AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 22. Mai 2012, 00:55:59 *
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Autor Thema: Frage zu Bodengrund  (Gelesen 1921 mal)
Krypton
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« am: 14. Januar 2006, 14:44:01 »

Hallo zusammen

Mich würde eure Meinung interessieren, ob es aus lediglich optischen Gründen sinnvoll bzw. möglich ist, über meinen ohnehin feinen Quarzsand eine Schicht noch feineren weißen Sand (fast pulverförmig) einzubringen.

Mir gefällt einfach dieeser Bodengrund sehr gut und außerdem hätte ich vor meinen Trupp Corys etwas aufzustocken.

Hab von irgendwo im Gedächtnis, dass dies keine optimaler Bodengrundlösung sein soll.

Gibt es dabei aus biol. Sicht Bedenken Huch

AQ. läuft etwa 3 Jahre, in Altwasserform.

LG
Fritz
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Ich möchte nur die Hälfte von dem wissen, was ich alles nicht weiß.
kekule
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« Antwort #1 am: 14. Januar 2006, 15:21:49 »

Hallo Fritz

Die bedenken di es dabei gibt sind eher darin begründet keinen Bodengrund mit unterschiedlichen Körnungen zu verwenden, da der feinere in die Lücken des gröberen rieselt und es so zu verdichtungen kommen kann.

wie sehr das wirklich zu problemen führen kann entzieht sich meiner Kenntnis.

mfg
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nicolleen
Gast
« Antwort #2 am: 14. Januar 2006, 17:11:36 »

hi!

rein aus optischen gruenden wuerde ich mal sagen, die schicht wird ziemlich rasch verschwinden, weil meistens die groesseren steine aufschwimmen, zumindest wird es sich vermischen.

das mit den verschiedenen koernungen lese ich auch ueberall, aber ich kann es einfach nciht nachvollziehen, mir leuchtet das nicht ein. jedenfalls die zonen, in denen sich mein altes bodendepot und der kies vermischt hat, hat sich nicht verdichtet.

lg
niki
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Krypton
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« Antwort #3 am: 14. Januar 2006, 17:56:30 »

Hallo Niki / Markus

Danke für eure Antworten.

Irgendwie sind wir damit wohl alle Drei gleich schlau.  Zwinkernd

Meine Bedenken die ich dabei habe sind folgende:

Ich könte mir vorstellen, bzw. wird es auch so sein, dass sich in meinen vorhandenen Bodengrund doch einiges in biol. Hinsicht abspielt.
Wenn ich nun hergehe und diese nennen wir es mal biol. Filter, oder Durchströhmungseigenschaft des vorhandenen BG mit einem zus. fast pulverartigen BG abdecke, unterbreche ich damit doch sicher die vorhandenen biol. Aktivitäten von div. Bakterien und Mikrolebewesen.

Wenn wir von der event. stattfindenden Vermischung absehen, denn diese wäre ja in rein rein optischer Hinsicht belanglos, kann man ja event. nachfüllen, was würde mit dem Rest passieren, bzw. welche biol. Veränderungen sind dabei event. zu erwarten.Huch

Stirbt alles darunterliegende ab und verfault langsam, oder stellen sich die Baktis auf anaerob um und alles bliebe beim Alten???

LG
Fritz

[Editiert am 14/1/2006 von Krypton]
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kekule
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« Antwort #4 am: 14. Januar 2006, 18:36:46 »

Hallo Fritz

bezüglich baktereien wird es so sein, das in tieferen regionen des Bodengrundes sich sowieso anaerobe Vorgänge abspielen.

Durch die Verdichtung des Bodengrundes könnte es natürlich zu einem Vermehrten anaeroben Abbau kommen und da kann es sein das es zu Problemen kommt, Schwefelwasserstoffbildung ect. Ich nehme an das da das gleiche wie in einem Wodkafilter passiert wenn zu wenig Kohlenstoff vorhanden ist.

mfg
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nicolleen
Gast
« Antwort #5 am: 14. Januar 2006, 18:39:23 »

Hi Fritz!

hast du eine Bodenheizung? Dann koenntest du ein kleines Eck suchen (am besten am Glas, damit man was sieht, musst halt die bunten schwefelbakterien wegschieben), mit Schieferterrassen (od. aehnlichem) abgrenzen, und schauen, was da drin passiert.

Ich koennte mir vorstellen, dass sich gar nicht viel aendert, weil Sand ja sowieso nicht viel einsinken laesst, und die cories werden ihren job weiterhin tun. wie fein waere denn der neue sand?

ob die farbe eine auswirkung hat, weiss ich nicht (wegen reflexion).

lg
niki
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Krypton
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« Antwort #6 am: 14. Januar 2006, 18:44:33 »

Hallo Niki

Bodenheizung hab ich keine.

Ich denke dies ist der Sand der mir vorschwebt.

http://www.einrichtungsbeispiele.de/index.php?lid=0&uid=968

LG
Fritz
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nicolleen
Gast
« Antwort #7 am: 14. Januar 2006, 23:00:12 »

hi!

sieht nett aus! wird der so weiss bleiben? corydoras hatte ich noch nie.
ueber den sand hab ich da nichts gefunden, ausser das foto.

probierst du es? ich hab auch schon viele becken gesehn, mit sand und kies drinnen, da hat sich nichts verdichtet, wie fein ist denn der, den du ausprobieren willst?

lg
niki
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Krypton
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« Antwort #8 am: 14. Januar 2006, 23:43:15 »

Hallo Niki / Markus

 
Zitat
wie fein ist denn der, den du ausprobieren willst?
 

Wirklich sehr fein. Fast Pulverförmig. Körnungsangaben fehlen mir aber im Moment noch.

@Markus

Ich denke wir teilen die Gedanken dazu. Der Wodkafilter fiel mir auch sofort in diesem Kontex ein.
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr fürchte ich event. Probleme.

Möglicherweise probiere ich das, jedoch nur im vorderen Sichtbereich, oder nur auf eine Stelle im Becken bezogen.
Langfristig denke ich wird er aber kaum so weiß bleiben.

LG
Fritz



[Editiert am 14/1/2006 von Krypton]
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LameraRa
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« Antwort #9 am: 16. Januar 2006, 07:48:38 »

Hi!

as ich noch einwerfen möchte!

Wenn die Fische recht wühlen, dann wirbeln sie feinen Sand leichter auf.
Denn kann es in den Innenfilter saugen (wenn er ein starker Filter ist oder die Ansaugung nahen am Boden ist)

Ich würde zuerst in einem kleinen AQ den Sand testen.
sprich aufwühlen und schauen, wie schnell er sich wieder senkt.

Warum rate ich das?
Ich habe schon mal ein AQ wieder ausräumen müssen, weil der Sand "Schrott" war!!
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Gruß Ralph!
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Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen!
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