Hallo Fritz und Anton,
ich beziehe mich mal auf Dein Posting, Fritz, weil es meine Position auch sehr schön deutlich macht. Leider wird diese von Anton in der letzten Zeit an verschiedenen Stellen bis zur Unendlichkeit verzerrt.
Nur damit mich niemand falsch versteht.
Wasserchem. Grundwissen sollte schon ein wenig bei jedem AQ vorhanden sein. Ich sage keinesfalls, kümmerts Euch nicht um die WW diese sind bedeutungslos!!!!
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Sobald aber dem durchschnittliche AQ suggeriert wird, er müsse um seine Tiere artgerecht zu halten darüber hinausgehende Fachausdrücke und chem. Formeln wissen und sich event. damit abmühen, obwohl das ursprünglich weder sein Hobby war/ist, sondern lediglich unter dem Vorwand der artgerechten Haltung etc., dann sage ich jedoch, (man möge mir den Ausdruck bitte verzeihen) es ist sicher nicht unbedingt notwendige meist sogar überflüssige" Hirnwichserei" die mit AQ oftmals so gut wie nichts mehr zu tun hat.
genau das ist auch meine Aussage und zu der stehe ich nach wie vor. Diese hat nichts mit dem zu tun, was Anton mir (um mich geht es wohl) in Antwort 9 in die Schuhe schieben will, gar nichts.
Es gab durchaus Zeiten in denen ich mich auch in entsprechende Fachgespräche einschaltete, soweit es mein Wissensstand um die Chemie erlaubte. Der war nie sonderlich ausgeprägt und wird es auch nie sein. Dann eher schon die Bakterien und ihr Tun. Ich musste aber erkennen und einsehen, dass durch dieses Wissen die Aquarien in keiner weise schöner oder stabiler werden, dass man damit sensiblere Fische halten oder züchten kann. Die Fallen und Schwierigkeiten in der praktischen und angewandten Aquaristik liegen in anderen Bereichen. Chemisch sind die nicht zu erklären und nicht zu lösen.
Wer Spaß an der Chemie hat, der soll es gerne tun. Aber wie Du Fritz schon so schön geschrieben hast, man soll nicht den Eindruck erwecken, dass für eine ordentliche oder gar erweiterte Aquaristik eine umfangreiche Beschäftigung mit Chemie nötig sei.
Wenn jemand seinen Fischen was gutes tun will, dann soll er losgehen und Lebendfutter für sie fangen oder sie in angemessene Artbecken setzen. Da haben sie mehr von als wenn der Pfleger z.B. weiß welche Stoffe sich wie binden und ausfallen können.
Das heißt in Kurzform:
Die Aussage, dass ich die Wasserwerte für unwichtig erachte ist nichts weiter als eine niederträchtige Unterstellung ohne jegliche Grundlage. Egal wann, wo und von wem sie dargestellt wird.
ich habe sogar eine kostspielige RO-Anlage mit gesondertem Sammelbehälter und automatischer Wiederbefüllung auf einem Regal und das sicher nicht aus Spaß und weil ich Wasserwerte für Kappes halte!
Viele Grüße
Olaf Deters