AUSTRIAN AQUANET
Aquaristik, Terraristik und Vivaristik in Österreich
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AUSTRIAN AQUANET Forum
08. Januar 2009, 04:30:23
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AUSTRIAN AQUANET Forum
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die ewige Fadenalge
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Autor
Thema: die ewige Fadenalge (Gelesen 369 mal)
die ewige Fadenalge
King Cole
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Beiträge: 37
«
am:
19. Oktober 2008, 12:35:13 »
Hi!
Seit ich mein Aquarium habe, hab ich immer wieder mal ein bischen mit Fadenalgen zu kämpfen gehabt. Dass die für gute Wasserqualität stehen gefällt mir ja prinzipiell - trotzdem nerven sie. Zwischendurch hatte ich auch mal weniger davon, allerdings wuchsen auch die Pflanzen in der Zeit nicht so gut (da war der Dünger offenbar Müll). Auch hatte ich früher eine Grolux-Lampe drin, hab aber dann hier im Forum gelesen, dass die recht förderlich für Algen sein sollen, daher is die jtzt weg.
Ich weiss schon, dass Umstellungen wie anderer Dünger und anderes Licht (habe ich beides umgestellt) kurzfristig das Algenwachstum fördern können, aber jetzt sinds doch schon ca. 2 Monate neuer Dünger und 1,5 Monate neues Licht - und die Pflanzen wachsen ja gut, jetzt frag ich mich, ob ich immer noch was falsch mache. Hier mal mein aktuelles "Setup":
- Beckenmaße: 80x35x40
- Standort: hintere Zimmerwand - ca. 4 Meter weg vom Fenster
- Beleuchtung: 1x18W Juwel Daylight, 1x18W Osram 865 (neu)
- Beleuchtungsdauer: 6 Stunden Vormittag, 3 Stunden Pause, 6 Stunden Nachmittag
- Bepflanzung: (7 versch., leider weiss ich nicht von allen die Namen): Echinodorus Dschungelstar Nr.2, Ludwigia x arcuata, eine Anubia-Art, ein "kleiner Sumpfschlauch", Brauner Wasserkelch (glaub ich), Echinodorus Amazonicus (glaub ich), Kleine Rotala (glaub ich)
- Dünger: seit 2 Monaten "Ferrdrakon" - gebe inzwischen etwas weniger als 0,5ml am Tag, eben wegen den Algen
- CO2: läuft auf ca. 45 Bläschen/Minute
Jüngste Veränderungen:
- Hatte früher so einen Eigenbaudünger vom Fachhändler, aber das Zeug war mir zu wenig "konstant" (nach jeder Nachfüllung schien es anders zu sein). Seit ca. 2 Monaten nehm ich eben das Ferrdrakon.
- Hatte früher eine Grolux-Röhre drin, die ich vor ca. 1,5 Monaten durch die Osram 865 ersetzt habe.
So, ich hoffe das war alles Wesentliche. Hat von euch irgendjemand eine Idee, was da falsch laufen könnte? Denn derzeit muss ich ca. 2 mal pro woche eine Menge Fadenalgen entfernen (ganz wegkriegen tut mans ja sowieso nicht, aber ich kann ja nicht ständig die befallenen Pflanzen rausschmeissen...).
Hoffe ihr könnt mir helfen.
lg,
Stefan
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Re: die ewige Fadenalge
Reinhard
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Beiträge: 687
Hippocambus Zosterae
«
Antwort #1 am:
19. Oktober 2008, 15:52:48 »
Hallo Stefan!
Bitte noch im Infos zu Deinem Tierbesatz und zu den Wasserwerten soweit sei Dir bekannt sind.
Hast Du schon einmal längere Zeit den Dünger ganz weg gelassen?
Gespeichert
Servus
Reinhard
------------------------------------------
Derzeit ca. 13 Süß- und Meerwasserbecken, 1 Terrarium und 1 Gartenteich. Im Sommer Freiland und Glashaushaltung.
Re: die ewige Fadenalge
King Cole
Vereinsmitglied
Newbie
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Beiträge: 37
«
Antwort #2 am:
19. Oktober 2008, 16:49:47 »
Hallo Reinhard!
Achja, Fische - da ists relativ dicht besetzt:
14 Neon
7 Schwarze Phantomsalmler
4 Juli-Panzerwelse (ja, gehören aufgestockt - da sind leider einige gestorben)
2 Antennenwelse
5 Amano-Garnelen
Wasserwerte:
(alle Werte sind über ein Jahr lang beobachtet und bewegen sich immer in den angegebenen Schwankungsbreiten - nachdem ich immer dasselbe tu, messe ich nicht mehr regelmäßig, sondern nur mehr sporadisch)
PH: ca. 7 bis 7,5
GH: 10-11
KH: um die 6
NO2: nix
NO3: zwischen 20 und 50 - WW mach ich alle 14 Tage, dadurch gehts eigentlich nie über 50
FE: erst ganz wenig nachweisbar, seit ich Ferrdrakon verwende, vorher gar nicht nachweisbar
@Dünger weglassen:
Sobald ich den weglasse bzw. auch nur einen "schlechten" erwische, gehen mir die Pflanzen ein - also selbsterhaltend hauts nicht wirklich hin. Wie gesagt, mit dem Pflanzenwachstum bin ich eigentlich hochzufrieden - hat noch nie so gut hingehaun.
lg,
Stefan
«
Letzte Änderung: 19. Oktober 2008, 17:01:00 von King Cole
»
Gespeichert
Re: die ewige Fadenalge
Reinhard
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Beiträge: 687
Hippocambus Zosterae
«
Antwort #3 am:
19. Oktober 2008, 20:16:51 »
Hallo Stefan!
Das ohne Eisendünger gleich alle Pflanzen eingehen habe ich noch nie gehört.
Gerade bei Deinen Besatz sollte auch über das Futter schon einiges an Dünger ins Becken kommen.
Verringere doch die Dosis langsam. Sozusagen den "Goldenen Mittelweg" zwischen Algen und Pflanzenwachstum suchen.
Mit Algenfressen ist es leider bei richtigen Fadenalgen auch nichts. Alle die diese Algen fressen fressen auch Pflanzen.
Worauf wachsen die Fagenalgen eigentlich?
Bodengrund, Deko oder auf Pflanzen?
Kannst Du ihnen nicht das Substrat entziehen?
Zur Chemie.
Es gibt es Mittel das heißt Protalon 707.
Diese wirkt sehr gut bei Pinselagen.
Soll auch bei Garnelen keine Probleme bereiten.
Gespeichert
Servus
Reinhard
------------------------------------------
Derzeit ca. 13 Süß- und Meerwasserbecken, 1 Terrarium und 1 Gartenteich. Im Sommer Freiland und Glashaushaltung.
Re: die ewige Fadenalge
King Cole
Vereinsmitglied
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Beiträge: 37
«
Antwort #4 am:
26. Oktober 2008, 16:52:31 »
Hallo Reinhard!
Alle Pflanzen gehen eh nicht ein, doch ein paar habe ich dadurch verloren, dass der Dünger Mist war, den ich hatte.
Naja, ich werd halt weiterexperimentieren, wieviel ich nun wirklich brauch - wenn sonst nichts falsch ist, müsst sich ja eine richtige Dosis finden lassen.
@Substrat: die sind so ziemlich überall - in erster Linie auf Pflanzen, aber auch auf Steinen und Bodengrund. Hab gerade heute eine Menge Pflanzen rausgeschnipselt, aber alle kann ich ja auch nicht wegschmeissen jetzt deswegen *g*
@Chemie: möcht ich gern vermeiden, sofern es geht - ich experimentier noch ein Bischen.
Danke für die Hilfe.
lg,
Stefan
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Re: die ewige Fadenalge
nicolleen
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Beiträge: 2134
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Antwort #5 am:
27. Oktober 2008, 18:11:41 »
hi,
am besten schauen, dass die pflanzen so gut wie moeglich wachsen und die algen gleichzeitig immer mechanisch entfernen. irgendwann sollten die pflanzen dann ueberhand nehmen, denn die koennen auch ihre eigenen "algenvernichter" produzieren.
lg
niki
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Re: die ewige Fadenalge
King Cole
Vereinsmitglied
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Beiträge: 37
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Antwort #6 am:
31. Oktober 2008, 09:48:30 »
Hallo Niki!
Ach, die können sich wehren?
Weiss noch nicht, wie produktiv meine letzte Aktion dann war - hab mal ziemlich radikal den Rasenmäher angesetzt, weil speziell meine größte Pflanze ganz extrem befallen war, das hätt ich anders nicht mehr weg gekriegt - hoffe wenn ich jetzt wenig Dünge, dass sich diesmal die Pflanzen schneller erholen als die Algen *g*
lg,
Stefan
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Re: die ewige Fadenalge
nicolleen
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Beiträge: 2134
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Antwort #7 am:
07. November 2008, 16:50:17 »
hi,
stichwort: allelopathie, das ist die beeinflussung von pflanzen gegenseitig.
algen sind oft sehr viel anpassungsfaehiger als pflanzen. aber nicht aufgeben, manchmal dauert es ein bisschen.
lg
niki
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Re: die ewige Fadenalge
kekule
Administrator
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Beiträge: 3027
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Antwort #8 am:
03. Januar 2009, 22:44:57 »
Hallo Stefan
Wie läufts mit den Fadenalgen ?
hast du noch Probleme damit ?
lG
Markus
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Re: die ewige Fadenalge
King Cole
Vereinsmitglied
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Beiträge: 37
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Antwort #9 am:
04. Januar 2009, 07:42:42 »
Hallo Markus!
Es ist jetzt ein bischen besser geworden - hab zwar immer noch welche drin - komischerweise jetzt mehr am Boden als an den Pflanzen. Jedenfalls wuchern die Pflanzen nicht mehr so extrem mit Algen zu, sodass das Ganze wieder viel hübscher aussieht. War wohl wirklich einfach eine verdammt lange Umstellungsphase auf das neue Licht...(waren jetzt doch einige Monate)
lg,
Stefan
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