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Autor Thema: Wurzelverweigerer  (Gelesen 1216 mal)
Rainsch
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Beiträge: 22


« Antwort #10 am: 27. Oktober 2005, 22:36:51 »

Hallo!

Das Problem mit den Wurzeln merke ich, weil die Stengel regelmäßig im Boden abfaulen und die Reste der Pflanzen an der Wasseroberfläche treiben.  ;(
Welche Gewächse mit hoher Wurzelrate könntet ihr denn empfehlen?

Danke!!!

P.S.: Die genauen Daten lasse ich Dir (MAD) noch zukommen, bin gerade nicht zu Hause!
 
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Krypton
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Beiträge: 1150



« Antwort #11 am: 28. Oktober 2005, 00:04:16 »

Hallo Mad

 
Zitat
PS: @Krypton

Frage : Bez Gespräch Fetrilon...

Was meist du zu http://www.compo-profi.de/produkte/2AF3B8C9D0A1468193C940C5 045FECBC_fetrilon_combi.html
Da wären "grob alle Sachen" drinnen die du bei Dr Kremser im Ferdarkon hast..(vermute X) Da ja beim Fetrilon "normal" nur Fe drinnen ist.......
Ob es überhaupt fürs Becken Verwendbar ist und in welcher Menge..... kann ich leider nicht Abschätzen !

Event Feldversuch Huch?

 
Zitat
0,5%  B wasserlösliches Bor
1,5%  Cu wasserlösliches Kupfer*
4,0%  Fe wasserlösliches Eisen*
4,0%  Mn wasserlösliches Mangan*
0,1%  Mo wasserlösliches Molybdän
1,5%  Zn wasserlösliches Zink*
9,0%  MgO wasserlösliches Magnesiumoxid
* als Chelat von EDTA, vollchelatisiert


Also, ich glaube eher nicht, dass dieser Dünger für besetzte Becken geeignet sein dürfte. Bin leider kein Chemiker und daher keinesfalls so sicher.

Speziell der Kupferanteil sowie Magnesiumoxid scheinen mir doch etwas hoch konzentriert im Vergleich zu chelatisierten Fe. Soll heißen, egal welche Dosierung, wenn Fe Gehalt richtig, könnte Kupfer bereits zu hoch sein.
Es dürfte ebenfalls sein, dass das MO. dein AQ W. etwas aufhärtet und damit auch den PH anheben kann, da es auch ein mildes Neutralisationsmittel für Säuren ist. Reines MO. ist im Wasser fast unlöslich und geht dort langsam in das sehr schwer lösliche Magnesiumhydroxid über, beides sind milde Säureneutralisatoren.

Na und über Kupfer brauch ich wohl kaum was sagen, obwohl es natürlich auch zu W. Pflanzendünger gehört.

In einem bekannten Langzeitbodengrunddüngerzusatz, sind ebenfalls alle diese Stoffe drinnen, freilich leider ohne Zusammensetzungsangaben.
Er hat mich nicht sonderlich begeistert.
FAZIT
Wäre ein hoch interessanter Feldversuch, aber nicht mit wertvollem Besatz, am besten vorerst ganz ohne Fische und dann erst mal auf Schadstoffe messen.
Ich würde es in einem laufenden und funktionierenden Becken lieber nicht riskieren, denn dieses scheint durchaus in der Lage, die meisten Spurenelemente selbst zu erzeugen, mit den bekannten Ausnahmen (Co2 usw.) Ich würde bei Fetrilon alleine bleiben, event. (aber unbedingt getrennt,)  Kalium, (Pottasche) separat beigeben. (kostet so gut wie nichts.)
Falls Du es aber probierst, bitte unbedingt berichten.  Zwinkernd

Gruß
Fritz

[Editiert am 28/10/2005 von Krypton]
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