AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 03. Dezember 2008, 07:28:59 *
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Autor Thema: Hauswasserenthärtungsanlage  (Gelesen 562 mal)
Lex
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Beiträge: 2


« am: 23. Februar 2005, 14:48:53 »

Hallo Leute!
Ich habe vor mir ein Aquarium anzuschaffen, bin seit längeren am „Forenlesen“. Inet seien studieren, denken – planen . . .
Doch einige Fragen sind noch offen z.b.
Ist Wasser von einer Haus-wasserenthärtungsanlage (arbeitet mit Regeneriersalz) fürs Aquarium geeignet!
Habe dazu eine Diskussion im Zierfisch Forum gelesen – wurde aber daraus nicht schlau (hat nur Kopfschmerzen verursacht :-) )http://www.zierfisch-forum.de/forum/viewtopic.php?t=55819&postdays=0&postorder=asc&start=0
Hab mir einen Tropftest JBL für GH besorgt Ergebnis:  8 (Wasserleitung im Bad)
Und 26 (Wasserleitung vom Garten)
Ist es besser Wasser von der Gartenleitung (kommt anscheinend direkt) oder von der Wohnungsleitung fürs Aquarium zu nehmen.
Ich möchte mir halt schon im Voraus darüber klar werden welche Fische ich halten kann.


[Editiert am 23/2/2005 von Lex]
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ccttulln
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« Antwort #1 am: 23. Februar 2005, 15:54:25 »

hallo du!

das von der Gartenleitung würd ich zum betonieren nehem, das von drinnen fürs Aquarium. Wennst allerdings Härteres brauchst dann mischen.
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Liebe Grüße

Roman

LameraRa
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« Antwort #2 am: 23. Februar 2005, 16:57:13 »

Hi Lex!

Es kann sich auch um Brauch und Nutzwasser handeln.
(Brauchwasser kommt vom Brunnen, Nutzwasser vom Örtlichen Wasserversorger.)

Ich würde das Leitungswasser nehmen.
Wenn du allerdings Afrikanische Barsche halten willst, solltest du das Gartenwasser nehmen!
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Gruß Ralph!
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Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen!
Anton_Gabriel
Gast
« Antwort #3 am: 23. Februar 2005, 17:08:58 »

Hallo,

Hausenthärtungsanlagen funktionieren nach dem sog. Neutralaustauschprinzip.

Es gibt 3 verschiedene Austauscher (gebräuchliche):

1.) Teilentsalzer oder Kationenaustauscher - ersetzt betreffende Salze durch ihre Säuren >> eliminiert Karbonathärte (Karbonate werden zu Kohelnsäure und durch Belüftung ausgetrieben).

2.) Vollentsalzer (das ist voriger Austauscher ergänzt mit einem Anionenaustauscher) > dieser erzeugt in der Kombination praktisch destilliertes Wasser.

3.) Neutralaustauscher >> dieser ersetzt Calziumverbindungen durch Natriumverbindungen. Beispiel: Calziumchlorid wird zu Natriumchlorid. Natriumchlorid ist nicht in der Härte enthalten somit sinkt die Härte - aber: da stattdessen Natriumchlorid entsteht sinkt weder der Leitwert oder der Gesamtsalzgehalt noch der osmotische Druck.

Der Austauscher deiner Hausentsalzungsanlage ist also an sich nicht gut geeignet Wasser  für Aquariumfische aufzubereiten, da er nur die Zusammensetzung der Salze im Wasser verändert aber nicht die Menge.
Wenn dein AUsgangswasser also etwa 26 Grad GH hat wirst du auch mit Neutralaustausch nur Fische halten können die etwa so eine Härte mögen.

Es ist ein verbreiteter Irrtum, dass Neutralaustausch das Wasser enthärtet oder weicher macht im Sinne der Aquariumhaltung.

Wenn du tatsächlich weicheres Wasser haben willst kannst du das über Ionenaustauscher oder Osmoseanlage erreichen.

MfG Anton Gabriel

PS: hallo und willkommen hier :-)
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Walter
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« Antwort #4 am: 23. Februar 2005, 22:21:40 »

Hallo,
wobei es hier vor allem um die Härtebildner geht.
Die Carbonate der Erdalkalimetalle - also die (Karbonat)Härtebildner sind nicht oder kaum wasserlöslich. Also fällt der "Kalk" CaCO3 aus, "verkalkt" die Waschmaschine, Kaffeemaschine, ... (nur die Hydrogencarbonate, also z.B. Ca (HCO3)2 sind hier löslich).
Natriumcarbonat (Na2CO3) ist aber im Gegensatz zum Calziumcarbonat gut wasserlöslich - deshalb fällt nichts aus und nichts "verkalkt".
Das ist der "Sinn" des Neutralaustauschers.
Mit Chlorid spielt sich da in unserem Leitungswasser kaum etwas ab, die Carbonate sind die häufigen und entscheidenden Verbindungen, um die es geht.
Ein Neutralaustauscher krempelt also die Ionenzusammensetzung des Wassers enorm um. Keine Karbonathärte mehr (obwohl der KH Test diese noch mißt und anzeigt - der mißt ja die Carbonate und nicht die Härtebildner), dafür erhöhter Natriumgehalt.
Für Fische sicher nicht zu empfehlen, obwohl es auch andere Meinungen gibt.
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Gruß,
Walter
Lex
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« Antwort #5 am: 26. Februar 2005, 15:59:00 »

Danke für die antworten und Erklärungen !!
 Ich werde dann lieber das Wasser aus dem Garten nehmen !
ODER ist es sinnvoll das „Enthärtete“ Wasser also vom Bad mit einer Osmose oder VE Anlage fürs Aquarium zu „behandeln“
Das Gartenwasser ist nämlich im Winter abgestellt – also nicht immer verfügbar !!
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Krypton
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« Antwort #6 am: 26. Februar 2005, 16:08:06 »

Hallo Lex
Ich persönlich, würde mit der O. Anl. arbeiten und mir das Wasser so wie gebraucht herrichten.
Erscheint mir zielführender und konstanter zu sein.
Gruß
Fritz
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Ich möchte nur die Hälfte von dem wissen, was ich alles nicht weiß.
petute
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« Antwort #7 am: 27. Februar 2005, 00:39:55 »

hallo lex

hab das gleiche problem wie du und habs folgendermaßen gelöst

für "normale" fische nehm ich das hauswasser
für weichwasserfische nehm ich das gartenwasser über eine osmoseanlage gefiltert und mische mit hauswasser bis auf die gewünschte KH bzw leitwert
ein kleines problem dabei ist, dass das wasser recht kalt ist und die osmose eigentlich eine bestimmte betriebstemperatur braucht

unsere gartenleitung ist zwar auch im winter abgestellt, aber ich hab noch einen zusätzlichen hahn im haus
hast du keinen VOR deiner enthärtungsanlage?
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liebe Grüße,
Maria  
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