AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 23. Mai 2012, 00:05:56 *
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Autor Thema: Seemandelbaum  (Gelesen 1562 mal)
martinn
Gast
« am: 29. August 2008, 18:29:46 »

Hallo,

letztens habe ich mit Markus und Elke kurz über alles möglich bzgl. Aquaristik diskutiert und unter anderem auch über die Wirkung von Seemandelbaumblättern im Aquarium.

Ich habe die Blätter schon erfolgreich gegen Laichverpilzung eingesetzt. Es wird ihnen aber auch nachgesagt, daß sie gut gegen bakterielle Infektionen helfen.

Mich interessiert jetzt, wie die Blätter auf Filterbakterien wirken. Konkret würde mich interessieren, ob ich mir ein eingefahrenes Becken damit aus dem Gleichgewicht bringen kann bzw. welche Erfahrungswerte es beim praktischen Einsatz von Seemandelbaumblättern bzw. -rinde ihr habt.
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nicolleen
Gast
« Antwort #1 am: 01. September 2008, 20:13:20 »

Bei mir waren sie meistens in kuerzester Zeit weg, von Garnelen und schnecken gefressen.

Beim Einfahren wuerde ich zugunsten eines moeglichst schnellen Einfahrprozesses solche Sachen weglassen.

lg
niki
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kekule
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« Antwort #2 am: 02. September 2008, 07:51:25 »

Hallo Martin

Ich denke das die bakterizide Wirkung nicht dermassen gut ist das es ein ganzes Becken keimfrei macht.

Die Bakteriendichte kann möglicherweise etwas gedrückt werden, dass ist jedoch nur eine Vermutung.

lG

markus
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martinn
Gast
« Antwort #3 am: 02. September 2008, 14:39:23 »

Hi Markus,

darf ich einen Link zum Biotop-Forum hier einstellen. Dort habe ich auch die Frage gestellt und dort gibt es eine recht gute, fachlich fundierte, Aussage.

Ich ich werde die Blätter auf jeden Fall in Zukunft in Quarantänebecken einsetzen oder gegen Laichverpilzung. Allerdings nicht in einem eingelaufenen Becken.
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kekule
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« Antwort #4 am: 02. September 2008, 15:10:22 »

Hallo Martin

Ja mach nur, denke das sollte kein Problem sein.

lG

Markus
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martinn
Gast
« Antwort #5 am: 02. September 2008, 15:34:58 »

Hi Markus,

hier der Thread: http://www.aquarium-forum.at/showthread.php?t=7030

Ich finde den Text von Ines Fritz sehr interessant. Das klingt sehr plausibel für mich.
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Reinhard
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Hippocambus Zosterae


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« Antwort #6 am: 02. September 2008, 19:57:49 »

Hallo Martin!

Danke für die Info.

Wie viel Seemandelblätter auf wie viel Wasser hast Du verwendet.
Die ganzen Blätter oder Extrakt?


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Servus
Reinhard
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Derzeit ca. 13 Süß- und Meerwasserbecken, 1 Terrarium und 1 Gartenteich. Im Sommer Freiland und Glashaushaltung.
martinn
Gast
« Antwort #7 am: 02. September 2008, 20:07:41 »

Hi Rainhard,

ich habe zwei ganze Blätter (kein Extrakt) auf ca. 20 Liter Wasser verwendet. Das Becken war vorher eingelaufen, mit den Blättern konnte ich immer ca. 0,3 bis 0,5 mg/l Nitrit messen und das bei zweimaligem ca. 40- bis 50prozentigem Wasserwechsel täglich.
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nicolleen
Gast
« Antwort #8 am: 03. September 2008, 15:09:42 »

Also so panisch wuerde ich das nicht sehn, immerhin bringen sie ja auch eine vielfalt an "guten" mikroorganismen und allen moeglichen naehrstoffen mit.

bin mit gerd auf einer linie, dass das ein viel zu komplexes system mit einer viel zu grossen artenvielfalt (ganz zu schweigen von der varianz zwischen verschiedenen blaettern aus verschiedenen baeumen, regionen, jahreszeiten, jahren, etc) ist, als dass man da solche pauschalen und absoluten aussagen treffen kann.

lg
niki
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martinn
Gast
« Antwort #9 am: 03. September 2008, 15:43:28 »

Hi Niki,

es geht mir eigentlich gar nicht so um pauschale oder absolute Aussagen. Aber wenn ich wenigstens weiß, dass die Blätter eventuell die Filterbakterien angreifen können, kann ich sie ja mit Maß und Ziel einsetzen. Ich bestreite ja auch nicht die Vorteile. Ich setze sie z.B. gegen Laichverpilzung lieber ein, als irgendein Antiverpilzungsmittel.
Mich stört eigentlich nur ein bißchen, daß in Internetforen sehr oft dazu geraten wird, Seemandelbaumblätter zu verwenden, ohne daß die meisten eigentlich wissen, was diese Blätter wirklich bewirken. Nachdem ich es ja auch selbst nicht genau wußte, habe ich nachgefragt.
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