AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 02. Dezember 2008, 07:50:16 *
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Autor Thema: ....und wieder einmal Easy Life  (Gelesen 2415 mal)
Walter
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« Antwort #30 am: 04. Februar 2005, 16:45:07 »

Naja,
für mich ist meine Variante auch eher sehr wenig wahrscheinlich.
Bloß, Anlagern von Staub an den Kiemen ist für mich eigentlich genauso, wenn nicht sogar noch mehr "undenkbar", zumindest bezüglich Ersticken wegen "Staubblockade". Was denkbar wäre, dass dadurch vom Blut diverse schädliche Ionen aufgenommen worden sind.
Aber diese ganze Theoretisiererei deshalb bringt nun wahrlich gar nichts, wenn wir nichtmal genau wissen was vorgefallen ist und die Randbedingungen nicht kennen. Wer weiß, ob es überhaupt Zeolith war.

Aber wenn der Krypton doch so gerne Chemie - theoretisieren tut anstatt   , warum nicht  
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Gruß,
Walter
Krypton
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« Antwort #31 am: 04. Februar 2005, 18:19:26 »

Hallo Walter
Na ich wüßt halt so gern noch viel mehr und mit Lesen wird sich das in einem Leben nicht mehr ausgehen  Lächelnd
Gruß
Fritz
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Ich möchte nur die Hälfte von dem wissen, was ich alles nicht weiß.
nicolleen
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« Antwort #32 am: 04. Februar 2005, 19:38:53 »

hallo liebe leute,

na kaum bin ich mal 24h nicht online, verpass ich schon wieder die interessantesten diskussionen!

1. @ krypton
wie komme ich zu dieser studie im "diskusbrief", ich finde das nicht online, das inhaltsverzeichnis hoert bei april auf?

meines erachtens ist es dasselbe prinzip wie aktivkohle, die bindet auch jede menge keime durch die grosse oberflaeche.

bezueglich kolonienzaehlen:
in der zeit der bebruetung auf dem medium, das idealerweise moeglichst viele der vorhandenen keimarten ernaehren kann, teilen sich die bakterien weiter. da sie aber auf dem agar immobilisiert sind, sind sie nach 24 oder 48 etc. (je nach keimart) stunden als huebsche punkte sichtbar. die koennen dann gezaehlt werden, wobei man davon ausgehen kann, dass jeder der mit freiem auge sichtbare punkt aus einer bakterie entstanden ist. somit lassen sich rueckschluesse auf die ausgangszahl im verhaeltnis zum volumen ziehen.

ich sehe keinen grund, warum das nicht im backrohr funktionieren soll, sofern die temperatur nicht zu sehr schwankt bzw. steigt! der unterschied zu einem handelsueblichen brutschrank ist erstens die isolierung und eine digitale temperaturkontrolle (oft auch feuchtigkeit und co2) und zweitens diverse optionale features wie z.b. die moeglichkeit, co2 einzuleiten (fuer zellkultur notwendig).
was man aber brauchen wird ist feuchtigkeit. daher kann man eine schale mit destilliertem wasser reinstellen. es empfiehlt sich, kupfersulfat oder methylenblau zum wasser zu geben, damit es nicht versifft und selbst eine keimquelle wird. die petrischale oder die slides muss man umgedreht bebrueten, sonst trocknen sie trotzdem aus. agar oder gelatine gibts ja leicht zu kaufen, da kann man sicher was basteln.

@ kekule

Zitat
wie wird durch das filtrieren die keimbelastung bestimmt?


differenzmethode?

@ krypton:
wer ist prof. obermoserer? oder muss ich mich jetzt genieren?

Zitat
krypton:
Denkst Du alle durch EL geb. Stoffe bleiben gebunden?

Zitat
walter:
Nein, denk ich nicht. [...]und EL als Silikat unterliegt weiter der Verwitterung (Tone sind selbst schon ein Verwitterungsprodukt von komplexeren Silikaten)- damit werden gebundene Stoffe sicher wieder frei - deshalb wird EL ja auch aus dem Wasserkreislauf wieder entfernt durch Abfilterung der Akkumulierten Teilchen.


genau diese frage hab ich schon mal im forum gestellt, cool, danke fuer diese plausible antwort!


Zitat
krypton: Im Normalfall wird sich Z. sicher nicht auflösen oder zersetzen, auch gibt es mit Sicherheit unter AQ Bedingungen nichts mehr ans Wasser zurück.


hm, bin ich doch wieder am anfang meiner fragen...
da muesste es doch literatur geben, ist es doch ein variationsreiches und v.a. in so vielen sparten bekanntes und angewandtes material! kennt da wer was? ich hab nicht wirklich was gefunden.

wenn zeolith die substanzen nicht kovalent bindet, wovon ich ausgehe, muss sich doch ein gleichgewicht einstellen, und somit (z.b. nach wasserwechsel oder einfach nach langer zeit) muesste doch auch wieder etwas von den gebundenen substanzen abgegeben werden! ausser es wurde umgewandelt und von was anderem (pflanzen z.b.) weiterverwendet. irgendwer hat das im forum vorgeschlagen, ich finds im moment leider nicht (ob das nicht eh der walter war?).


Zitat
krypton:
warum reiner Zeolithstaub auf die meisten Fische tödlich wirkt?


kannst du mal erzaehlen, wies dazu kam? irgendwie kann ich mir da kaum was darunter vorstellen, wie man fische in reinen zeolithstaub setzen kann?


Zitat
krypton:
Na ich wüßt halt so gern noch viel mehr...


wem sagst du das! :-)

lg
niki



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nolan
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« Antwort #33 am: 04. Februar 2005, 20:16:45 »

hallo,
sorry das ich mich kurz mal einmische, aber wisst ihr eigentlich wie gefährlich solche Keimtests auf Nährböden sind?
Es können sich auch für den Menschen gefährliche Keime massenhaft entwickeln und dann ist schluss mit lustig! Und wo wollt ihr die gebrauchten dinger entsorgen, im Müll?

mfg
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« Antwort #34 am: 04. Februar 2005, 20:31:58 »

Hallo Nicolleen

Zitat


differenzmethode?

wer ist prof. obermoserer? oder muss ich mich jetzt genieren?

 


Ad eins, wie meinst du das da hab ich keine Ahnung.

Ad zwei, damit ist walter gemeint, er hat scih diesen Spitznamen im Inet "verdient"

@ nolan

Du hast recht einfach so wegwerfen darf man die nicht, da es ja perfekter Nährboden ist.

Sollte bedacht werden.

mfg
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Krypton
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« Antwort #35 am: 04. Februar 2005, 21:18:58 »

Hallo Niki
 
Zitat
1. @ krypton
wie komme ich zu dieser studie im "diskusbrief", ich finde das nicht online, das inhaltsverzeichnis hoert bei april auf?

Ob man das als Studie bezeichnen kann, weiß ich nicht, als Versuch jedoch allemal.
nochmals: Diskusbrief 19. Jahrgang, Juni 2004, Heft 2, Seite 72

 
Zitat
@ krypton:
wer ist prof. obermoserer? oder muss ich mich jetzt genieren?
 

Wie Markus bereits sagte, Walter. (L Wels Forum) Muß er sich wohl mühsam verdient haben, diesen Titel.  Zwinkernd
 
Zitat
krypton: Im Normalfall wird sich Z. sicher nicht auflösen oder zersetzen, auch gibt es mit Sicherheit unter AQ Bedingungen nichts mehr ans Wasser zurück.

Das kannst Du an mit   sehr großer Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit als gegeben ansehen.
 
Zitat
krypton:
warum reiner Zeolithstaub auf die meisten Fische tödlich wirkt?

Das habe ich im zuge eines versuchten "Breitbandversuches" lediglich festgestellt, da es mir von einigen Teilnehmern berichtet wurde.
Ich selbst habe es aber immer (instinktiv?) vorher abgespült.
Zeolithstaub kommt ins Wasser, wenn man das Z. nicht voher durchspült, sondern direkt in den Filter setzt. (Weiße Wolke)
Seither wissen wir, daß es auf manche (?) Arten tödlich wirkt, allerdings nicht warum. Roman hat so leider ein seltenes Zuchtpaar verloren. Einige Guppys starben ebenffalls fast immer.
Zum Keimtest:
Ja, auch mir als Laie kommt ein solcher Art durchgeführter KD. Test, äußerst gefährlich vor, mal unbeachtet des Entsorgungsproblems.
Wollte nur nicht zu viel "mosern" Am Ende werde ich noch zu Walters Assistenten ernannt.  Lächelnd

Gruß
Fritz



[Editiert am 4/2/2005 von Krypton]
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nicolleen
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« Antwort #36 am: 04. Februar 2005, 22:06:54 »

hi,

Zitat
Es können sich auch für den Menschen gefährliche Keime massenhaft entwickeln und dann ist schluss mit lustig! Und wo wollt ihr die gebrauchten dinger entsorgen, im Müll?


backofen auf 250°C.

sicher muss man vorsichtig sein (z.b. unterm kuechenabzug arbeiten) und vielleicht gibts da sogar regelungen, ob man das daheim so einfach machen darf. das hab ich wirklich nicht bedacht.

trotzdem glaube ich dass die aspergillus-sporen auf einem stueck verschimmelten brot wesentlich gefaehrlicher sind. dann gibt es ja auch z.b. diskus-becken, die bei 32°C betrieben werden, da kann sich schon ganz schoen was fuer warmblueter entwickeln. uebrigens, die besten naehrboeden (wird auch als solche verwendet) sind komplexe medien wie milch, blut und ei!

aber ich will da natuerlich nix gefaehrliches propagieren, das ist schon klar.  bleibt noch die uni od. aehnliche institute, die einen dann vielleicht fuer so einen versuch ihre einrichtungen freundlicherweise einmal zur verfuegung stellen.

@ kekule

wenn man von einer bekannten konzentration etwas rausfiltert, und das filtrat wieder auf diese substanz misst, kann man daraus schliessen, dass die differenz vom "filter" ab/adsorbiert wurde. so hab ich das gemeint.

@ krypton

schade um die fische, haette ich mir nicht gedacht, aber ich wasche den zeolith auch immer vorher.

lg
niki


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« Antwort #37 am: 04. Februar 2005, 23:48:17 »

Hallo Nicolleen

Ja ich kann dadurch die Aufnahmefähigkeit bestimmen, jedoch mit sicherheit aus einer Unbekannten Probe nicht herrausfinden ob keime drinnen sind und wann wieviele, oder hab ich was ganz falsch verstanden?

mfg

PS: Kann es sein das wir vom Thema abkommen, was war nochmal das Tehma Smiley :question:
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nicolleen
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« Antwort #38 am: 05. Februar 2005, 00:16:36 »

hi markus!

eh nicht, die probe muss schon bekannt sein, deshalb ist ja wohl der kleine abschweif mit dem "wie diese konzentration bestimmen" entstanden, also keine wirkliche themaverfehlung :-)

lg
niki

ps: vom thema abkommen waere z.b. wenn ich dir jetzt erzaehlen wuerde, dass es nicht einen einzigen aquarienbewohner bei uns gibt, der endiviensalat mag! um kopfsalat reissen sie sich....?  :-)

[Editiert am 4/2/2005 von nicolleen]
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« Antwort #39 am: 05. Februar 2005, 07:55:19 »

hallo nicolleen,

 
Zitat
backofen auf 250°C.

sicher muss man vorsichtig sein (z.b. unterm kuechenabzug arbeiten) und vielleicht gibts da sogar regelungen, ob man das daheim so einfach machen darf. das hab ich wirklich nicht bedacht.

trotzdem glaube ich dass die aspergillus-sporen auf einem stueck verschimmelten brot wesentlich gefaehrlicher sind. dann gibt es ja auch z.b. diskus-becken, die bei 32°C betrieben werden, da kann sich schon ganz schoen was fuer warmblueter entwickeln. uebrigens, die besten naehrboeden (wird auch als solche verwendet) sind komplexe medien wie milch, blut und ei!

aber ich will da natuerlich nix gefaehrliches propagieren, das ist schon klar. bleibt noch die uni od. aehnliche institute, die einen dann vielleicht fuer so einen versuch ihre einrichtungen freundlicherweise einmal zur verfuegung stellen


In einem älteren Dikusjahrbuch gibts die mehrseitige beschreibung zur Gesammtkeimbestimmung mit 3M-Petrifilm.
Soweit ich mich erinnern kann gabs die in 50 oder 200Stk. Pack bei einer Fa. in Wien. Dann braucht ihr noch jemanden der Zugang zu den notwendigen Apperaturen hat, denn unter häuslichen bedingungen fehlt neben der Sicherheit auch die nötige sterilität . Das auszählen (schätzen) muss auch geübt werden, ist beileibe nicht so einfach wies beschrieben wird.

Und wenn nun bekannt ist welche Keimmengen da rumschwimmen, was dann?

Ich selbst habe als Laie mehrere 100 dieser 3M.Petrifilme besiedelt, fuhr einige Testreihen mit verschiedenen Aquarien, die Ergebnisse waren ernüchternd.
Aber immerhin erkrankte ich nicht und wusste aus eigenen Messungen das UV-Keimreduzierend wirkt  Zwinkernd .
Ich führte die Versuche 1999 durch und bekam nach einigen Anfragen in div. NGs fest schellte. Leider klappt keiner der damaligen Links mehr, aber es gab schon Todesfälle bei der Heim-Keimbestimmung, also grösste Vorsicht wenns doch wer probieren will.
Im übrigen haben Biologen schon lange vor den Pocket-Tests gewarnt, lange bevor die in D in einem Aquaristikladen erhältlich waren.

mfg
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