hallo liebe leute,
na kaum bin ich mal 24h nicht online, verpass ich schon wieder die interessantesten diskussionen!
1. @ krypton
wie komme ich zu dieser studie im "diskusbrief", ich finde das nicht online, das inhaltsverzeichnis hoert bei april auf?
meines erachtens ist es dasselbe prinzip wie aktivkohle, die bindet auch jede menge keime durch die grosse oberflaeche.
bezueglich kolonienzaehlen:
in der zeit der bebruetung auf dem medium, das idealerweise moeglichst viele der vorhandenen keimarten ernaehren kann, teilen sich die bakterien weiter. da sie aber auf dem agar immobilisiert sind, sind sie nach 24 oder 48 etc. (je nach keimart) stunden als huebsche punkte sichtbar. die koennen dann gezaehlt werden, wobei man davon ausgehen kann, dass jeder der mit freiem auge sichtbare punkt aus einer bakterie entstanden ist. somit lassen sich rueckschluesse auf die ausgangszahl im verhaeltnis zum volumen ziehen.
ich sehe keinen grund, warum das nicht im backrohr funktionieren soll, sofern die temperatur nicht zu sehr schwankt bzw. steigt! der unterschied zu einem handelsueblichen brutschrank ist erstens die isolierung und eine digitale temperaturkontrolle (oft auch feuchtigkeit und co2) und zweitens diverse optionale features wie z.b. die moeglichkeit, co2 einzuleiten (fuer zellkultur notwendig).
was man aber brauchen wird ist feuchtigkeit. daher kann man eine schale mit destilliertem wasser reinstellen. es empfiehlt sich, kupfersulfat oder methylenblau zum wasser zu geben, damit es nicht versifft und selbst eine keimquelle wird. die petrischale oder die slides muss man umgedreht bebrueten, sonst trocknen sie trotzdem aus. agar oder gelatine gibts ja leicht zu kaufen, da kann man sicher was basteln.
@ kekule
wie wird durch das filtrieren die keimbelastung bestimmt?
differenzmethode?
@ krypton:
wer ist prof. obermoserer? oder muss ich mich jetzt genieren?
krypton:
Denkst Du alle durch EL geb. Stoffe bleiben gebunden?
walter:
Nein, denk ich nicht. [...]und EL als Silikat unterliegt weiter der Verwitterung (Tone sind selbst schon ein Verwitterungsprodukt von komplexeren Silikaten)- damit werden gebundene Stoffe sicher wieder frei - deshalb wird EL ja auch aus dem Wasserkreislauf wieder entfernt durch Abfilterung der Akkumulierten Teilchen.
genau diese frage hab ich schon mal im forum gestellt, cool, danke fuer diese plausible antwort!
krypton: Im Normalfall wird sich Z. sicher nicht auflösen oder zersetzen, auch gibt es mit Sicherheit unter AQ Bedingungen nichts mehr ans Wasser zurück.
hm, bin ich doch wieder am anfang meiner fragen...
da muesste es doch literatur geben, ist es doch ein variationsreiches und v.a. in so vielen sparten bekanntes und angewandtes material! kennt da wer was? ich hab nicht wirklich was gefunden.
wenn zeolith die substanzen nicht kovalent bindet, wovon ich ausgehe, muss sich doch ein gleichgewicht einstellen, und somit (z.b. nach wasserwechsel oder einfach nach langer zeit) muesste doch auch wieder etwas von den gebundenen substanzen abgegeben werden! ausser es wurde umgewandelt und von was anderem (pflanzen z.b.) weiterverwendet. irgendwer hat das im forum vorgeschlagen, ich finds im moment leider nicht (ob das nicht eh der walter war?).
krypton:
warum reiner Zeolithstaub auf die meisten Fische tödlich wirkt?
kannst du mal erzaehlen, wies dazu kam? irgendwie kann ich mir da kaum was darunter vorstellen, wie man fische in reinen zeolithstaub setzen kann?
krypton:
Na ich wüßt halt so gern noch viel mehr...
wem sagst du das! :-)
lg
niki