AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 30. August 2008, 13:24:56 *
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Autor Thema: Ancistrus mit abnormalen Kiemen  (Gelesen 454 mal)
Gitterkater
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« am: 21. Januar 2006, 19:10:12 »

Hallo Aquarianer,

zunächst wünsche ich allen nachträglich ein gutes neues Jahr, viel Glück und Gesundheit, auch für unsere Fische.  Smiley  

Leider gibt's nach langer Zeit wieder mal Probleme mit unseren Fischen:

Einer von unseren beiden Ancistren ist heute in der oberen Öffnung ihres (wohlgemerkt heißgeliebten) Kruges steckengeblieben. Nach einer sorgfältigen und "dramatischen" Rettungsaktion konnten wir ihn mit mühsamer Kleinarbeit befreien (den Krug haben wir Stück für Stück zerschnitten) und wieder via Kescher zurück ins Becken geben. Im Kescher hat er sich zwar noch leicht verfangen, doch dann schien alles ok.

Jedoch liegt er jetzt im Becken und sieht irgendwie sehr unnatürlich aus. Seitlich auf beiden Seiten hat er die Kiemen nach vorne gedreht, das sieht so aus wie wenn er seitlich ein Geweih ausgefahren hätte. Jetzt kann er sich natürlich nirgends mehr verstecken, weil er ja nirgends durchkommt. Gefressen hat er seitdem auch nichts mehr, die Atmung ist auch erhöht.

Vielleicht könnt ihr euch das irgendwie bildlich vorstellen.

Hat jemand eine Idee, was da jetzt los sein könnte und wie man dem armen Kerl vielleicht helfen kann? Wir fürchten schon, er wird daran sterben    ;(  

Danke und lg
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kekule
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« Antwort #1 am: 21. Januar 2006, 19:18:17 »

Hallo

Ich würde mal abwarten, das ganze war natürlich viel Stress für den armen.
Sofern das ganz enicht besser wird ist es natürlich schlimm, aber im jetzigen Augenblick würde ich abwarten und hoffen das morgebn alles wieder seinem weg geht.

mfg
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aramis
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« Antwort #2 am: 21. Januar 2006, 23:50:34 »

hallo,

hat er auch offene Wunden?

Vielleicht hast Easylife daheim - das könnt helfen?
Evtl. einen UV-Klärer laufen lassen, wenn er wirklich ne offene Wunde hat, damit es sich net so leicht entzünden kann.
Ich hab auch noch Torf im Hinterkopf, sollte auch gut sein, wenn er ne Wunde hat.
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lg manu
nicolleen
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« Antwort #3 am: 22. Januar 2006, 13:24:04 »

Hi,

ich wuerde das so sehn wie markus. obwohl bodenfische natuerlich dauernd mit mulm und allen moeglichen keimen in direktem kontakt sind.

aber eine andere frage, wieso meinst du, dass der da drin festgesteckt ist? ich kenn das schon, dass fische in lochgestein oder so feststecken koennen, aber diese welse gehn normalerweise nur so rein, wie sie auch wieder rauskoennen. wenn man sie versucht rauszuholen, stellen sie die stacheln ab und verkanten sich dabei, damit man sie nicht rausziehen kann.
meine methode in solchen faellen war, die hoehle ausser wasser halten, und zwar so, dass nur die schwanzspitze ins wasse haengt. dann kommt er nach einer weile von selber raus.

lg
niki
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kekule
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« Antwort #4 am: 22. Januar 2006, 14:01:40 »

Hallo Nicole

Das mit dem mit den Schwanz ins wasser zu bekommen ist auch nicht immer die ebste Lösung, da hab ich beim Ausräumen des Malawiebeckens schon die eine oder andere Ermüdungserscheinung bekommen beim halten des Lochgesteins und warten das die Ancistren raus aus der Höhle wollen Lächelnd

hab dann das ganze in ein extra gefäss, in dem fall ein Trog für Mörtel, gegeben und gewartet bis er freiwilliog von selbst raus kam Smiley

mfg
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nicolleen
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« Antwort #5 am: 22. Januar 2006, 14:43:29 »

 Lächelnd  du hast aber hartnaeckige fische!
ja mit extragefaess ist auch eine gute idee.

lg
niki
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Gitterkater
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« Antwort #6 am: 22. Januar 2006, 19:47:27 »

Also, er (der Ancistrus) ist ja schon mal kopfüber in der Öffnung gesteckt, aber da hab ich den Krug einfach hingelegt und er ist alleine wieder raus...soweit so gut. Aber diesmal steckte er wirklich fest, da der Krug mit ihm schon umgefallen war und der Ancistrus trotzdem nicht raus kam.

Wir haben also den Krug zerstört und anhand der Öffnung des Kruges sah man ja schon, dass er wirklich feststeckte und nicht mehr rauskam. Das mit dem kurz an die Oberfläche halten hat auch nichts gebracht (damals, als wir den Krug herausgenommen hatten, hat's problemlos funktioniert), was ein weiterer Beweis war, dass er wirklich feststeckte.  In der Badewanne (anderes Gefäß und Aufzuchtbecken war uns zu klein, kein Platz) haben wir dann ganz vorsichtig den letzten Ring, der um seinen Kopf (eigentlich mehr das Maul) steckte, abgetrennt, dann ist er sofort in der Wanne herumgeflitzt.

Bezüglich der Verletzungen, also in der Wanne war er dann normal, als wir ihn jedoch mit dem Kescher wieder zurück ins Heimatbecken gaben, blieb er kurz kopfüber darin hängen (der arme, als hätte er nicht schon genug Stress gehabt).

Jedenfalls hat er seitdem beide Kiemen seitlich "ausgefahren", wobei die rechte Seite heute morgen wieder geschlossen war, also nur noch die linke steht ganz hervor.

PS: Einen solch verd... Krug bekommen die beiden sicher nicht mehr, was wäre eine Alternative, die nicht so gefährlich ist ? (sie liebten es einfach, darin oder außen davor zu hängen...

PPS: Hab gerade was gelesen, dass ein Aquarianer mal ein ähnliches Problem hatte, hat dann Temperaturerhöhung von 25 auf 31 Grad durchgeführt und sich der Schimmel abgelöst hat und die Wunde darunter zum Vorschein kam. Inwiefern würde so etwas nutzen, da ich den Ancistrus jetzt zwar ins separate Becken geben könnte, ihn aber durch's erneute Einfangen nicht noch mehr stressen möchte..

Also ich hab versuchsweise von 25 mal auf 28-29 gestellt, ich denke, das ist noch im vertretbaren Bereich, oder? Dem anderen Besatz wird's ja hoffentlich nicht allzu viel ausmachen - denke ich zumindest (Cory's, Neons, MosaikFaFi, Keilfleckbärblinge, Kampffischweibchen sowie Schwertträger und dem zweiten Ancistrus.)

Bitte um Aufklärung, falls das für eine Gattung zu hoch sein sollte.

lg

[Editiert am 22/1/2006 von Gitterkater]
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Gitterkater
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« Antwort #7 am: 23. Januar 2006, 09:50:50 »

Hallo nochmals,

also die Kiemen sind seit gestern abend beide drinnen, ist also wieder völlig normal. Das einzig auffällige ist jetzt wie schon erwähnt der "schimmelige" Fleck am Rücken.

Temperatur steht momentan übrigens bei 28Grad.

lg
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