AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 02. Dezember 2008, 08:28:00 *
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Autor Thema: ....und wieder einmal Easy Life  (Gelesen 2426 mal)
Krypton
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« am: 03. Februar 2005, 21:06:39 »

Hallo zusammen

  .......und wieder einmal geht`s um Easy Life.
Da es sich ja nun bereits auch bis zu den größten Zweiflern durchgesprochen haben dürfte, dass E.L. viele positive Eigenschaften auf das Aq. Wasser ausübt, auch Anton Gabriel hat in seiner Versuchsreihe darüber berichtet und einige angegebene Eigenschaften belegt, soweit das eben unter seinen Bedingungen und Equipment dazu möglich war.

Vieles habe ich schon darüber gelesen, es auch selbst getestet. Von geb. Zeolithstaub und Tonerde, von selbstgemachten Ersatzmittel. aus mit verschiedensten Zusätzen versetzte Luvos Heilerde etc.

Was aber nur wenigen bekannt sein dürfte, zumindest habe ich bisher bei diversen Diskussionen darüber noch nichts gehört, vielleicht auch übersehen habe, hab ich vor ein paar Wochen entdeckt, als ich wieder einmal durch einige AQ Zeitschriften stöberte.

Nun, es wurde eine Versuchsreihe gestartet, um festzustellen, ob E.L. auch imstande ist den Keimdruck in einem Becken zu reduzieren.
  Vorweg das Ergebnis hat mich verblüfft.
Es wurde aus einem mit Diskusfischen, Neon, und Corydoras besetzten, bepflanzten Becken je 30lt Wasser entnommen, welches vorher einer ausgiebigen Fütterung der Tiere ausgesetzt war und vor dem fälligen WW.
Es wurden verschiedene Mittel bzw. Technik verwendet um auch vergleichsweise Differenzwerte zu haben.

Das Wasser 4x 30lt. blieb unbehandelt unter Zugabe von je  10ml E.L., 3ml Humin, (Badebehandlung) 10Watt UV-Kl. und 2,5ml 30% ige H202- Lösung (Wasserstoffperoxid) drei Stunden stehen.
Ein weiteres 30lt Behältnis blieb vollkommen ohne jeglichen Zusatz, um Vergleichswerte zu haben.
In diesem Becken, war die Keimdichte bei Entnahme 85.000 KBE/ml also doch bereits erhöht bzw. hoch. Nach drei Stunden stieg die KD auf 126 000 KBE/ml
Nach weiteren 48 Std. halbierte sich die KD jedoch wieder, vermutlich da das dafür notwendige und in einem normalen Becken stehts vorhanden Nahrungsangebot, der Keime im unbesetzten- und bepflanzten Behältnis zu Ende war.
Nach 48 Std. folgte dann die Keimzahlmessungen in den Behältnissen mit folgenden Ergebnissen.

In dem mit E.L. versetzte Wasser reduzierte sich die Keimdichte bereits nach 3 Std, um 40-50%, dies war auch nach 48 Std. immer noch so.

Das mit Humin versetzte Wasser zeigte zwar eine deutliche, aber nur kurze Keimreduzierung auf ca. 14%, nach 48 Std. war wieder eine Keimdichte von 70% gegenüber dem unbehandelten Wasser feststellbar.

Der 10W UV Kl. senkte bereits die Keimdichte nach drei Std. auf 6%. Dieser doch deutlich reduzierte K. Wert war auch nach 48Std gleichbleibend feststellbar.

Im mit Wasserstoffperoxid versetzten Wasser lag die KD innerhalb drei Std. bei 2% nach 48 Std etwa bei 7% im direkten Vergleich mit unbehandelten Wasser.
Diese Methode wird allerdings ME für den normalen Betrieb eines Beckens ausscheiden und ist ME eher nur als Vergleichswert zu betrachten.

  Fazit:
E.L. senkt neben einer Vielzahl anderer positiven Eigenschaften auch die KD erheblich.

Welche der KD reduzierenden Möglichkeiten nun der absolute Vorzug zu geben ist, wäre ME wohl noch von Messergebnissen im laufenden besetzten und bepflanzten Becken abhängig.

Dieser Bericht ist frei nacherzählt.
Gefunden habe ich das Ganze im Diskusbrief Juni 2004. wo dieser gesamte Versuch noch wesentlich prägnanter und genauer beschrieben ist und zwar für jedermann klar verständlich ohne, daß man dafür Chemiker sein müßte
Dort sind auch noch die diversen Grafiken zum Bericht hervorragend abgebildet, welche ich aber aus Copyrightgründen eher nicht hier reinstellen will.

Gruß
Fritz
 


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Anton_Gabriel
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« Antwort #1 am: 03. Februar 2005, 21:15:55 »

Hallo Fritz,

Ja in der Beschreibung des Produktes steht es ja so drinn - nur das konnte ich nicht messen - schön dass es nachgewiesen wurde - steht dort auch wie ?

LG Anton
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Krypton
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« Antwort #2 am: 03. Februar 2005, 21:28:02 »

Hallo Anton
  JA
Der Versuch wurde mit dem Test, "Dip Slides Compi" gemacht.
Es handelt sich dabei um nährbodenbeschichtete schmale Platten, die man kurz in das zu testende Wasser taucht.
Danach werden sie in sterile Aufbewahrungsröhrchen gebracht und für Bakterien 48 Std. für Pilze 72 Std. bei ca. 30° C bebrütet.
Mit dieser relativ einfachen Methode werden zwar nicht alle, jedoch die aeroben und koloniebildenden Arten erfasst.
Das dabei die wahre Gesamtbakterienzahl in Wirklichkeit etwas größer ist, scheint klar.
Daraus ergibt sich aber ME doch ein gutes tendenzielles Bild, welches für AQ Zwecke sicher ausreichend zu sein scheint.
Gruß
Fritz
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Anton_Gabriel
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« Antwort #3 am: 03. Februar 2005, 21:31:44 »

Hmmm - da denk ich denn schon wie man das praktisch verwenden oder machen könnte - die Bebrüterei ist ja nicht gerade das Leichteste wenns reproduzierbar sein soll ...

LG Anton
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Krypton
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« Antwort #4 am: 03. Februar 2005, 21:43:55 »

Hallo Anton
 
Zitat
Hmmm - da denk ich denn schon wie man das praktisch verwenden oder machen könnte - die Bebrüterei ist ja nicht gerade das Leichteste wenns reproduzierbar sein soll ...

Da kommt jetzt wohl wieder der Hobbychemiker in dir durch.  Zwinkernd
ME ist das allerdings nicht das Thema, sondern es geht lediglich um den Nachweis, bzw. das belegte Wissen, daß EL auch Keimreduzierend wirkt.

Obwohl ich mir das nicht so schwer vorstelle. Jeder halbwegs moderne Beckofen sollte genau diese Temp. mit der Tellerwärmfunktion können.
ein elektron. Themometer rein zur Kontrolle und fertig.
Zweite Methode Wasser. Diese sollte doch leicht bei 30° zu halten sein.
Na vielleicht seh ich das auch ein wenig zu "Blauäugig"  Zwinkernd

Wie genau das dann im Einzelfall ist, ist aber ME ebenso irrelevant, solang die Methodik immer die gleiche ist, (ähnlich) wie ein Messen des PH auf zehntel oder gar hundertstel.
Es steht doch so gut wie fest, daß beim PH Wert ein schlechter gereinigtes Behältnis, (nicht steril) diesen drastisch verändern kann. Also von genau kann unter den Verhältnissen, wie wir das mit unseren elektron PH Messgeräten meist haben keine Rede sein.
Es geht doch in Wahrheit für AQ Zwecke lediglich um Tendenzen, also fallend steigend ect.

Gruß
Fritz


[Editiert am 3/2/2005 von Krypton]
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kekule
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« Antwort #5 am: 03. Februar 2005, 21:45:00 »

Hallo ANton

Wird nichts helfen, du braucht einen Trocken/Brutschrank. Smiley

So wie wir in Amstetten schon geredet haben Smiley

mfg
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Anton_Gabriel
Gast
« Antwort #6 am: 03. Februar 2005, 21:47:33 »

Hallo Markus,

Ja - glaub ich auch - und so einen Schrank um 20 Euro für Hobbyisten wie wir gibt es nicht ...

LG Anton
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Krypton
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« Antwort #7 am: 03. Februar 2005, 22:22:18 »

Hallo Anton

Na mit € 20,-- wird da wohl nicht`s sein  Lächelnd
Gruß
Fritz
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Walter
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« Antwort #8 am: 03. Februar 2005, 22:51:23 »

Hmm,
Easy Life - Tonminerale - suspendet Matters - Mikriorganismen brauchen Oberflächen zum Ansiedeln - Siedeln immer an Suspendet Matters an - Akkumulation - Abfiltrierung.
Dazu brauch ich keinen Trockenschrank oder ähnliches, um das zu Erahnen bzw. zu Wissen. So entfernen Limnochemiker seit Jahrzehnten Mirkoorganismen aus Wasserproben.
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Gruß,
Walter
kekule
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« Antwort #9 am: 03. Februar 2005, 22:56:01 »

Hallo Walter

Aber zum bebrüten von Bakterien/MO kulturen ist ein Brutschrank von nöten um im Anschluss daran Kolonien zählen zu können

mfg
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