AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 03. Dezember 2008, 23:17:33 *
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Autor Thema: Flubenol 5%  (Gelesen 1023 mal)
W9347
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« am: 25. August 2005, 10:49:58 »

Weis jemand wo ich das Herbekomme?

Danke Oliver
Apotheke hatte ich schon angerufen die kennen das nicht!
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Meine HOMEPAGE: http://www.aq-land.de.be
kekule
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« Antwort #1 am: 25. August 2005, 11:25:36 »

Hallo Oliver

Was moechtest du den behandeln?

moeglicherweise gibt es alternativen, soweit ich das richtig recherchiert habe, ist es verschreibungspflichtig.

Da waere auch ein Tierarzt mit Hausapotheke ein moeglicher ansprechpartner.
mfg
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nicolleen
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« Antwort #2 am: 25. August 2005, 21:12:23 »

hallo oliver,

beim tierarzt. ist soweit ich weiss verschreibungspflichtig. der wirkstoff heisst flubendazol, da kann dir die apotheke vielleicht nachschauen.
aber wie markus sagt, vielleicht ist es ja nicht notwenig.

lg
niki

[Editiert am 25/8/2005 von nicolleen]
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ChrisH
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« Antwort #3 am: 26. August 2005, 00:36:41 »

hi leutz!

scheint so das oliver dasselbe prob wie ich hat Zwinkernd

@oliver wenn du mehr davon weißt berichte mir bitte ...

danke

lg Chrish
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Krypton
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« Antwort #4 am: 26. August 2005, 17:41:08 »

Hallo ChrisH

 
Zitat
scheint so das oliver dasselbe prob wie ich hat

@oliver wenn du mehr davon weißt berichte mir bitte ...


  HuchHuch??
Spielen wir hier jetzt "Stille Post" ?  Schockiert

Gruß
Fritz
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ChrisH
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« Antwort #5 am: 27. August 2005, 01:00:07 »

hi Fritz!

ne wieso sollte ich stille post spielen?

aber hast meinen bericht nicht gelesen?

und gegen was wird denn normalerweise flubenol verwendet?

von mir auch gleich eine frage dazu an alle ...

hat wer erfahrung, wo das flubenol in garnelenbecken (zb. red crystal) od welsbecken (l-134 bzw. l-46)  verwendet wurde?

keine nebenwirkungen zu befürchten?

wie siehts mit der dosierung aus?

lg Chrish

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Lg Chrish

[Editiert am 27/8/2005 von ChrisH]
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Krypton
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« Antwort #6 am: 27. August 2005, 01:39:31 »

Hallo Chris

Sorry, hab deinen Bericht tatsächlich nicht gelesen bzw. übersehen, sodass ich keine Ahnung habe wogegen und warum Du F. einsetzen willst.

So viel ich weiß nehmen aber speziell L 46 kupferhältige Medikamentierungen  äußerst krumm. Ich würde es speziell unter diesen Aspekten und zusätzlich verschärfend, dass es sich dabei um sehr wertvolle Tiere handelt die es auch in Zukunft nur sehr schwer bis gar nicht mehr aus ihren natürlichen Biotopen geben wird, also keinerlei WF mehr, keinesfall riskieren in einem Becken indem sich L 46 befinden zu medikamentieren. Am allerwenigstens wegen Planarien, sollte darin deine Anfrage resultieren.

Flubenol ist so viel ich weiß ein Wurmmittel und wird in der AQ oftmals bei Behandlung von Kiemensaugwurmbefall zB bei Diskusfischen eingesetzt.
Es sollte aber unbedingt vor Einsatz eines solchen Mittels eine einwandfreie Diagnose zB. mittels Kiemenabstrichs und anschließender mikroskopischer Untersuchung vorliegen. Alles Andere würde sonst vermutlich mehr schaden als helfen. Jedoch gibt es mittlerweile auch dafür bereits bessere Mittel.
Auch bin ich mir so gut wie sicher, dass Garnelen eine solche Behandlung kaum schätzen dürften. Schnecken schickst Du damit aber garantiert über den Jordan. (Kupferhältig)

So eine Behandlung ist also wie oben bereits beschrieben ME unbedingt in einem separaten Behältnis zB. Quarantänebecken den Dosierungsangaben entsprechend exakt durchzuführen und auch nach einigen Tagen zu wiederholen.

Persönliche Erfahrungen habe ich damit keine.

Gruß
Fritz


[Editiert am 27/8/2005 von Krypton]
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nicolleen
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« Antwort #7 am: 27. August 2005, 11:07:04 »

hallo,

der wirkstoff in flubenol ist nicht kupferhaltig!
ansonsten hab ich leider auch keine eigenen erfahrungen damit.

ja, chris will es gegen planarienbefall einsetzen.

lg
niki
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ChrisH
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« Antwort #8 am: 27. August 2005, 15:22:24 »

hallo fritz!

brauchst dich nicht entschuldigen Zwinkernd

lese auch nicht immer alle berichte ... hab dafür nicht die zeit ...

kann jedem mal passieren .... Smiley

najo drum bin ich ja auch so heikl, skeptisch bzw. vorsichtig ... da ich eigentlich nur welse u garnelen halte welche sehr selten bzw. teuer sind!

und genau welse u garnelen mögen überhaupt kein kupfer das weiß ich ...
sprich so gut wie alle aquaristischen medikamente sind tabu!

daher eigentlich nur erlenzäpfchen, wallnussblätter od eichenblätter bzw. diese tropischen blätter werden gut vertragen ....

dennoch wie nici schon gesagt hat im flubenol soll sich scheinbar kein kupfer befinden ...
der wirkstoff ist flubendazol ... und dieser soll bei wirbellosen tieren sprich schnecken, planarien, etliche würmer und scheinbar nehm ich an auch bei garnelen ein inneres organ töten und somit die nahrungsaufnahme unterbrechen ... und somit gehen diese viecher ein ...
gibt mehrere berichte darüber, dass dieses zeug das einzige wirkliche gute zeug gegen PLANARIEN ist bzw. sein soll ....

aber bin halt wie ich oben erwähnt habe vorsichtig bzw. skeptisch drum frage ich noch herum und möchte gern erfahrungsberichte über behandlungen mit diesem zeug  in garnelen- und wels-becken haben bzw. lesen!

lg Chrish
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« Antwort #9 am: 27. August 2005, 16:55:18 »

Hallo Niki Chris

Ich selbst habe zum Glück noch nie medikamentieren müssen, hab also keine persönlichen Erfahrungen damit und bin von Gelesenen abhängig.
Alle Problemchen die ich bisher hatte, hab ich einzig durch Verbesserungen der Wasserqualität und bestes Futter, eventuell mit Vitaminzusätzen in den Griff bekommen.   Ist natürlich keine Allheilmittel.

@Chis
Ob nun F. tatsächlich Kupfer enthält oder nicht, spielt ME zu meiner ursprünglichen Kernaussage bezüglich Deines Besatzes kaum eine Rolle. Jede Art der "chem. Keule" erscheint mir daher im Zusammenhang wesentlich gefährlicher als die Planarien selbst. Ich würde also eher noch ein Becken neu machen als Medikamente zu L 46 zu schütten.
Makropoden fressen die P. auch nur dann, wenn sie nicht anderwärtig gefüttert werden. Könnte eventuell abgesehen von den WW Anforderungen funktionieren, da Du die L Welse ja Nachts ohne Beleuchtung und mit Tabs füttern könntest, ich machs ohne P. auch so. Richtig glauben kann ichs allerdings nicht.
@Niki
Meinen Verdacht auf event. Kupferhältigkeit hab ich aus folgenden Artikel, obwohl es daraus nicht unbedingt rückgeschlossen werden kann. Hätte ein paar Fragezeichen dazu schreiben sollen. Was ich aber sicher zu wissen glaube ist, dass mit F. nicht zu spaßen ist, bzw. man dass nicht einfach so mal als Test reinschütten sollte, zumal eine Behandlung wiederholt werden muß.
 
Zitat
"Medikamente" gegen Scheibenwürmer sollte man normalerweise nicht anwenden. Sie enthalten meist als Hauptwirkstoff Kupfer in irgend einer Form. Kupfer kann aber andere Wirbeltiere wie Harnischwelse oder Wirbellose schädigen bzw. töten. Auch Bakterien werden empfindlich in Mitleidenschaft gezogen. Allerdings gibt es in der Tiermedizin das Medikament Flubenol mit dem Wirkstoff Flubendazol. Dieses Mittel ist verschreibungspflichtig und man erhält es über den Tierarzt. Es gibt das Mittel als Paste und als Pulver, wobei insbesondere die Dosierung beim Pulver vom Lagerungsalter abhängt, weil die Wirksamkeit unter Luft und somit Feuchtigkeitseinfluss merklich nachlässt. Flubenol ist bei richtiger Dosierung ungefährlich für Fische und Garnelen, aber bringt neben den Planarien auch meist die Schnecken um. Bei 5 %-igen Pulver wird teils eine Dosierung von 0,2 Gramm auf 100 Liter Aquarienwasser empfohlen. Ich übernehme hier keine Verantwortung für die Mengenangabe und Verwendung! Durch Flubenol werden nur die lebenden Planarien über mehrere Tage getötet. Eiern macht das Mittel nichts, weshalb nach 2 bis 3 Wochen neu behandelt werden muss, wenn die neuen Planarien geschlüpft sind. Auch werden Planarien, die sich gut versteckt haben, meist durch das Mittel nicht erreicht. Es wird immer wieder behauptet, dass bei der Bekämpfung das Aquarienwasser nicht gewechselt werden soll, damit der Wirkstoff nicht verloren geht. Es ist allerdings bei der Bekämpfung mit der chemischen Keule zu beachten, dass damit in sehr kurzer Zeit je nach Planarienmenge eine große Menge an totem tierischen Stoff ins Wasser gelangt, und das Wasser auch durch die giftigen Absonderungen der Planarien sehr stark belastet wird. Daher muss vor dem Einsatz von Chemie der Planarienbestand durch andere Aktionen schon auf ein Minimum reduziert worden sein, sonst sterben nicht nur die Planarien durch das Flubenol, sondern auch alle anderen Aquarienbewohner durch die toten Planarien. Da lieber täglich ¼ Wasser wechseln und Flubenol nachdosieren.  

Hier der Link dazu
http://www.wirbellose.de/planarien/

So ganz nebenbei glaube ich mittlerweile, dass altes Wasser, unter PH 6,5 sofern es einem gelingt dieses so sauber als möglich zu halten gegen viele AQ. Unannehmlichkeiten bei weitem unempfindlicher erscheint als frisches W. Der Schwarzwasserbericht aus der Datz läßt in weiten Bereichen auf ähnliche Zusammenhänge schließen. Freilich hängt das auch von den WW. Bedürfnissen der Beckeninsassen ab.

LG
Fritz


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