Tiere sollen eigentlich noch rein in dein Becken?
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Renata
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« Antwort #7 am: 11. Februar 2009, 10:03:50 »

Hallo,

@nyx : Es sind Fire-Garnelen aber die Algen fressen die auch nicht mehr!

@Reinhard : Ich überlege schon seit Monaten. Ich weiß es noch nicht sicher. Ich habe zuerst an eine neue Krebsart gedacht oder Schneckenbuntbarsche oder ich arbeite auch in diesem Becken mit Osmosewasser und vergrößere meine L46-Zucht. Ich habe wirklich keine Ahnung aber bis die Algen weg sind wird mir hoffentlich etwas einfallen!

Weiß eigentlich niemand, was für Algen das sind. Wenn ich das weiß kann ich etwas dagegen unternehmen!

Liebe Grüße

Renata
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Hippocambus Zosterae


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« Antwort #8 am: 11. Februar 2009, 20:31:55 »

Hallo Renate!

Ein Arbeitskollege hatte im Herbst ein ähnliches Algenproblem.

Bei Ihm hat der wechselt der Leuchtstoffröhren geholfen.

Ein "Algenprogramm" könnte also etwa so aussehen.
-neue Röhre
-einige kräftige Wasserwechsel und dabei so viele Algen als möglich entfernen
-viele schnell wachsende Pflanzen und ev. etwas Dünger dazu

Ich hatte auch schon Algen in leeren Becken die nach dem einsetzen der neuen Fischen von alleine verschwunden sind. Alles ist möglich aber nix ist fix.
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Servus
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Renata
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« Antwort #9 am: 12. Februar 2009, 08:25:59 »

Hallo Reinhard,

danke für den Tip. Ich weiß ein Allheilmittel gegen Algen gibt es nicht.

Liebe Grüße

Renata
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