AUSTRIAN AQUANET
Aquaristik, Terraristik und Vivaristik in Österreich
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AUSTRIAN AQUANET Forum
03. Dezember 2008, 05:52:24
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AUSTRIAN AQUANET Forum
Aquaristik
Aquarienchemie / Wasserchemie
(Moderator:
Krypton
)
Projekt - Arbeitsgruppe
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Autor
Thema: Projekt - Arbeitsgruppe (Gelesen 885 mal)
Re: Projekt - Arbeitsgruppe
chester
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Beiträge: 83
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Antwort #10 am:
13. Juli 2005, 21:43:09 »
Hallo Betty,
selbstverständlich sind auch "Anfänger" herzlichst willkommen!! Gerade so Einflaufphasen sind interessant für die Auswertung - und du bekommst durch die regelmässigen Messungen und die Vergleichswerte mit anderen Becken einen besseren Überblick, was sich in so einem kleinen Biotop alles abspielt.
LG
INgrid
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Re: Projekt - Arbeitsgruppe
Betty
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Beiträge: 41
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Antwort #11 am:
13. Juli 2005, 21:49:00 »
Hi Ingrid,
na dann freu ich mich schon auf den Start der "Arbeitsgruppe" - die Rahmenbedingungen festzusetzen ist sicherlich nicht so einfach - hoffe es kommt zustande. Bin dann also gerne dabei.
lg
Betty
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Re: Projekt - Arbeitsgruppe
nicolleen
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Beiträge: 2123
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Antwort #12 am:
13. Juli 2005, 23:31:47 »
hallo Tom,
Zitat
Und die erfahrungen auf einen punkt gebracht die fische brauchen nur eines frisches wasser. Und um das muss man sich kümmern. 98% aller probleme die in einem aquarium auftreten entstehen durch mangelnden wasserwechsel sprich faulheit.
das wuerde ich nicht so pauschalisieren, immerhin gibt es ja auch funktionierende sog. altwasserbecken und diverse zucht- und artenbecken.
Zitat
Fische zulegen kann ohne sich vorher darüber zu informieren
:thumbup: :thumbup: :thumbup:
Zitat
finger weg von wasseraufbereitungsmittel.
meiner meinung nach auch mit vorsicht zu geniessen, wie du richtig sagst, ist nicht jeder mit wiener leitungswasser gesegnet. gibt ja auch diverse grosstadt-jauche oder brunnenwasser mit hohem schwermetallanteil etc.
hallo ingrid,
Zitat
@Niki: Das Ganze soll keine wissenschaftliche Abhandlung werden ;-) - und auch der Grossteil der Wasserwerte würden wöchentlich genügen!
Zitat
Es geht in dem Projekt [...] einmal die unterschiedlichen Filtersysteme und die Auswirkung (mit Bedacht auf Bewohner, Bepflanzung und diverses....) auf die Wasserwerte zu belegen.
da werden meines erachtens einfach sehr viele einflussfaktoren unter den tisch fallen, und sich deshalb wenn ueberhaupt, nur bedingt eine aussage machen lassen. wenn es zuviele nicht vergleichbare ansaetze gibt, kann auch keine statistik rauskommen.
Zitat
Aus der Zeit wo ich noch viele viele Becken hatte, hab ich verschiedene Beobachtungen mit den verschiedenen Filtertechniken gemacht.
Hier wird es interessant!!!!! was fuer beobachtungen hast du denn gemacht, und was ist deine these?
lg
niki
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Re: Projekt - Arbeitsgruppe
Tom_
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Beiträge: 134
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Antwort #13 am:
14. Juli 2005, 08:11:53 »
Zitat
danke für deine Antwort.
Falls dein Bodengrund oder Teile davon die selben Eigenschaften wie Z. haben sollten, ist dies nach 3 monatigen Betrieb, mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr relevant, da es bereits erschöpft sein wird.
Außer Du hättest das Material in den Bodengrund eingearbeitet und eine halbwegs dichte Bepflanzung.
[Editiert am 13/7/2005 von Krypton]
hallo krypton,
jetzt hab ich wieder eine menge gelernt. Anfänglich habe ich das gestein wegen der großen oberfläche gestreut um zusätzlich platz für bakterien zu schaffen ( 0,5l getein auf 300l wasser würde alleine als filter schon reichen). Das es als ionentauscher funktioniert war nur ein schmankerl.
Durch deinen beitrag angeregt habe ich mich jetzt etwas schlauer gemacht. Es in den boden einzubrigen ist eine super idee da es gleichzeitig als langzeitdünger dient da sind extrem viel mineralstoffe drinn, das ist gut für die pflanzen in und auch auserhalb des aq.
das es sich in ca. 3monaten sättigt habe ich auch nicht gewusst, aber auf der suche nach mehr info folgendes gefunden:
Zitat
Der Vorteilliegt darin, daß es in einer Kochsalzlösung regeneriert werden kann, in einem Eimer mit 20 g Salz pro Liter Wasser . Das Netz sollte in dem Eimer mehrmals hin und her bewegt werden. Danach muß das Netz mit dem Inhalt gründlich 3 mal in klarem Wasser gespült werden. Anschließend kann der Netzfilter wieder in dem Teich ausgebracht werden oder im Winter an einem trockenen Ort gelagert werden.
lg
Tom
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Re: Projekt - Arbeitsgruppe
Tom_
Full Member
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Beiträge: 134
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Antwort #14 am:
14. Juli 2005, 08:20:58 »
Zitat
meiner meinung nach auch mit vorsicht zu geniessen, wie du richtig sagst, ist nicht jeder mit wiener leitungswasser gesegnet. gibt ja auch diverse grosstadt-jauche oder brunnenwasser mit hohem schwermetallanteil etc.
hallo! niki,
ich weis schon da ist so ein mittelchen die bequemste lösung. Ich halte trotzdem nichts davon, das ist maximal eine notlösung wenns aus kosten oder platzgründen wirklich nicht anders geht. Es gibt viel natürliche wege wasser zu reinigen über pflanzen, steine etc..
Das beste von dem ich gehört habe ist eine art pulver aus gerirbenen Ton/erde das bringst man ins aq ein und es nimmt relativ schnell alles unerwünschte auf bindet es und sinkt zu boden.
Sollte man dann aber entfernen weil es das zeug sonst mit der zeit wieder abgibt.
wegen der härte osmose,Torf oder was mir persönlich vorschweben würde regenwasser müsste man sich aber anschaun was für qualität das hat. In der stadt ist das höchstwarscheinlich nicht zu brauchen.
ich befürchte aber das ist eine glaubensfrage *lol* deshalb will ich hier keine vorgehensweise verteufeln sondern vertrete einfach nur diesen standpunkt.
lg
Tom
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Re: Projekt - Arbeitsgruppe
Krypton
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Beiträge: 1150
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Antwort #15 am:
14. Juli 2005, 08:47:54 »
Hallo Tom
Zitat
Der Vorteilliegt darin, daß es in einer Kochsalzlösung regeneriert werden kann, in einem................
Ich kenne natürlich diese Aussage dazu aber, ich nehme sehr stark an, daß dies nur sehr bedingt, wenn überhaupt möglich ist. Es scheint zumindest ME, so gut wie sicher, neuwertig wird es dabei nie mehr.
Als weiterer Punkt sollte eventuell bedacht werden, daß bei Naturzeolithen und davon spreche ich ausschließlich, sich eine Regenerierung kaum lohnen würde, bei einem ca. Preis von 60 Cent pro Kg und 1Kg ist eine ganze Menge, wäre mir persönlich der Regenerierungsaufwand viel zu hoch.
LG
Fritz
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Ich möchte nur die Hälfte von dem wissen, was ich alles nicht weiß.
Re: Projekt - Arbeitsgruppe
chester
Jr. Member
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Antwort #16 am:
14. Juli 2005, 10:44:40 »
Zitat
hallo ingrid,
Zitat
@Niki: Das Ganze soll keine wissenschaftliche Abhandlung werden ;-) - und auch der Grossteil der Wasserwerte würden wöchentlich genügen!
Zitat
Es geht in dem Projekt [...] einmal die unterschiedlichen Filtersysteme und die Auswirkung (mit Bedacht auf Bewohner, Bepflanzung und diverses....) auf die Wasserwerte zu belegen.
da werden meines erachtens einfach sehr viele einflussfaktoren unter den tisch fallen, und sich deshalb wenn ueberhaupt, nur bedingt eine aussage machen lassen. wenn es zuviele nicht vergleichbare ansaetze gibt, kann auch keine statistik rauskommen.
Zitat
Aus der Zeit wo ich noch viele viele Becken hatte, hab ich verschiedene Beobachtungen mit den verschiedenen Filtertechniken gemacht.
Hier wird es interessant!!!!! was fuer beobachtungen hast du denn gemacht, und was ist deine these?
lg
niki
Hallo Niki,
man darf das Projekt nicht als Statistiklieferer sehen (wie gesagt - ist ja nicht wissenschaftlich) - im Grundegenommen ist es einfach eine Gruppe die gemeinsam über einen gewissen Zeitraum regelmässig (was ja die meisten gar nicht tun *gg*) ihre Wasserwerte messen und wir dann die Beobachtungen vergleichen.
Das Formular zum ausfüllen hab ich mir in etwa so vorgestellt: Beckenvorstellung (Grösse, ca. Literzahl, Besatz, Bepflanzung, Dekoration, Bodengrund, Ausgangswasserwerte, Filtertechnik) - somit hat man einen Grossteil der Anhaltspunkte die Einfluss nehmen können. Sollte in der Zeit etwas im Becken verändert werden (neuer Besatz, neue Pflanzen, neue Deko) - sollte dies vermerkt werden, da sich dadurch natürlich neue Einflüsse ergeben. Alles andere wäre mit unseren normalerweise zur Verfügung stehenden Mittel ja gar nicht durchsetzbar (wer hat schon ein Labor daheim ...)
Meine Beobachtungen *gg*, hab ich schon mal irgendwo erwähnt .... werd ich aber jetzt in Bezug auf das Projekt nicht noch mal erwähnen (will nichts beeinflussen oder im Vorfeld schon Diskussionen auslösen).
LG
Ingrid
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Re: Projekt - Arbeitsgruppe
chester
Jr. Member
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Beiträge: 83
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Antwort #17 am:
14. Juli 2005, 17:23:11 »
Sodala - die zukünftige Datenbankseite gibts auch schon
- muss aber noch gearbeitet werden.
http://chester27.ch.funpic.de
LG
Ingrid
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Re: Projekt - Arbeitsgruppe
nicolleen
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Beiträge: 2123
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Antwort #18 am:
14. Juli 2005, 18:21:42 »
hallo tom!
Zitat
ich weis schon da ist so ein mittelchen die bequemste lösung. Ich halte trotzdem nichts davon, das ist maximal eine notlösung wenns aus kosten oder platzgründen wirklich nicht anders geht. Es gibt viel natürliche wege wasser zu reinigen über pflanzen, steine etc..
Natuerlich hast du da recht! genau so ist es, die moeglichkeiten sind vielfaeltig und auch tw. nur fuer bestimmte anwendungssituationen geeignet.
die ton/lehmsuspensionen (ich nehme an, das ist es, was du meinst) sind u.u. sogar sehr guenstig herzustellen, und enthalten ausserdem noch spurenelemente. die "mittelchen" sind keinesfalls universalloesungen, aber auch nicht immer nur teures placebo. hier muss man differenzieren. eine sache ist eine bindung von schadstoffen (z.b. wasseraufbereiter mit thiosulfat etc.) eine andere, ein eingriff ins biotop mit u. umstaenden schwerwiegenden folgen (z.b. algizide).
hallo ingrid,
ich glaube, wir reden aneinander vorbei.
die vorgaenge im aquarium und der einfluss der verschiedenen faktoren wie z.b. der filter interessieren mich sehr! ich wuerde da sofort mitmachen, nur im moment fehlt mir beim sammeln der daten die aussicht, eine aussage treffen zu koennen. mit aussage meine ich nicht eine wissenschaftliche publikation in einem fachjournal, sondern z.b. ein richtig dimensionierter mattenfilter hat bei der temperatur, den fischen und der aq groesse etc. diese vorteile/nachteile/auswirkungen auf den sauerstoffwert oder so.
ich frage mich aber, wie das bei einer solchen streuung gehen soll. in einigen aquarien mit einem mattenfilter gibt es z.b. nitritprobleme, ein anderer hat aber die nicht. der unterschied liegt vielleicht in genau dieser konstellation von besatz, bepflanzungsart, temperatur und seinem leitungswasser. welche aussage ist machbar? mattenfilter schaffen moeglicherweise ntritprobleme? wenn man diese fische, diese pflanzen und diese temperatur einhaelt fallen die probleme weg? dann kommt der naechste, bei dem das trotzdem so funktioniert und die folgerung hat ihre aussagekraft verloren weil es naemlich an einem voellig anderen faktor liegt ob es funktioniert oder nicht und bei den vorigen einfach zufall war. oder schlimmer noch, dieser naechste liest hier gar nicht mit, und eine aussage geraet in umlauf, die nicht richtig ist.
Zitat
Meine Beobachtungen [...]werd ich aber jetzt in Bezug auf das Projekt nicht noch mal erwähnen (will nichts beeinflussen oder im Vorfeld schon Diskussionen auslösen).
hab ich mir eh gedacht, und finde ich auch richtig so!
ich will natuerlich nicht etwas versuchen zu zertheoretisieren, ohne dem projekt eine chance gegeben zu haben! ich werde natuerlich gerne mitmachen.
aber mir persoenlich geht trotzdem noch eine richtung ab :redhead: , sowas wie, "ich suche leute mit aquarien, die diese oder jene eigenschaften haben und folgende messungen nach schema durchfuehren koennen. etc.
marco hat ja auch soetwas mit den pinselalgen versucht. leider hat er nicht genug teilnehmer gefunden um irgendwas ableiten zu koennen. umso mehr ist eine einschraenkung wichtig.
lg
niki
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Re: Projekt - Arbeitsgruppe
chester
Jr. Member
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Beiträge: 83
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Antwort #19 am:
20. Juli 2005, 14:14:42 »
Hallo,
eine Projektvorstellung und den Zugang zur Datenbank kann jetzt unter http://chester27.ch.funpic.de/ eingesehen werden. An der Projektvorstellung muss ich noch ein wenig feilen *gg*, war eine Nacht und Nebelaktion (gestern 23 Uhr und heut um 5.30 Uhr).
LG
Ingrid
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