AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 21. Mai 2012, 23:59:04 *
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Autor Thema: massensterben  (Gelesen 974 mal)
mondengelchen
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« am: 20. Juli 2005, 17:08:16 »

hy,

gestern ist mein letzter guppy eingegangen und ich frage mich schon langsam ob die guppys krank waren oder einfach nur alt!

es waren blaue triangel guppys aus dem zoofachmarkt 3m/6w schwammen immer fröhlich umher bis einestages der 1ste anfing: die schwanzflosse ist heruntergehängt (hat aber noch funktioniert) 1tag später keine funktionstüchtigkeit der flosse und leichtes hin und her schaukeln an der wasser obefläche am nächsten tag starkes hin her wackeln mit dem kopf und wenig bis keine futter aufnahme in der darauffolgenden nacht  hat er es nicht mehr geschaft! dann fing der 2te an! selbe symtome! dann nummer 3+4darauffolgend nummer 5 usw alle 3 tage 1 fisch weniger!

wie kann sowas sein! die ww haben sich nicht verändert und den anderen fischen geht es gut sogar das 1ne junge guppybaby was es geschaft hat zeigt keine anzeichen! alle fressen gierig alles auf! nichts ist dazu und nichts ist weggekommen keine standortveränderung keine lichtänderung das gleiche futter wie immer und sonst ist auch nicht verändert worden! temp. hab ich jetzt dauerhaft 26 grad in der nacht 25  

was kann das sein! schon langsam hab ich angst um die anderen fische die da herum schwimmen!  weiss jemand etwas darüber?

mfg freue mich und warte dankend auf antwort
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fische sind die besseren schwimmer

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chester
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« Antwort #1 am: 20. Juli 2005, 20:30:37 »

Hallo,

leider sind die im Handel erhältlichen Guppys meist sogenannte Imunleichen, werden in Massen gezüchtet und in Antibiotikasuppen verschickt.

Wie sehen die WW im Detail aus? Wie lange läuft das Becken, wie lange hattest Du die Guppys, was ist sonst noch im Becken?

LG
Ingrid
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« Antwort #2 am: 20. Juli 2005, 23:41:10 »

chester hat schon recht, die fischi aus den aquarienhandel (aber jetzt auch nicht alle) sind sicher nicht alle pumperlgsund, bei einigen händlern habe ich sogar tote fische in den becken gesehen(kümmert sich ja auch keiner drum), pünktchenkrankheit in einigen becken (hatte ich in meinem auch...vermutlich) becken meist überbesetzt oder vermischt. das alles ist mir mit der zeit aufgefallen, drum wären ja fische von privaten züchtern am besten.
man kann ja vorher nicht sagen, wielange ein fisch in dem einen oder anderen becken lebt (auch egal ob man sich ums becken kümmert oder nicht) der eine oder andere wird sicher früher oder später eingehen, ohne es befürchten zu müssen, natürlich fragt sich dann jeder, welche ursache es sein kann, die die fische so zunichte macht. habe mich früher auch gefragt, wegen meinen fischsterben in meinem becken, war einfach nur mein fehler, da ich noch nicht so mit der wasserwerte vertraut war, aber eines kann ich schon sagen (glauben), ich habe einfach nur "tote" fische gekauft  Traurig  
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LG Matthias & Claudia
chester
Gast
« Antwort #3 am: 21. Juli 2005, 07:19:54 »

Hallo,

so Pauschalaussagen kann man nicht treffen!!! Nicht jeder Fisch den man beim Händler kauft ist "krank". Bessergesagt trägt mehr oder minder jeder Fisch gewisse Keime und Bakterien in sich. Duch das Umsetzen entsteht einfach Stress, der Fisch kommt in ein neues Bakterienmilieu - der eine verkraftet es ohne Probleme - der Andere reagiert halt darauf.

Meiner Meinung nach gibt es auch nicht den "Anfängerfisch" oder "der Fisch ist pflegeleicht". Man muss es halt immer als Ganzes sehen, woher kommt der Fisch (Händler, Züchter ...), in welchen Wasserwerten ist er gezogen worden, wie lange ist der Transportweg, wo kommt er hin, was biete ich ihm .... Gute Händler erkenne ich daran, dass diese mir nicht alles kommentarlos verkaufen und auf Fragen auch präzise Antworten geben. Sicherlich weiss nicht jeder Verkäufer/Händler wo die Fische im Händlerbecken her sind, aber dann muss ich auch soweit sein und mir Zeit lassen. Dann komm ich halt nach ein paar Tagen wieder .... Einfacher ist es auf Tauschbörsen, da hier meist der Züchter seine eigenen Tiere verkauft (aber Achtung - auch hier gibt es "schwarze Schafe"). Somit liegt es in meiner Hand ein Tier zu kaufen oder nicht. Nachher die Schuld den bösen profitgierigen Händlern in die Schuhe zu schieben ist billig! Die meisten Fische sterben durch Haltungs- und Pflegefehler und nicht weil uns wer "Mist" angedreht hat.

Ich kenne selber "Spontankäufe" - nur bringt das sehr wenig wenn es sich um Lebewesen handelt. Diese haben nun mal einfach ihre Bedürfnisse die wir als Pfleger/Halter erfüllen müssen. Selbst wenn ich mich vorher informiere muss ich die Informationen für mich separieren und abwägen ob ich dem Tier diese Bedingungen bieten kann. Sicherlich ist es bei Fischen einfacher, der Grossteil der "Standardfische" ist jederzeit und meist auch günstig zu haben, nur muss mir auch bewusst sein, dass jederzeit verfügbar auch meist mit Massenproduktion einhergeht.

Ebenso gibt es keine Patentrezepte wenn mal in einem Becken "Chaos" herrscht - sondern jedes Becken hat sein eigenes Milieu - und jede Antwort von wem der das Becken nicht kennt ist reine Spekulation. Einzig in der Einfahrphase eines Beckens (die ersten 6 Wochen) kann man relativ einfach die Ursachen finden, in eingefahrenen Becken ist es wesentlich schwieriger.

LG
Ingrid

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HoKo
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« Antwort #4 am: 21. Juli 2005, 08:16:04 »

Hai !

Ich moechte hier nur nochmal die "Guppy Killer Desease" (=Tetrahymena) erwaehnen.
Ein klassisches Beispiel dafuer, wie leicht der Haendler zum Handkuss kommt, ohne
dass er was dafuer kann.
Tetrahymena rafft dir den Guppybestand innerhalb kuerzester Zeit dahin, ohne dass die
anderen Fische betroffen sein muessen. Du kaufst dir neue und sie sterben auch. Und
bald denkst du dir das kann ja wohl nur an den Guppies liegen, die dir der Haendler
verkauft hat. Der kann aber gar nichts dafuer.

lg
HoKo
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Krypton
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« Antwort #5 am: 21. Juli 2005, 12:14:32 »

Hallo zusammen

Auch ich würde mir wünschen, daß sich die Händler vor Verkauf ihrer Tiere über den zukünftigen Verbleib und Hälterungs- Bedingungen eingehend beim Kunden informieren.
Aber das ist natürlich eine kaum durchführbare Illusion, folglich liegt es bei uns, also dem Käufer, sich so weit wie möglich über die Materie vorher zu informieren um ein sich nicht in Ordnung befindliche Händlerbecken bzw. darin schwimmende Tiere zu erkennen.
Aber selbst dies ist auch bei umfangreichsten Fachwissen nicht in jedem Fall möglich.
Somit ist ME ein weiteres Mal dafür Sorge zu tragen, daß wir so optimal als nur möglich, auf die jeweilige Art bezogene Wasserwerte anbieten, um neu erworbenen Besatz, nicht nach einem unbestimmt langen Transportweg zusätzlich zu schwächen und das Immunsystem der einzelnen Tiere weiter durch Streß zu belasten. Dies kann ebenfalls zu Aubruch von Krankheiten führen, welche bei optimalst eingestellten WW eventuell nicht passiert wären.

Bei Neuerwerb sollte dieser auch unbedingt für einige Zeit in ein Quarantänebecken, um Besatz im Hauptbecken nicht unnötig zu gefährden.
Da es aber nicht immer möglich ist, sich auch noch ein zusätzliches Qu. Becken anzuschaffen, wirft dieser Thread in mir unweigerlich wieder die Frage auf, sollte nicht speziell bei Neuerwerb dazu geraten werden einen UV- C Klärer einzusetzen um vorhandenen Keimdruck und somit Streßanfälligkeit auf ein Minimum zu senken.?

Nein Leute, nicht die Händler sind generell Schuld, denn gibt sie (noch), die guten Fachhändler, die imstande sind auf gezielte Fragen auch gezielte korrekte Antworten zu liefern.
Wir sind es in den meisten Fällen, oft werden Fragen einfach von Kundenseite erst gar nicht gestellt, da spezill AQ- Beginner kaum wissen was sie Fragen sollen/müssen.
Soll man was beantworten wofür keine Fragen gestellt wurden???
Kann ein Beginner beurteilen ob die Antworten fachl. korrekt sind???

Viele wissen einfach zu wenig warauf sie achten müssen und was der Kaufwunsch für Ansprüche stellt.

Um es einmal krass auzudrücken.
Wer würde sich ohne genaueste Hintergrundinformationen ein Turnierpferd kaufen??? Es macht aber für die einzelne Kreatur und deren zukünftiges Wohlbefinden keinerlei Unterschied, ob es ein Pferd oder ein Neon ist.

Aber selbst wenn man all dies vor einem Kauf berücksichtigt, bleiben immer noch genügend Risikofaktoren über.

LG
Fritz

[Editiert am 21/7/2005 von Krypton]
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Ich möchte nur die Hälfte von dem wissen, was ich alles nicht weiß.
mondengelchen
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« Antwort #6 am: 22. Juli 2005, 01:39:11 »

hy,

naja an den ww kanns nicht liegen dann wären sie schon längst in den ewigen wolken! habs sie schon über 6 monate gehabt! und nie war etwas! haben sogar junge produziert usw 5 junge haben wir uns behalten wovon 1nes jetzt noch lebt! die anderen dürften aufgefressen worden sein! also aktueller guppy stand 1stk! die guppys haben wir beim tommy zoo gekauft! war aber auch irgendwie nur deshalb weil wir solche guppys noch nie gesehn haben und sie schön fanden!

wir haben jetzt beschlossen uns einen anderen wassertester zu besorgen (amtra) alles durch checken lassen und dann nach nz guppys ausschau zu halten! am besten in rot oder schwarz wenns nix gibt dann auf rot schwarze platy
wenn bei denen dann das gleiche auftritt dann lass ich die finger von solchen (pflegeleichten anfängerfischen) sollten ja nur wenn in einem kleinen schwarm das grüne pflanzen meer auflockern im oberen bereich

also wenn jemand guppy´s in schwarz oder rot (eventuell mit kleiner musterung) in ein paar wochen abzugeben hat und meine ww ok sind bitte melden

ich bedanke mich schonmal für die vielen antworten

mfg das etwas angekratzte engal ;(
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chester
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« Antwort #7 am: 22. Juli 2005, 06:49:48 »

Hallo,

nach 6 Monaten würd ich mich über das Guppysterben gar nicht so sehr wundern... Ich glaube normalerweise können Guppys so 2-3 Jahre alt werden. Da wohl in den Massenhochzüchtungen auch Inzucht betrieben wird ... denke ich, dass sich da auch die Lebenserwartung runterschraubt. Ich selber hatte mit Hochzuchtguppys auch nie Glück - einzig die Endlerguppys haben sich ohne Ende bei mir vermehrt (dürften noch stabiler sein). Ich habe mich auch nie mit der Guppyzucht beschäftigt - aber bis die Männer so schön ausgefärbt sind - dürften sie ca. 3-6 Monate alt sein?!

Ich kann Dir nur die Börsen empfehlen, wenn Du aus dem Wiener Raum bist, dort bekommst Du wunderschöne Guppys direkt vom Züchter (aber auch schöne Platys).

LG
Ingrid

PS: coole Hunde hast Du!
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« Antwort #8 am: 22. Juli 2005, 09:44:12 »


einen schwarzen und einen rot-gelben guppy habe ich in meinem 60er becken drin. naja bis jetzt hat sich noch nix vermehrt, ausser den 3babys vor ein paar wochen, die ich durch zufall entdeckt habe (wusste nicht, dass die so klein sind).

ich nehme an, du kommst aus der st.pöltner gegend, weil bei tommy zoo bin ich vor ein 2 wochen mal vorbeigefahren, oder gibt es mehrere tommy zoo in Ö?  Zwinkernd  
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LG Matthias & Claudia
mondengelchen
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« Antwort #9 am: 22. Juli 2005, 15:15:49 »

hy,

ich komme aus wien

hmmm... börsen ..... da könnt ich wirklich mal schaun! (komisch das ich da nicht selbst dran gedacht hab....)

es kann wirklich sein das die nicht älter werden! da kannst du schon recht haben danke

naja wenn du mal ein paar junge zum abgeben hast und ich noch platz im aq hab kannst dich gern bei mir melden! die kleinen müssen auch noch nicht ausgefärbt sein! sollten dann aber schon mind. 1,5 cm gross sein und gut fressen damit sie den wechsel auch gut überleben!

danke schonmal

mfg engal
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