AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 23. November 2008, 11:24:43 *
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Autor Thema: Oodinium-Problem  (Gelesen 1427 mal)
Buntbarsch
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« Antwort #10 am: 18. Dezember 2005, 18:07:45 »

Hy Franz,

ich finde du solltest trotzdem deine Wasserwerte kontrollieren, weil das meistens der Grund der Krankheit ist.

Aktivkohle benutzt du nicht oder?

lg Stephan
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aramis
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« Antwort #11 am: 18. Dezember 2005, 19:37:26 »

Hallo,

Wasserwerte wären sicher sehr interessant.
Vor allem muss man bedenken, dass ungünstige Wasserwerte und auch ungünstiger Besatz bei Fischen Stress auslöst, was zur Schwächung des Immunsystems führt und somit zu Krankheiten.

12 Skalare, auch, wenn noch sehr klein, sind zu viel auf 450 Liter. Im Endeffekt solltest du ein Pärchen behalten, der Rest muss raus - sonst gibts nur Krieg.
Auch die Ancis sind etwas viel. Abgesehen vom ständigen Nachwuchs, den man schwer anbringt, sind sie doch kleine Schei...er *g* Ich würd mir max. 2 behalten.
Mit den Barschen kenn ich mich nicht so aus, denke aber, dass die ganz andere WWerte brauchen als die anderen Fische.
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lg manu
znarf
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« Antwort #12 am: 18. Dezember 2005, 21:32:43 »

Den Grund für die Krankheit weiß ich ja.
Fische gekauft (Tauschbörse Wien 10) und ohne Quarantäne gleich ins Becken gebracht.
Dass das Becken "leichten" Überbesatz aufweist, ist mir klar. Nur in etwa der gleichen Zusammensetzung läuft es schon 4 Jahre. Und ausser mehr Reinigungsaufwand hatte ich ja auch keine Probleme.
Außerdem hat sich das Problem bereits gelöst.
10 Scalare, 3 Kaiserbuntbarsche, 1 Stahlblauer Maulbrüter (das ist auch der Neuzugang), 3 Prachtschmerlen, 4 Ancistrus  sind bereits über den Jordan geschwommen.
Ein Behandlungsbecken habe ich auch schon aufgetrieben, Morgen kommt das Kupfersulfat in Einsatz, falls noch wer da ist zum behandeln.
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nicolleen
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« Antwort #13 am: 18. Dezember 2005, 22:22:42 »

Hi!

also als so einen "akut-killer" haette ich oodinium nicht eingeschaetzt, und kann ich von meinen 2 arten baerblingen jedenfalls auch nicht berichten.  :question:  

ich wuerd mich da mal meinen vorrednern anschliessen, dass da mehr unguenstige faktoren im spiel waren.
die fehlende quarantaene bei sovielen neuzugaengen war sicher auch ein gewagtes unternehmen, aber ob das problem wirklich nur "eingeschleppt" war??

lg
niki
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Buntbarsch
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« Antwort #14 am: 18. Dezember 2005, 22:39:30 »

Hallo Franz,

eigentlich haben Skalare und Buntbarsche unterschiedliche Wasserwerteanforderungen. Aber wenn du sagst das das Becken schon 4 Jahre läuft??? Grad bei Skalaren gibts eigentlich nen haufen Stress wenn da die Kerle aufeinander treffen.

Jedenfalls muß es einen Grund haben das die Krankheit ausgebrochen ist und ich denke es muß nicht 100% am neubesatz liegen. Wenn die Behandlung nicht angeschlagen hat (hast ja schon 3 Tage behandelt) würde ich wirklich die Wasserwerte kontrollieren.

mfg Stephan
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Marlboro
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« Antwort #15 am: 19. Dezember 2005, 09:36:33 »

Hallo,

meinen Vorschreibern kann ich in Bezug auf die Becken, Besatzwahl ect. nur Recht geben, Oodinum ist ein Schwächeparasit, dass heisst die Ursache ist in den Hälterungsbedingungen zu suchen und muss natürlich abgestellt werden,

Zu Oodinium sei erwähnt das es im Anfangsstadium relativ gut in den Griff zu bekommen ist, im Fortgeschritten jedoch kaum mehr, da erhebliche Schäden am Fisch in relativ kurzer Zeit verursacht werden können

Das größere Problem bei Oodinium im fortgesetzten Stadium sind die bakteriellen Sekundärinfektionen, die den Fisch dann relativ schnell ins Jenseits befördern, dafür ist Oodinium im Gegensatz zu Ichty leider prädestiniert, dass wird es auch sein was die Fische dann in relativ kurzer Zeit dahin rafft.
Daher auch die Empfehlung Nifurpirino gleichzeitig einzusetzten


LG Alex

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znarf
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« Antwort #16 am: 19. Dezember 2005, 19:46:14 »

Hab wohl wirklich mit der richtigen Behandlung zu spät angefangen.
Im Quarantänebecken ist jetzt viel Platz.
Derzeitige Insassen:
1 Ancistrus
2 Blaue Fadebfische
2 Stahlblaue Maulbrüter
8 Panzerwelse

Am niederschmetternsten ist der Anblick eines Fischlosen "Gesellschaftsbeckens".

Ich kann nur hoffen, daß nach der Ruhezeit der Erreger im großen Becken verschwunden ist.
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Marlboro
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« Antwort #17 am: 19. Dezember 2005, 21:03:09 »

Sicherlich stell die Temp auf 28 Grad und lasse es ohne Fische 21 Tage laufen, dann hast da nix mehr Zwinkernd , besorg dir Nifurpirinolhaltige Medis und behandle damit gleichzeitig zu Kupfersulfat

LG Alex

[Editiert am 19/12/2005 von Marlboro]
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aramis
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« Antwort #18 am: 20. Dezember 2005, 09:58:55 »

hallo,

die Erreger hat man meistens im AQ drin, solange die Fische ein gut funktionierendes Immunsystem haben ist das auch kein Problem.
Blöd wirds, wenn, wie schon erwähnt, dass Immunsystem durch Stress und sonstige ungünstige Bedingungen geschwächt wird - dann brechen diese Krankheiten eben aus.

Für die Zukunft: Wasserwerte prüfen und Besatz dementsprechend auswählen - auch vom Verhalten her sollten die Fische zusammenpassen.

Alles Gute, dass es beim nächtsten Mal besser läuft!
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lg manu
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« Antwort #19 am: 21. Dezember 2005, 20:29:57 »

Zwischenbericht:
Am Sonntag Fische ins Quarantänebecken übersiedelt, Temperatur auf 28 Grad erhöht.
Dies haben bis Montag früh nicht überlebt: 9 Ancistrus und die beiden letzten Scalare
Am Montag Vormittag Behandlung mit Oodinopur: bis 24.00 Uhr haben das die letzten 3 Purpurprachtbarsche nicht überlebt
Dienstag: oh Wunder, kein einziger Verlust
Mittwoch früh: 1 toter stahlblauer Maulbrüter
Donnerstag: 1 toter Panzerwels
Montag: 1 toter Panzerwels

Schön langsam geht mir die Luft aus.

Bei der Gelegenheit und aus gegebenem Anlass: Gibt es in Wien einen Aquaristiknotdienst oder hätte nicht jemand Lust, so etwas auf die Beine zu stellen, damit ich das nächste mal professionelle Hilfe an Ort und Stelle erhalte? Wahrscheinlich bin ich nicht der Einzige, der in solchen Fällen hilflos dem Massensterben zusehen muß.


[Editiert am 23/12/2005 von znarf]

[Editiert am 26/12/2005 von znarf]
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