AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 18. Mai 2012, 12:02:14 *
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Autor Thema: Ancistrus und Cambarellus Shuffeldtii-Frage  (Gelesen 652 mal)
JackyD
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Beiträge: 4


« am: 26. Juni 2005, 22:55:52 »

Hallo, ich kann mich eigentlich noch als Anfänger bezeichnen und hab ein kleines Problem mit meinem Louisiana Zwergflusskrebs.

Mein kleines Aquarium ist mit allerlei Schneckchen, Algengarnelen und 2 Ancistrenbabys besetzt. Ich hab viel über meine Schützlinge gelesen und habe mir zur Schneckenkontrolle einen dieser wunderbaren Krebslein angeschafft.

Anscheinend dürfte er aber eine Vorliebe haben, meinen Ancistren in die Schwänze zu zwicken. Die sind nämlich seit ich den Krebs habe, etwas in Mitleidenschaft gezogen worden.

Meine Frage ist, ob die Fische Dauerschäden davontragen können oder gar erhöhte Infektionsgefahr besteht. Dann wäre es natürlich dumm, den Krebs weiterhin im AQ zu behalten. Traurig

Würde mich freuen, wenn ihr mir helfen könntet.

lieben Gruss,
Jacky
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aramis
Gast
« Antwort #1 am: 27. Juni 2005, 08:40:33 »

Hallo Jacky,

herzlich Willkommen hier bei uns im Forum!

Wie groß ist dein AQ? Haben die Ancis Rückzugsmöglichkeiten vor den Krebsen?
Auf Dauer kann es sicher zu Krankheiten führen, wenn die Krebse ständig die Ancis verletzen. Einerseits können sich die verletzten Stellen entzünden und andererseits können duch den Stress, den vermutlich die Krebse auslösen, alle möglichen anderen Krankheiten ausbrechen

[Editiert am 27/6/2005 von aramis]
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JackyD
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Beiträge: 4


« Antwort #2 am: 27. Juni 2005, 11:47:52 »

Hallo Manu,
vielen Dank für die schnelle Antwort.

Es ist ein ziemlich kleines 45L AQ. Noch - ich steige demnächst auf ein grösseres um, da die Ancistren ja "etwas" grösser werden.  Smiley
Wachsen die Schäden auf den Flossen wieder raus/zu oder bleibt das möglicherweise ein Ancistrusleben lang?

Mir geht es hierbei nicht um die Optik, sondern um ihr Wohlbefinden - und ich denke mir, das eine zerfledderte Schwanzflosse nicht grade dazu beiträgt.

Da noch alle Bewohner noch recht klein sind, hatte ich keine Probleme vermutet.

Ich hab da einen regelrechten Urwald mit vielen Pflanzen und einer verzweigten Wurzel im AQ - dazu noch viele Steine und Mooskugeln.
D.h. theoretisch können sich alle zurückziehen, doch teilen sich die Ancis auch diese jenige Wurzel mit dem Krebs, der glaub ich natürlich sein Revier verteidigt.

Ich glaube, ich werde den Krebs lieber in "Einzelhaft" schicken, bis das grössere AQ eingefahren ist.
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nicolleen
Gast
« Antwort #3 am: 27. Juni 2005, 18:11:02 »

hi jacky,

mit dieser konkreten krebsart hab ich ueberhaupt keine erfahrung.

erstmal, bist du dir sicher, dass die flossenschaeden vom krebs und die fische gesund sind?

das naechste, was mir dazu einfaellt: die meisten krebse scheinen hartes laub zu benoetigen, oder zumindest sehr zu moegen. versuch doch mal, ein trockenes eichenblatt ins aquarium zu geben. nach spaetestens einem tag sollte das sinken. vielleicht aendert das etwas, und der krebs hilft sich im moment einfach mit ancistrus-flossen aus?

alles ander hat manu meiner erfahrung nach eh schon super beschrieben.

lg
niki
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aramis
Gast
« Antwort #4 am: 27. Juni 2005, 20:19:12 »

hallo nochmal,

zusätzlich sollte man sagen, dass das AQ, wie du ja ohnehin weißt, viel zu klein ist. Zumindest für die Antennenwelse auf Dauer auf jeden Fall.
Vielleicht kannst du den Tipp von Niki umsetzen - evtl. kann das wirklich helfen.

Es kann aber auch sein, dass es keine Verletzungen des krebses sind sondern Flossenfäule. Wenn du dir ein größeres AQ zulegst, und das für die Ancis sein soll, dann nimm eines ab 80cm - besser 100cm - da passen die zwei dann rein sicher rein *g*
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JackyD
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Beiträge: 4


« Antwort #5 am: 27. Juni 2005, 23:38:20 »

Hallo Manu - Hallo Niki,
der Krebs ist jetzt in Einzelhaft - einstweilen mal.

Ich denke mal, es ist keine Flossenfäule. Die Flossen der Kleinen hatten bis zum Einzug des Krebses absolut keine Schäden oder Ausbleichungen.

Angeblich ist diese Krebsart sehr verträglich mit sämtlichen Aquarienbewohnern, ich habe heute beim "Umzug" des kleinen jedoch bemerkt das es ein Weibchen ist, weil es nämlich Eier trägt. :-)
Vielleicht wollte sie auch deswegen ihr Revier verteidigen?

Danke für Eure Tipps und die Ratschläge - Eichenblätter kann man leider erst im Herbst sammeln, doch ich habe schon einige Bäume ausgemacht und auch in meiner Apotheke gefragt, ob sie mir welche besorgen könnten.
Ich brauche sie sowieso für meine Garnelen und angeblich wirken sie ja auch desinfizierend.

Vielen Dank Euch beiden und lieben Gruss,
Jacky
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nicolleen
Gast
« Antwort #6 am: 28. Juni 2005, 00:24:03 »

hallo jacky,

weiss nicht ob das bei den cambarellus auchso ist, aber die procambarus graben sich ein, wenn sie eier tragen! und wollen ueberhaupt keine stoerung.

wie lange hast du den krebs schon?

eichenblaetter findet man sogar jetzt noch auf den baeumen vom letzten jahr.
alternativ (hab gesehn du bist auch aus wien) kann ich dir gerne welche bringen!
desinfizierend, naja da sind erlenzaepfchen, walnussblaetter (umstritten) oder die teuren seemandelbaumblaetter besser geeignet.  eichen- oder buchenlaub saeuern vielleicht minimal an, wenn man sehr weiches wasser hat, und geben eine schoene braeunliche farbe.

lg
niki

[Editiert am 28/6/2005 von nicolleen]
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JackyD
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Beiträge: 4


« Antwort #7 am: 29. Juni 2005, 16:06:22 »

Hi Niki,
Danke für Dein nettes Angebot - ich habe die Blätter schon bestellt.

Den Krebs habe ich jetzt ca. 1 Woche.
Eingegraben hat er sich nicht, dafür hatte er im AQ einen Lieblingsplatz in einer Verzweigung einer Wurzel. Dorthin hat er sich auch, wenn es Erbsen zu futtern gab, mit seiner ergatterten Beute zurückgezogen.  Smiley
Dadurch das sich klarerweise auch die Ancis auf dieser Wurzel aufhalten, gab es diesen Zwischenfall.

lg, jacky
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