Hallo Manu
Im Großen und Ganzen traue ich es mir zu, mir macht eigentlich "nur" mein Besatz Sorgen.
Genau das ist der Punkt den ich dabei auch sehe und wobei ich mir keinesfalls sicher bin ob ich so was bei diesem Besatz von Anfang an riskieren würde.
Ich würde das Becken ganz langsam und behutsam an Altwasser heranführen. Soll heißen die sonst üblichen TWW machen, aber diese stets unter Beobachtung sämtlicher Werte jedes Mal reduzieren, so lange bis nichts mehr zum Wechseln übrig bleibt. So könnte es ME gehen ohne das Du ein Risiko dabei eingehst.
Bei mir war es bzgl. Besatz umgkehrt, der Besatz war gegenüber jetzt eher spärlich, die Hauptmenge meines jetzigen Besatzes, (Schrägschwimmer und Rotköpfe) sind in diesem Becken dann zur Welt gekommen. Wobei lediglich nur die Stäksten und "cleversten" übrigblieben. Also, in etwa 2-5 Stk. pro Wurf. Mittlerweile zählen diese beiden Schwärme sicher an die je 100Stk. (Kann man ja nur sehr schwer zählen)
Laut meinen AQ Verständnis und pers. Erfahrungen dazu, denke ich, dass Dir Zeolith und ein UV C Kl. sicher dabei sehr hilfreich wären, auch wenn man dann im strengen Sinn gesehen, nicht von einem klassischen Altwasserbecken sprechen kann. Mir pers. ist das aber vollkommen egal so lange es so (zumindest bei mir) bestens funktioniert.
Zeolith und UV stellen praktisch ein für mich nicht wegzudenkendes Reserverad dabei dar. Was aber nicht unbedingt heißen soll, dass es event nicht auch ohne dem funktionieren kann.
Was mir ebenfalls im Gesamtzusammenhang wichtig erscheint ist, dass Du eine sehr schnell wachsende Blätter- Pflanzenart im Becken hast. In meinem speziellen Fall ist das die Hygrophila polisperma. Ich schneide sie wöchentlich jeweils in der richtigen Länge, schräg verlaufend nach hinten einfach oben ab.
Sämtliche Arten von Tausendblatt oder Cabomba eigenen sich für diese Art der Schneidung nicht langfristig, da sie dabei immer schwächer werden, sofern man den abgeschnittenen, obigen Teil nicht wieder unten einsetzt, was aber sehr viel andauernde Mehrarbeit bedeutet. auch würde später der Bodengrund immer aufgewühlt werden. Dies versuche ich tunlichst zu vermeiden. Ich rühre den Bodengrund sowie vorhandenen Mulm nicht an, außer an der Sichtseite.
Falls Du Fragen hast, die ich auch imstande bin zu bantworten, nur her damit.
@Reinhard
Hast Du nicht Lust Dein Becken in der ATinfo vorzustellen?
Hans ist immer auf der Suche nach guten Artikeln.
Mach ich gerne, aber erst im neuen Jahr. Laß uns also im Jänner oder wann immer Du sonst willst noch einmal darüber sprechen.
LG
Fritz