AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 03. Dezember 2008, 06:24:30 *
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Autor Thema: Projekt - Arbeitsgruppe  (Gelesen 895 mal)
chester
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« am: 12. Juli 2005, 21:37:24 »

Hallo,

ich versuche auch hier mal das mir vorschwebende Projekt (Arbeitsgruppe) grob vorzustellen:

Es müsste sich eine Gruppe von Leuten zusammenfinden, die in Bezug auf Beckengrösse, Ausgangswasserwerte (Osmose ja/nein, Leitungswasser), Besatz, Futterart, Futtermenge und Filtertechnik sich über einen gewissen Zeitraum zusammenschliessen und in regelmässigen Abständen (mir schwebt täglich vor) die Wasserwerte messen und in eine Liste eingetragen werden. Sinn des Ganzen sollte es sein, wie sich Filtertechniken, Futterarten/menge, Besatz auf die Veränderungen der Wasserwerte auswirken beziehungsweise - ob sich gewisse Wasserwerte überhaupt verändern (wie z.B. GH, KH, pH)

Zu messende Werte wären: GH, KH, pH, Nitrit, Nitrat, Leitwert, Temperatur, eventuell Amonium/Amoniak.

Zusätzlich wäre natürlich interessant ob CO2 zugeführt wird, Pflanzen vorhanden sind, Sauerstoff extra zugeführt wird usw....

Wer Interesse daran hat - bitte melden!!! Möchte aber auch darauf aufmerksam machen, dass diese Arbeitsgruppe sicherlich viel Arbeit und Zeitaufwand bedeutet ...

LG
Ingrid
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Krypton
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« Antwort #1 am: 12. Juli 2005, 23:13:46 »

Hallo Ingrid

Ein wirklich interessantes Vorhaben und eine hervorragende Idee.
Leider werde ich pers. dabei aber wegen meiner eher extremen WW ausfallen, befürchte ich.

LG
Fritz
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nicolleen
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« Antwort #2 am: 12. Juli 2005, 23:32:57 »

hallo,

aber das waere doch genauso interessant fritz, da gerade solche aq wie du es hast recht selten sind!

hallo chester,

finde ich prinzipiell sehr interessant, aber das wird eine teure und tw schwer zu realisierende sache sein mit jeden tag messen. was fuer eine dauer hast du dir vorgestellt? oder gings nur um einige tage?

wie hast du dir gedacht, dass man da allgemeine aussagen ableiten kann? jedes aq ist doch anders, wie hast du dir vorgestellt, dass man das standardisieren koennte? so etwas wie filterflaeche(vol) pro liter durchfluss? das gibt sehr sehr viele variationen je nach sauerstoffwert, temperatur, pflanzenwuchs, besatz (art und menge),... uvm, moeglicherweise sogar jahreszeit und andere unbekannten.

oder standardisierte becken einrichten, die alle die gleiche filterung, temo, bepflanzung und besatz etc haben, und dann durchmessen?

ja interessante idee, wie kann man das sinnvoll umsetzen?

wieso eig. jeden tag? was fuer schwankungen erwartest du dir? waeren nicht die schwankungen des tages aufschlussreicher und reproduzierbarer?

lg
niki



[Editiert am 12/7/2005 von nicolleen]
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Tom_
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« Antwort #3 am: 13. Juli 2005, 07:58:01 »


ich glaub es geht ihm rein darum mal eine grundlage zu schaffen.

finde das sehr interessant. Aber meine meinung zu wasserwerten ist schlicht weg, das hier viel zu viel aufwand betrieben wird. Bin zwar noch sehr neu in der aquaristik werde aber von sehr erfahrenen aquarianern ( 20 jahre und mehr ) unterstützt und beraten.
Und die erfahrungen auf einen punkt gebracht die fische brauchen nur eines frisches wasser. Und um das muss man sich kümmern. 98% aller probleme die in einem aquarium auftreten entstehen durch mangelnden wasserwechsel sprich faulheit.
Das einzige was eventuel korrigiert werden muss ist die wasserhärte.
Wir in wien haben glück unser leitungswasser ist für aquarien optimal, deshalb ist an mein aq ein zu- und abfluss montiert der für einen ständigen wasserwechsel sorgt ( tropf tropf..).

Das aq läuft jetzt das 3te monat, ist weitgehenst algenfrei (kieselalgenphase ist so gut wie überstanden kaum noch nach wuchs) und ich habe noch nie wasserwerte gemessen.

Was mir beim durchlesen von vielen seiten und auch noch einem anderen forum, das ich kurz angetestet habe, aufgefallen ist.  Viele probleme sind hausgemacht. Ich werde zB nie verstehen wie man sich Fische zulegen kann ohne sich vorher darüber zu informieren welche bedürfnisse der fisch hat, oder wie viele fische in einem aq sinnvoll sind. Manche scheinen es mit einer sardinenbüchse zu verwechseln.
Das erste was mir gesagt wurde war zB auch finger weg von wasseraufbereitungsmittel und antialgengifte.


lg
Tom
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chester
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« Antwort #4 am: 13. Juli 2005, 11:09:23 »

Hallo,

danke für das Echo! Wie gesagt - ist derzeit nur mal ein angedachtes Grobkonzept. Der Grossteil der Werte würde wohl auch wöchtenlich genügen *g*.

Es geht in dem Projekt nicht Diskussionen um Wasserwerte und Messerein loszutreten (ich mess - wenn überhaupt auch normal nur alle heiligen Zeiten), sondern einmal die unterschiedlichen Filtersysteme und die Auswirkung (mit Bedacht auf Bewohner, Bepflanzung und diverses....) auf die Wasserwerte zu belegen.

Grundstein meiner Idee war eigentlich eine Quizfrage, ob alle Filter biologisch gleich arbeiten. Aus der Zeit wo ich noch viele viele Becken hatte, hab ich verschiedene Beobachtungen mit den verschiedenen Filtertechniken gemacht.

@Fritz - auch Du bist herzlich eingeladen mitzumachen!!! Gerade Dein Becken ist in Bezug auf Stabilität interessant *gg*.

@Niki: Das Ganze soll keine wissenschaftliche Abhandlung werden ;-) - und auch der Grossteil der Wasserwerte würden wöchentlich genügen!

@Tom: Wie gesagt, es geht nicht darum eine Hysterie auszulösen.
Zum Wiener Wasser: geb ich dir grundsätzlich Recht - ausser man hat Pfleglinge die es lieber noch weicher und saurer wollen - ebenso in die andere Richtung.

Es wird sicherlich noch einige Tage dauern, bis die Anzahl der Teilnehmer (falls wirklich Interesse vorhanden) feststehen wird. Wenn das mal fix ist - können wir dann ein Detailkonzept ausarbeiten.

LG
Ingrid
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Krypton
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« Antwort #5 am: 13. Juli 2005, 16:41:36 »

Hallo zusammen

Wenn das so ist, mache ich natürlich gerne mit. Ich gebe aber dabei zu bedenken, dass ich nach wie vor, zusätzlich zu meinem HMF über Zeolith filtere, was die Meßergebnisse gegenüber fehlender Z. Filterung doch ein wenig verfälschen könnte.
Ich hatte durch diesen Umstand bedenken, denn es wird dabei kaum Vergleichswerte geben können.
Wer filtert noch permanent über Zeolithe Huch
Als weiteren bedenklichen Punkt dabei, sehe ich meine fehlende Härte im Becken. Soll heißen es kann sich dabei nichts verändern da ich kein W. wechsle, also ständig mit Altwasser fahre und das verdunstete W. bestenfalls mit reinem Osmosepermeat auffülle.

Also nochmals, wenn ihr mich trotzdem dabei haben wollt, kein Problem ich mache gerne mit!!!
LG
Fritz
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Tom_
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« Antwort #6 am: 13. Juli 2005, 17:15:14 »

Zitat

Wer filtert noch permanent über Zeolithe Huch
 


jein *gg* ich habe vulkangestein quasi als streugut in meinem becken, ob das ein Zeolith ist weis ich nicht, aber es besitzt die selben eigenschaften auf ionenaustausch und oberfläche bezogen.

sieht auserdem noch gut aus im becken.

lg
Tom

ps.: nachtrag habe gerade gegoogelt und es ist eindeutig ein Zeolith

[Editiert am 13/7/2005 von Tom_]
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Krypton
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« Antwort #7 am: 13. Juli 2005, 18:08:01 »

Hallo Tom

Danke für deine Antwort.
Falls dein Bodengrund oder Teile davon die selben Eigenschaften wie Z. haben sollten, ist dies nach 3 monatigen Betrieb, mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr relevant, da es bereits erschöpft sein wird.
Außer Du hättest das Material in den Bodengrund eingearbeitet und eine halbwegs dichte Bepflanzung.

PS.: Pflanzenwurzeln scheinen als einzige Möglichkeit imstande zu sein, die im Z. gebundenen Stoffe wieder aufzunehmen. und somit das Z. zumindest teilweise, biol. zu regenerieren.
Dies müsste am No3 Anstieg zwischen den WW bemerkbar Sein.
Aber bei Durchflussbecken fällt diese Meßmöglichkeit großflächig aus, denk ich mal.
Auch das würde ich gerne an Hand eines breit angelegten Versuches dazu, erforschen.
LG
Fritz


[Editiert am 13/7/2005 von Krypton]
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chester
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« Antwort #8 am: 13. Juli 2005, 20:56:04 »

Hallo Fritz,

für dieses Projekt ist JEDES Becken, JEDER Besatz, JEDE Bepflanzung und JEDE Filtertechnik interessant!!!

LG
Ingrid
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Betty
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« Antwort #9 am: 13. Juli 2005, 21:34:25 »

Hallo,
also ich würde gerne mitmachen - erstens interessieren mich Statistiken und zweitens messe ich auch gerne meine Wasserwerte (habe den großen JBL-Testkoffer). Allerdings habe ich meine AQ's erst seit einem Monat, d.h. 120L (war bereits gebraucht also gleich einsatzbereit) und 60L (neu-Nitritpeak gerade beim Überstehen, aber schon mit Besatz  Smiley ) - bin also absolute Anfängerin. Also einmal in der Woche messen und Ergebnisse austauschen, da wäre ich dabei, wenn ein blutiger Laie willkommen sein sollte!
liebe Grüße
Betty
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