AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 01. Dezember 2008, 23:06:41 *
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Autor Thema: Bestimmte Nährstoffe sind „NUR“ in einem bestimmten Verhältnis(das ist aber ein anderes Thema)und „N  (Gelesen 669 mal)
RoMaRe
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« am: 09. Februar 2006, 11:05:52 »

Hallo,
wie sollte der sein pH -Wert im Aquarium sein?
wieso nicht höher?
wieso nicht niedriger?
wieso soll und muß der pH  „schwanken“?
Klingt wieder erstmal ziemlich verwirrend und manch eine/r stellt sich die Frage :“Wozu soll das nützlich sein“!
Diese Frage ist leicht zu beantworten: (und auch die eigentliche Frage)
Bestimmte Nährstoffe sind „NUR“ in einem bestimmten Verhältnis(das ist aber ein anderes Thema)und „NUR“ bei einem bestimmten pH -Wert für Pflanzen verfügbar!
Gruß
Reiner
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kekule
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« Antwort #1 am: 09. Februar 2006, 11:47:07 »

Hallo Reiner

Ich brauch noch etwas mehr Input, kann mit deinem Post noch nichts genaues anfangen.

was möchtest du diskutieren?

mfg
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RoMaRe
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« Antwort #2 am: 09. Februar 2006, 12:27:04 »

Hallo Markus,
schön von dir zu hören!
…das ich wie immer(meistens)mit einer eigentlich simplen Frage eine („Komplexe“) Lawine auslöse, ist wohl(bei mir)normal, (zumindest wurde(meist) eingesehen, dass meine Fragen weder aus der „Luft“ gegriffen, noch „Abwegig“ sind…)!
Ich behaupte jetzt Einfachmahl (als Beispiel), Phosphor bei pH 6 ist z.B. nur zu 20% verfügbar!
Gruß
Reiner
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nicolleen
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« Antwort #3 am: 09. Februar 2006, 12:30:56 »

hi reiner,

das liegt daran, dass das keine simple frage ist, sondern sich auf sehr unterschiedliche und komplexe systeme beziehen. wie treffen denn die 20% auf die wasserpest im gegensatz zu einer mayaca fluviatilis zu? und das sind ja keine extrembeispiele, sondern nur vertreter verschiedener ansprueche und biotope. benoetigt denn die wasserpest weniger "phosphor", in welcher form auch immer? kann sie sich vielleicht mehr P aus den verfuegbaren naehrstoffen herausholen, vielleicht sogar wie die meisten stengelpflanzen ein mikroklima schaffen, in dem sie sich den pH-wert selber einstellen?

lg
niki
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« Antwort #4 am: 09. Februar 2006, 13:08:46 »

Hallo niki,
Zitat
das liegt daran, dass das keine simple frage ist, sondern sich auf sehr unterschiedliche und komplexe systeme beziehen. wie treffen denn die 20% auf die wasserpest im gegensatz zu einer mayaca fluviatilis zu?

ich hatte schon vermieden, so weit auszuholen
Zitat
Bestimmte Nährstoffe sind „NUR“ in einem
bestimmten Verhältnis(das ist aber ein anderes Thema)


Zitat
und das sind ja keine extrembeispiele, sondern nur vertreter verschiedener ansprueche und biotope.
.. du hast Recht, verschiedene Vertreter beanspruchen verschiedene Ansprüche und Biotope(hört dat sich aua an), ich dachte dabei mehr an ein Aquarium die doch meist ein „bestimmtes“ Biotop nachzu/ahmen/versuchen.

Zitat

benoetigt denn die wasserpest weniger "phosphor", in welcher form auch immer? kann sie sich vielleicht mehr P aus den verfuegbaren naehrstoffen herausholen,
weniger/mehr ist nicht das „Ding“ imo ich meine erst mal „nur“, „Verfügbarkeit“
Zitat
vielleicht sogar wie die meisten stengelpflanzen ein mikroklima schaffen, in dem sie sich den pH-wert selber einstellen?
das mag so sein, den  “ein -Wasser“ selbst hat auch einen pH -Wert wo es gern hin mag(sag ich mal Lapidar), dass ist aber auch wieder ein anderes Thema, ich wollte eigentlich erstmal nur Erklärungen zur Verfügbarkeit bei pH von X sonst nix(das ist ein schöner Satz-gg).
Sonst wird es zu viel imo.
Gruß
Reiner
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kekule
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« Antwort #5 am: 09. Februar 2006, 13:10:14 »

Hallo Leute

Also soweit ich das jetzt versteanden habe.

Geht es darum ob bei verschiedenen pH werten die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe eine andere ist.

Das kann durchaus sein, wenn ich an Eisen denke ist es so das dieses im stark basischen als Hydroxid vorliegt und aus Lösungen ausfällt. das ganze passiert im Aquarium natürlich nicht. aber das sei nur als Beispiel gegeben um die ph abhängigkeit von chemischen Spezies zu geben.

Um da konkrete untersuchungen idn die richtung zu unternehmen wäre es notwendig zu wissen welche Nährstoffe ine welcher From vorliegen und welches ph abhängiges verhalten die zeigen. Weiters ist es dann natürlich möglich diese untersuchungen in die richtung zu lenken, welche Pflanze welche Spezies als Nährstoff benötigt.

mfg
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nicolleen
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« Antwort #6 am: 09. Februar 2006, 13:43:36 »

Hi,

ja nur da gibts doch noch die dubiosen redox-verhaeltnisse, und selbst ohne die ist die frage nicht so simplifizierbar, denn wenn ich das richtig durchschaue, haben sich die pflanzen schon mechanismen ueberlegt, wie sie "nicht frei verfuegbare" naehrstoffe verfuegbar machen. man siehe co2 aus karbonat, und eben fe(II) aus fe(III), bzw. ausgefallenes eisen durch pflanzeneigene chelate in loesliches etc.

lg
niki
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RoMaRe
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« Antwort #7 am: 09. Februar 2006, 13:56:42 »

Hallo Markus,
Zitat

Geht es darum ob bei verschiedenen pH werten die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe eine andere ist.

… Markus versteht mich…
Zitat

Um da konkrete untersuchungen idn die richtung zu unternehmen wäre es notwendig zu wissen welche Nährstoffe ine welcher From vorliegen und welches ph abhängiges verhalten die zeigen. Weiters ist es dann natürlich möglich diese untersuchungen in die richtung zu lenken, welche Pflanze welche Spezies als Nährstoff benötigt.


Und der RoMaRe hat das für sich versucht/gemacht und aufgelistet.

Ich wollte aber gerne  Meinungen anderer um vergleiche und weitere Rückschlüsse zu ziehen, dein Beispiel Eisen ist ja schon von dir genannt.
Gruß
Reiner
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kekule
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« Antwort #8 am: 09. Februar 2006, 14:09:02 »

Hallo Reiner

Wie hast du das gemacht?
Welche versuche hast du dazu angestellt?

mfg
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RoMaRe
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« Antwort #9 am: 09. Februar 2006, 14:36:20 »

Hallo niki,
Zitat
ja nur da gibts doch noch die dubiosen redox-verhaeltnisse, und selbst ohne die ist die frage nicht so simplifizierbar,

genau niki, die redox-verhaeltnisse spielen natürlich auch eine Rolle dazu ist eine Reduktion + Oxidation zusammengefasst, als Redox-reaktion.
Und klar ist das das Redoxpotential vom pH-Wert beeinflusst wird. Bei steigendem pH-Wert sinkt das Potential und umgekehrt.
Das ergibt dann den Kombinationswert,  „rH-Wert“ und rH stellt dann das Verhältnis zwischen mV und pH dar und errechnet sich: rH = mV/29 + (2xpH + 6,67)
Hinzu kommt der BSB
BIOCHEMISCHER SAUERSTOFFBEDARF (BSB)
Die Faktoren errechnen sich dann je nach dem
•   BSB1 -> BSB5 = Ergebnis * 3,33
•   BSB2 -> BSB5 = Ergebnis * 1,85
•   BSB3 -> BSB5 = Ergebnis * 1,37
•   BSB4 -> BSB5 = Ergebnis * 1,136
•   BSB6 -> BSB5 = Ergebnis * 0,91
•   BSB7 -> BSB5 = Ergebnis * 0,855
wie man sieht, würde das wieder in „wildeste“ Chemie ausarten, ich geh von einem „Normal –Aquarianer“ aus und irgendwo sollte es auch für „Normal –Aquarianer“ verständlich/anwendbar bleiben/sein!
Wenn Jemand einen „Behälter“ hat mit so (ich nenn es mal) mit Kaputten Verhältnissen/Werten, ist sowieso „NICHTS“ normales anwendbar.
Zitat
denn wenn ich das richtig durchschaue, haben sich die pflanzen schon mechanismen ueberlegt, wie sie "nicht frei verfuegbare" naehrstoffe verfuegbar machen. man siehe co2 aus karbonat, und eben fe(II) aus fe(III), bzw. ausgefallenes eisen durch pflanzeneigene chelate in loesliches etc.
exakt so sehe ich das auch, nur sind es nicht alle Stoffe und sie sind wie du schon sagtest > "nicht frei verfügbar"< und somit nicht im zugehörigen „Verhältniß“.
Zudem Halten Chelate das „Jeweilige“(sag ich mal einfach ausgedrückt) nur fest, damit es seine „Form“ nicht ändert und ändern es selbst doch nicht, oder?
Ansonsten könnte man das „Eisenpulver“ doch z.B. „pur“ reinkippen, sag ich mal übertrieben.
[EDIT]
ich glaub hier hab ich einen fehler die können doch  uber den CALVIN-Zyklus...
Gruß
Reiner
Hallo Markus,
Zitat
Wie hast du das gemacht?
Welche versuche hast du dazu angestellt?

ich könnte sehr deutlich machten, daß ich zwischenzeitlich sehr gut selektiere, welches Wissen ich im inet zur Verfügung stelle und wo ich es zurückhalte, um „Profit“ für Kommerzielle/Nachahmer zu vermeiden.
dazu hast du PN
Gruß
Reiner


[Editiert am 9/2/2006 von RoMaRe]
Hallo nikki,
du hast doch bestimmt schon mal nach dem “Gärtnern“ im Aquarium das „aussortierte Pflanzengemüse“ nach dem - Trockengewicht auf Inhaltsstoffe untersucht?
Huch
Gruß
Reiner


[Editiert am 9/2/2006 von RoMaRe]


[Editiert am 9/2/2006 von RoMaRe]
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