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AUSTRIAN AQUANET Forum
23. November 2008, 11:59:44
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AUSTRIAN AQUANET Forum
Aquaristik
Aquarienchemie / Wasserchemie
(Moderator:
Krypton
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Bei mir ein AltwasserAQ möglich?
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Autor
Thema: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? (Gelesen 2175 mal)
Bei mir ein AltwasserAQ möglich?
aramis
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Beiträge: 673
«
am:
20. Dezember 2005, 20:07:04 »
hallo,
angeregt durch die Diskussion beim Punschabend hab ich mir so meine Gedanken über ein AltwasserAQ gemacht. In Verbindung mit diesem Zeolith hört sich das ganze ja sehr "einfach" an.
Ich überleg mir nun, meine beiden übrig bleibenden Becken in Zukunft als Altwasserbecken zu betreiben und hätt von euch gerne gehört, ob es sinnvoll oder überhaupt möglich wäre.
Das erste Becken ist das 960L, beleuchtet mit 2x80W T5 Hängeleuchte, HMF (evtl. als Kammernfilter mit Zeolith oder Zeolith im Außenfilter extra). Bepflanzung soll mittelmäßig werden.
Besatz wird wohl relativ dicht sein:
ca. 18 Prachtschmerlen, einige Betta Splendens, 4 L144, 2 L114, 2 L. simillima, 1P. Fadenfische, ca. 15 Cor. Aeneus, 3 Hypostomus plecostomus, 3 Liniendornwelse,
im 450 Liter AQ wird mit 2x 38 Watt T8 beleuchtet, Bepflanzung ähnlich, Filterung ebenso. Besatz: Rotpunktancistren, ca. 10 Cor. Schwartzi, 4 Hexenwelse, 7 Bratpfannenwelse, evtl. auch einige Betta Splendens, Cor. Pygmaeus und Habrosus
Da oft erwähnt wird, dass der Betrieb von Altwasser sehr stark von Besatz, Fütterung, etc. abhängt stell ich mir nun die Frage: ist mit diesem Besatz überhaupt ein AltwasserAQ möglich?
Ich bin gerade dabei, mich in das Thema einzulesen. Bin aber für alle Tipps und Hinweise mehr als Dankbar!
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lg manu
Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich?
kekule
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Beiträge: 2949
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Antwort #1 am:
20. Dezember 2005, 20:22:30 »
Hallo Manu
Einerseits ist der bericht von Kassebeer auf http://www.deters-ing.de/Gastbeitraege/Altwasser.htm mal eine gute lektüre zum eingewöhnen.
Das nächste ist Krypton löchern
Ich denk das Müsste in jedem Becken laufen die Variante mit zusätzlichen Aussenfilter wird die sein die Fritz auch betreibt und das wird wahrscheinlich auch die sinnvollere sein.
Hinter der Matte ist es sehr schwierieg das ganze erschöpfte zeolith zu ersetzen.
Was natürlich noch dazu kommt ist das ein 960l Becken von sich aus schon ein sehr stabiles system sein wird, nachdem es eingelaufen ist.
mfg
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Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich?
Krypton
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Beiträge: 1149
«
Antwort #2 am:
20. Dezember 2005, 22:16:23 »
Hallo Manu
Natürlich wirst Du mich nicht "löchen" brauchen falls Du auf meine Einschätzung wert legst.
Ich gebe Dir selbstverständlich gerne jede Auskunft sofern ich sie auf Grund meines bisherigen Wissens- und Erfahrungsstandes in der Lage bin geben zu können.
Bevor ich versuchen werde Dir auf Deine Frage zu antworten, würde mich aber das Ergebnis Deiner bisherigen Recherchen zum Thema, bzw. Deine pers. augenblickliche Einschätzung interessieren.
LG
Fritz
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Ich möchte nur die Hälfte von dem wissen, was ich alles nicht weiß.
Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich?
Reinhard
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Beiträge: 667
Rotrückenmakropode, Macropodus erythropterus
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Antwort #3 am:
21. Dezember 2005, 16:46:48 »
Hey!
Das Thema ist ja wirklich sehr interessant.
Da ich gerade gelesen habe das Fritz auch Mineralsalz in seinem Becken dosiert wäre einmal eine genau Pflegeanleitung für solche Becken wichtig.
Daher meine Frage an Fritz.
Was genau machst Du, wie viel, wie oft und warum?
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Servus
Reinhard
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Derzeit ca. 13 Süß- und Meerwasserbecken, 1 Terrarium und 1 Gartenteich. Im Sommer Freiland und Glashaushaltung.
Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich?
Krypton
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Beiträge: 1149
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Antwort #4 am:
21. Dezember 2005, 21:26:40 »
Hallo Reinhard
Also genau genommen mache ich so gut wie nichts! Außer wöchentlich Pflanzen regelrecht "ausholzen"
Wenn mir der LW so rein nach Bauchgefühl zu tief vorkommt, hatte schon LW 46 gemessen, gebe ich hin und wieder Preis Dikusmineral bei, da ich glaube, dass das Wasser sonst speziell für Diskus zu mineralarm werden könnte, was überdies Mangelerscheinungen nach sich ziehen könnte.
Ansonst filtere ich neben der HFM über einen großen Eheim prof. II Topf (3 Körbe) welcher voll mit Naturzeolith gefüllt ist welches ich ca. alle 2-3 Monate komplett wechsle.
Das Z. verhindert den Anstieg von No2 /No3 da die Vorstufen der Nitrifikation zB. Ammonium, vom Z. entfernt werden. Z. entfernt noch eine ganze Menge anderer Wasserinhalts(schad)stoffe.
Die HFM erzeugt offensichtlich trotzdem geringfügig No3 welches von div. Pflanzen aber als Spurenelemente gebraucht und auch sofort von diesen verarbeitet wird. wäre es nicht so, würden verm. alle Pflanzen eingehen, denn ich dünge so gut wie nie, ab und zu etwas Fe in Form von Fertrilon.
Es läuft aber permanent 24h eine Co2 Anlage mit 1 Blase/sek.
Da ich die Auffassung vertrete, das Beckenwasser kann gar nicht keimarm und "sauber" genug sein, habe ich ferner einen 25W "de Bary" UV C Kl. permanent am Laufen.
Beleuchtet habe ich mein 2m Becken mit 4 T8 und 4 T5 Röhren je ca. 1m lang. 12Std. tgl. ohne Pause.
Meine Temp. beträgt ca. 29-30°C
Mein PH schwankt knapp über, bzw. unter 5 (4,90 - 5,10)
Verdunstetes Wasser fülle ich mich reinem Osmosepermeat nach.
GH sowie KH kann ich bei einfachen Messungen keine nachweisen, selbst mit verschiedensten Tests nicht.
Das Becken läuft so bereits in etwa knappe drei Jahre. Soll heißen, ca. 1 Jahr unter gleichen Bedingungen als 250er, dann Wechsel auf 720er jedoch mit Teilwasser aus alten 250er bereits 2 Jahre lang.
Es vermehren sich darin Schrägschwimmer und Rotkopfsalmler. Von ursprünglich je ca. 10 Stk auf bisher ca. je 100 Stk.
Mikrogeophagus Ramirezi schwimmen ab und zu in Jungfischen, aber kommen im GSB Becken, ebenso wie Diskus nicht hoch, da ich absolut nichts dafür tue.
So, das ist im Augenblick alles was mir dazu einfällt.
LG
Fritz
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Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich?
Krypton
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Beiträge: 1149
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Antwort #5 am:
21. Dezember 2005, 22:42:28 »
Hallo Reinhard
Zitat
Aber einige Fragen habe ich noch.
Wie viel und welches Futter kommt bei Dir ins Becken?
Hattest Du noch nie Probleme mit PO4?
Entfernt Du auch nie einen Teil des Mulms?
Gibt es noch andere Becken außer Deines die so Betrieben werden?
Ich füttere vorwiegend sämtliche Formen von Trockenfutter, Flocken, Granulat etc. und das mehrfach tgl. Bei Diskus kannst Du dir sicher vorstellen, dass ich dabei nicht zimperlich sein darf.
Ganz selten gebe ich FF in Form von roten ML. Diese taue ich auf und schütte die dabei entstehende Flüssigkeit aber weg.
Im 720er kann ich kein Po4 nachweisen. Vermutlich wird dieses ebenfalls durch meinen üppigen Pflanzenwuchs verarbeitet.
In meinem 220er welches unter gleichen Bedingungen läuft und bei der ich die Co2 Anlage wegen meiner L46 abgeschaltet habe, stelle ich fest, dass der Pflanzenwuchs stagniert und Po4 im steigen begriffen ist. Da ME aber Po4 kaum gefährlich für einen Besatz sein dürfte, habe ich bereits längere Zeit nicht gemessen. Ferner habe ich dort bereits seit vielen Monaten kein Z. gewechselt. Die restlichen Werte sind aber trotzdem in etwa gleich geblieben. Die Fütterung ist aber wesentlich sparsamer. Lediglich ein paar Flocken und in der Nacht 1 Stk. Tabs.
Mulm entferne ich nur, wenn sich dieser an der Vorderseite des Beckens ansammelt. Ist aber sehr selten. Sonst greife ich diesen nicht an. Er ist ME der Gesamtstabilisator des Beckens.
Sonst ist mir kein Becken bekannt welches auf diese Art und Weise und im speziellen mit Diskusbesatz betrieben wird.
Ich habe unlängst mit Gerd K. darüber diskutiert. Ich verfolge die Vision eine Methode zu finden bei der man so wenig Arbeit wie möglich, bei gleichzeitiger größtmöglicher Sicherheit hat, wie ein "quasi" Garantieschein für gelingen. Zumindest für südam. WW. AQ.
Ich neige dazu die Hoffnung zu haben, diese Methode könnte der Vision sehr, sehr nahe kommen, sofern sie damit nicht bereits gefunden ist.
Gerd K. steht dem aber (wie auch von mir erwartet) skeptisch gegenüber.
LG
Fritz
[Editiert am 21/12/2005 von Krypton]
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Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich?
Reinhard
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Rotrückenmakropode, Macropodus erythropterus
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Antwort #6 am:
21. Dezember 2005, 22:16:51 »
Hallo Fritz!
Danke für Dein ausführliches Schreiben.
Als Markus bei mir war haben wir über Dein Becken gesprochen. Und ich habe damals schon gemeint es müsste eigentlich nach längerer Standzeit des Beckens zu einem Ph-Sturz kommen wenn nicht eine Härtequelle vorhanden ist.
Das wäre also geklärt.
Aber einige Fragen habe ich noch.
Wie viel und welches Futter kommt bei Dir ins Becken?
Hattest Du noch nie Probleme mit PO4?
Entfernt Du auch nie einen Teil des Mulms?
Gibt es noch andere Becken außer Deines die so Betrieben werden?
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Servus
Reinhard
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Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich?
Reinhard
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Rotrückenmakropode, Macropodus erythropterus
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Antwort #7 am:
22. Dezember 2005, 00:06:04 »
Hey Firtz!
Geht die Futterangabe etwas genauer? Liter,Kilo pro Tag,Woche,Monat?
Die CO2 Anlage hast Du uns bis jetzt verschwiegen?
Noch Geheimnisse auf Lager?
Gerd K.
Sollte ich in kennen?
Gute Nacht!
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Servus
Reinhard
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Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich?
Krypton
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Antwort #8 am:
22. Dezember 2005, 01:05:56 »
Hallo Reinhard
Zitat
Geht die Futterangabe etwas genauer? Liter,Kilo pro Tag,Woche,Monat?
Sorry, da muß ich passeen. Ich füttere mehrfach tgl. meist ab 17/18 Uhr soviel ich zwischen drei Finger kriege. 5 - 6X etwa. Vom FF meist drei Würfel, diese Füttere ich aber aus einer kl. Schale mitels Pinzette so, dass nichts am Boden fällt.
Zitat
Die CO2 Anlage hast Du uns bis jetzt verschwiegen?
Noch Geheimnisse auf Lager?
Ich habe mein Becken bereits mehrfach beschrieben, ich denke nicht, dass ich dabei die Co2 Anlage ausgelassen habe.
Zitat
Gerd K.
Sollte ich in kennen?
Als ambitionierter Aquarianer sollte man ihn eigentlich kennen.
Dr. Gerd Kassebeer ist ein AQ. Schwergewicht und außerdem auf dem Gebiet der Wasserchemie ein Fachmann. Er ist nicht nur für hevorragende AQ Artikel haupts. Wasserchemismus verantwortlich, sondern auch soviel ich weiß für einige AQ Test`s und deren Entwicklung federführend gewesen.
JA man sollte ihn kennen, denk ich.
LG
Fritz
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Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich?
kekule
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Beiträge: 2949
«
Antwort #9 am:
22. Dezember 2005, 08:46:54 »
Hallo Fritz
ZUm Theme Gerd melde ich mich mal zu Wort
Kassebeer kennt man sicher aber unter dem Synonym Ger K. ist es auch für einen ambitionierten Aquarianer schwierig gleich auf Ihn zu kommen.
Wenn man nicht weiss von wem du schreibst kommt einem dein Abkürzungsfetischismus
nicht zur Hilfe
mfg
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