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AUSTRIAN AQUANET Forum 08. September 2008, 01:37:19 *
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Autor Thema: PH- und Leitwertmessgerät  (Gelesen 842 mal)
Krypton
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« Antwort #10 am: 26. Februar 2005, 15:50:42 »

Hallo zusammen
 ausserdem ist gerade der ph-wert ein bisschen gesondert zu betrachten, da er ja im zusammenhang mit kh und co2 veraenderbar ist, also schon das zuviel schuetteln oder stehenlassen der probe kann den ph-wert schon um dimensionen veraendern.

Genau das wollte ich damit zum Ausdruck bringen.
@Niki
..hast es wieder einmal besser auf den Punkt gebracht.  :thumbup:
Für Elektroden von Conrads gilt weiter, daß diese spätestens nach jeder 4-5 Messung zu kalibrieren sind, wenn man zehntel Werte unabhängig vom bereits Beschriebenen halbwegs genau haben will. Wer macht das wirklich?
Gruß
Fritz

[Editiert am 26/2/2005 von Krypton]
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Ich möchte nur die Hälfte von dem wissen, was ich alles nicht weiß.
nicolleen
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« Antwort #11 am: 26. Februar 2005, 16:00:25 »

hi fritz  Smiley  

Zitat

Für Elektroden [...] gilt weiter, daß diese spätestens nach jeder 4-5 Messung zu kalibrieren sind, wenn man zehntel Werte unabhängig vom bereits Beschriebenen halbwegs genau haben will. Wer macht das wirklich?


ja klar!...korrekte handhabung selbstverstaendlich vorausgesetzt! dazu gehoert auch ein regelmaessiges kontrollieren mit loesungen definiertn ph-werts, gegebenenfalls muss eben kalibriert werden! die zeit muss man sich dann schon nehmen, sonst hat ja die ganze messerei keinen sinn!

lg
niki
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Krypton
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Beiträge: 1149



« Antwort #12 am: 26. Februar 2005, 16:04:18 »

Hi Niki

Genau dafür und um Tendenzen möglichst frühzeitig zu erkennen, besitze ich zwei Elektroden. Eine davon ist meist frisch kalibriert.
Die Andere dient als Dauermessung und Vergleich.
Davon stammen auch meine vorher beschr. Erkenntnisse.
Gruß
Fritz
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Anton_Gabriel
Gast
« Antwort #13 am: 27. Februar 2005, 08:08:08 »

Hi Fritz,

 
Zitat
Davon stammen auch meine vorher beschr. Erkenntnisse


Ist es möglich, dass deine nicht so gute und etwas ungenauere Erfahrung sich eben nur auf dein weiches und wenig gepuffertes Wasser beszieht ?

Denn - habe u.a. so an die 12 glaub ich pH-Messsets getestet und unmengen von el. Messungen mit unterschiedlichen Elektroden durchgeführt - in Summe wohl über 1000 Einzelmessungen mit einem Ergebnis, das deinem NUR in ganz weichem Wasser (wenig gepuffert) entsprach:

1.) in weichem Wasser (bis GH3 und bis etwa 80 Mikrosiemens/cm) reagierten alle pH-Tests träge und ungenau - das ist durch die geringe Pufferung gegeben. Wenn man dem Messwasser chemisch reines Kaliumchlorid zugibt (pH-neutarl) kann man sofort genausogut und rasch messen wie in härterem Wasser!

2.) Papiermesstreifen sind NICHT alle total ungenau. Praktisch alle blutenden Messtreifen (wo sich der Indikator bei der Messung etwas herauslöst) sind fast unbrauchbar. Bei meinen Kontrollmessungen waren etwa 80 Prozent aller Produkte sehr ungenau (Sind grossteils nicht mehr auf meiner Homepage, weil sie nach einer Abmahnaktion einer Firma - ich nicht betroffen - sicherheisthalber entfernt wurden). Es gab aber 2 Produkte (Dennerle und Merck) wo das pH-Testfeld aus 4 Messfeldern bestand (Papiermesstreifen !) und die eine Genauigkeit von 0,2 pH-Stufen zuliessen mit Schätzung auf 0,1 und die waren tatsächlich auch genau - genauer als fast alle Tropftests.

3.) Die Tropftest waren allesamt (mit einr Ausnahme) im bereich von 0,3 bis 0,4 pH-Stufen genau mit Zwischenschätzung.

4.) elektrisch kann ich bestätigen was Niki und du ja schon geschrieben habts: kalibrieren relativ oft aber: richtig (mit Amateurmitteln) kalbriert ist die erste Kommastelle verlässlich! pH 7,2 ist nie 7,9 ! Ausser in schwach gepuffertem Wasser (wie oben beschrieben).

Also in Summe zeigen unzählige Messungen und Versuche, dass bis auf beschriebene Ausnahmen das Messergebnis selber bei pH relativ genau zu machen ist. Unabhängig davon dass sich der pH-Wert im Tagesverlauf um bis zu eine Einheit verändert (Licht, CO2 usw.)


MfG Anton Gabriel
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