AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 23. November 2008, 12:46:42 *
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Autor Thema: Leitwert  (Gelesen 1446 mal)
Krypton
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« am: 19. Dezember 2005, 22:59:21 »

Hallo zusammen

Heute komme ich einmal zur Abwechslung mit einer Frage

Ich betreibe ein 2m Becken mit extrem weichen, sauren und auch LW armen Wasser seit nunmehr fast drei Jahren und ich wechsle kein Wasser.

Ich stelle nun bereits des öfteren fest, dass ich sowohl im linken Teil meines Beckens in dem sich er Z. Filtereinlauf und Rücklauf der HFM befindet, als auch im rechten Teil meines Beckens unterschiedlliche LW fest. Damit nicht genug sind diese auch different zur Tiefe. Soll heißen oben mehr LW unten weniger und zwar im nicht so ganz unerheblichen Ausmaß.
Es können dabei Differenzen, je nachdem wann ich Mineralstoffe in Form von Preis Diskus Mineral zugefügt habe, Unterschiede bis 50µS gemessen werden.
Hätte ich kein LW Meßgerät mit Elektrode und Kabel, wäre ich wohl nicht imstande diese Werte zu posten, bzw. diesen Umstand überhaupt zu merken, da mit den einfachen Geräten wohl kaum knapp über dem Bodengrund gemessen werden kann, oder???
Frage:
Wer kann mir erklären waum das so ist???
Ja, mein Becken ist gut durchströmt.

LG
Fritz

Nachtrag:
Es würde mich auch noch pers. interessieren, wer von euch besitzt ein LW Meßgerät und welche Bauart, also, mit oder ohne Kabel. Was war der aussachlaggebende Faktor dabei für eure Entscheidung???

Danke im Voraus!





[Editiert am 19/12/2005 von Krypton]
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Ich möchte nur die Hälfte von dem wissen, was ich alles nicht weiß.
martinn
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« Antwort #1 am: 19. Dezember 2005, 23:24:38 »

Hi Fritz!

Ich kenne mich mit Elektronik nicht sonderlich aus, möchte aber trotzdem eine Frage einwerfen, da ich einmal den Tipp bekam, nicht das Wasser im Becken zu messen sondern in einem eigenen Meßgefäß.
Kann es sein, daß deine Beleuchtung das LW-Meßgerät beeinflußt, so daß du eben näher bei den Vorschaltgeräten eine größere Abweichung hast als beim Bodengrund? Wie gesagt, nur ein Gedanke eines Ahnungslosen.
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lg Martin
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Krypton
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« Antwort #2 am: 20. Dezember 2005, 00:01:00 »

Hallo Martin

Also, das kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Selbst wenn es aber so wäre, was ich nicht glaube, erklärt es noch immer nicht die Unterschiede zwischen links und rechts, bzw. auch hinter der Filtermatte von der ja das Wasser lediglich zurückgepumpt wird auf die andere Seite, dabei kann es sich doch nicht aufhärten, oder der LW steigen. Es ist absolut nichts dazwischen.

LG
Fritz



[Editiert am 20/12/2005 von Krypton]
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martinn
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« Antwort #3 am: 20. Dezember 2005, 00:04:37 »

Zitat
kann es sich doch nicht aufhärten, oder der LW steigen.


Hi Fritz!

Meine Idee war ja nicht, daß das Wasser härter ist, sondern das LW-Meßgerät von den Vorschaltgeräten eventuell beeinflußt werden könnte. Wenn es allerdings von links auf rechts auch schwankt, dann wird es wohl nicht daran liegen. War auch nur ein Gedanke.
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lg Martin
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kekule
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« Antwort #4 am: 20. Dezember 2005, 08:24:18 »

Hallo Fritz

Nur so ein Gedanke ohne irgendein Prüfung mit meinen Büchern Smiley

Der Leitwert oben ist höher als am Bodengrund.

Dafür könnte es den Grund geben das der obere Bereich wärmer ist und somit die Ionenbeweglichkeit höher ist und somit der Leitwert ein wenig ansteigt, bin mir aber nicht sicher ob dies wirklich in so einem Ausmas geschehen kann.

Wegen deiner umfrage hab ich in einem anderen Post schon mal geschrieben, das ich um Antwortmöglichkeiten bitte dann kann ich die Umfrage auf der Startseite anbringen.

Die Unterschiede von Links und rechts kann ich mir so auf die schnell enicht erklären.

Erklär mal mit Worten oder mit einer Skizze wo genau die Filter ein und Ausläufe sind und wo du die Unterschiede misst.

Habe da eine Vemutung mit Messpunkt am Zeolithfilter Auslauf und mehr oder minder normalen Wasserumgebung.

mfg
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nicolleen
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« Antwort #5 am: 20. Dezember 2005, 10:30:37 »

Hi!

Was Martin sagt, hab ich auch schon von einigen gehoert, das wuerde ich am besten ausprobieren. Von links und rechts ist es einfach, eine Probe zu entnehmen und wo anders zu messen, fuer unten kann man vorsichtig eine saubere Flasche eintauchen und unter Wasser zumachen.

Wenn es wirklich einen Gradienten gibt, klingt das schon plausibel, was Markus vorschlaegt, und wenn es umgekehrt ist, ist vielleicht die LF hoeher, da wo sie vom Mulm produziert wird, bevor sich alles durch die Stroemung verteilt, du hast ja nciht wenig Mulm im Becken, was ich mich von deinen Erzaehlungen erinnern kann.

Interessante Sache.

Auch ob das eine messgeraetabhaengige Frage ist. Wie gesagt, bei billigen oder alten LF messern ist irgendeine Schaltung anders (kenn mich da nuesse aus), und die Gefaesswand beginnt, den Messwert zu beeinflussen, je nachdem wie gross/klein, wie geformt oder an welcher Stelle reingehalten.

lg
niki
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Reinhard
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Rotrückenmakropode, Macropodus erythropterus


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« Antwort #6 am: 20. Dezember 2005, 12:06:39 »

Hallo Fritz!

Hast Du eine UV Lampe?

Führt oft zu statischen Aufladungen und verfällst dann elektr. Messgeräte.

Damit sind wir wieder bei dem Tipp von praecox in einem eigenen Gefäß zu messen.
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Servus
Reinhard
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Derzeit ca. 13 Süß- und Meerwasserbecken, 1 Terrarium und 1 Gartenteich. Im Sommer Freiland und Glashaushaltung.
Tom_
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« Antwort #7 am: 20. Dezember 2005, 14:42:23 »

hmm.. was ich mich erinnern kann hängt der leitwert vom im wasser gelösten salzen udg ab.
die können zb. durch ablagerungen am boden grund entstehen wodurch der unterschied von oben nach unten erklärbar ist. Die konzentration ist natürlich strömungsabhängig ...je nach dem wo sich mehr ablagert bzw wieder löst, so kann es auch zu einer verschiebung links nach recht oder wie auch immer kommen.
Das ist aber auch nur der erste gedanke der mir in den sinn kam.

lg
Tom
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martinn
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« Antwort #8 am: 20. Dezember 2005, 23:06:20 »

Zitat
Hi!

Was Martin sagt, hab ich auch schon von einigen gehoert, das wuerde ich am besten ausprobieren. Von links und rechts ist es einfach, eine Probe zu entnehmen und wo anders zu messen, fuer unten kann man vorsichtig eine saubere Flasche eintauchen und unter Wasser zumachen.


Hallöchen!

Ich würde es auch einfach ausprobieren. Ich habe heute testweise in einem meiner Becken an verschiedenen Stellen gemessen, allerdings keinen Schwankungen feststellen können. Ich kann allerdings auch nicht weiter unten im Becken messen, habe so einen Hanna Dist3 Meß-Stick. Mit dem kommt man nicht weit unter die Oberfläche.
Eine Wasserprobe zum Messen von knapp über Bodengrund würde ich mit einem Schlauch absaugen. Auf diese Art könnte man eigentlich von jedem beliebigen Punkt im Becken Wasser zum testen entnehmen.
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lg Martin
nur die Ruhe bringt's ;-)
Krypton
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« Antwort #9 am: 21. Dezember 2005, 00:12:18 »

Hallo zusammen

Werde morgen nochmals Messungen durchführen und euch ausführlich dazu antworten.
Danke bis dahin vorerst

@Niki
Nur so kurz nebenbei.
 
Zitat
Ich kann allerdings auch nicht weiter unten im Becken messen, habe so einen Hanna Dist3 Meß-Stick. Mit dem kommt man nicht weit unter die Oberfläche.

Eine weitere Bestätigung.
Weißt Du was ich meinte??

LG
Fritz
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Ich möchte nur die Hälfte von dem wissen, was ich alles nicht weiß.
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