Hallo zusammen
Ich schreibe mal zum alten EL Thread hier weiter, da ich denke da paßt`s besser.
Ich habe euch dort versprochen, mich ein wenig darum zu kümmern und den dazu veröffenlichten und sowohl im Orignal als auch mit diversen Verbesserungen bereits vielfach nachgebauten Schaltplan zum Photometer, von meinem dafür zur Verfügung stehenden elektron. Profi prüfen und bewerten zu lassen.
Obwohl wir gerade an einer berufl. zieml. komplizierten Sache arbeiten, haben wir uns diesbezüglich heute ein wenig Zeit dafür "abgezwackt" .
Nun die im alten Thread von mir angedachten Bedenken scheinen sich dabei in vielerlei Hinsicht zu bestätigen.
Hier vorerst eine in aller Kürze und von mir mehrfach zensurierten, stichwortartigen Stellungnahme meines für komplizierteste Präzisions- Aufgaben zur Vefügung stehenden Fachmanns.
Vorweg, die Präsentation der dazu von Olaf Detters verbesserten Variante hat ihm sehr gut gefallen. Veranschaulicht sie doch einiges.
ZITAT
Wie man bei den Messkurven für die verschiedenen LED`s sieht ist das "
Rauschen " beträchtlich und geht natürlich in das Messergebnis ein.
Das heisst ohne entsprechende rauscharme Vorverstärker und
dementsprechende Stromversorgung
( ebenfalls "extrem " rauscharm ) misst man nur Mist.
Die Angabe " Photowiderstand vom Billigsten " ist bezeichnent für
Jemanden der von Messtechnik nur bescheidene Ahnung hat.
Da alle Äusseren und innernen Ungenauigkeiten sich multiplizieren.
Um solche Messungen durchführen zu können muss man entweder hochpräzise Farbfilter einsetzen oder Sendediode und Empfangsdiode sind aufeinander in einem scharfen "peak" abgestimmt.
Ist mit heutigen, aber erst in den letzten Monaten verfügbaren,
hochpräzisen Bauteilen möglich.
Ich wage aber zu bezweifeln, ob ohne Fachkenntnis so ein Aufbau
durchzuführen ist. ( Schirmung elektrisch und optisch etc.)
So das wars in Kürze.
Herwig
ZITAT ENDE
Man muß dabei aber unbedingt, wie von Anton bereits erwähnt bedenken, daß seine Schaltpläne von Jemanden betrachtet wurden dessen Bestreben sicher nicht darin liegt, daß ein Gerät von Jedermann/Frau nachbaubar ist, sondern einzig in den zu erwartenden präzisen Ergebnisse liegt.
Um nicht etwa den Eindruck zu erwecken, es wird meinerseits nur gemeckert ohne Gegenvorschlag, haben wir beschlossen in absehbarer Zeit ein Gerät nach eigenen Gedanken dazu ebenfalls zu bauen.
Allerdings dürften die reinen voläufig bekannten Einzelkomponentenpreise dafür auch wesentlich höher liegen. (Sicher über € 100,--)
Auch wird es verm. nicht so leicht bzw. gar nicht für AQ ohne elektron. Vorbildung nachbaubar sein.
Vorteil ist aber, es wird sicher wesentlich kompakter, (Alles in einem Gehäuse) präziser und wohl auch leichter zu handhaben sein.
Bei zufriedenstellenden Ergebnis, werden wir möglicherweise ein paar Geräte für daran interessierte Aquariener ebenfalls verfügbar machen.
Fazit:
Beide Varianten scheinen dennoch interessant, Jeder eben wie er mag, nach pers. Geschmack und Ansprüchen.
Gruß
Fritz
[Editiert am 8/2/2005 von Krypton]