AUSTRIAN AQUANET
   Aquaristik, Terraristik und Vivaristik in Österreich
Login
Nick: Pass:  

 Home > Forum
AUSTRIAN AQUANET Forum 02. Dezember 2008, 08:16:17 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News:
Schon Mitglied im Verein
www.austria-aqua.net/Verein_Anmeldung.html ?
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Photometrie, eine Einleitung  (Gelesen 415 mal)
kekule
Administrator
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 2958



WWW
« am: 09. Februar 2005, 16:44:18 »

Photometrie, ist eine Spetrometrische Messmethode der Analytischen Chemie.
Dies bedeutet das durch Strahlungseffekte die Konzentration / Eigenschaften einer unbekannten Probe ermittelt werden können.

Die Photometrie beruht auf der Schwächung einer Lichtintensität durch das Durchstrahlen einer Probe.

Sehen wir uns dazu folgendes Bild an

 

Was sehen wir hier, wir sehen das Licht beim Durchgang durch eine Probe an den Teilchen gestreut oder reflektiert wird.

Dies ist abhängig von der Länge des durchstrahlten Weges und von der Anzahl der Teilchen also von der Konzentration.

Die wir ja wissen wollen.

Wir müssen also nun nur die „Schichtdicke unserer Probe konstant halten und schon können wir durch die Abschwächung der Lichtintensität die Konzentration bestimmen.

Die Absorption folgt folgender Gleichung

E = Epsilon * c * d

Epsilion ist eine Wellenlängenabhängige Konstante
c ist die Konzentration
d ist die Schichtdicke

Bei einer Messung wird immer E (die Extinktion) bestimmt.
Um daraus auch auf die Konzentration zu schließen benötigen wir eine Kalibriergerade

 

Durch aufstellen einer Solchen wissen wir welche Extinktion, also welches Lichtschwächungsverhältnis zu welcher Konzentration gehört.

Das Größte Problem ist, dass die Gleichung und somit die Methode nur bei konstanter Wellenlänge stimmt.

Da es leider nicht so gute Filter und Monochromatoren gibt, wird aber immer ein Wellenlängenbereich durch die Probe geschickt wodurch es zu Fehlern kommt.

Dies kann man aber kompensieren in dem man vor jeder Messung eine Kalibriergerade anfertigt.

Dies ist das Messprinzip, soweit so gut, Sofern Fragen offen sind einfach posten.

mfg
Gespeichert

Bitte die Suchfunktion verwenden
AquariumpflegerAT
Vereinsmitglied
Sr. Member
***
Offline Offline

Beiträge: 276



WWW
« Antwort #1 am: 09. Februar 2005, 17:11:12 »

Hallö
also das ging ja wirklich schnell :thumbup:  :thumbup:
So kann sich jeder mal vorstellen was gemeint ist unter Photometrie, ohne gleich ein Studium ab zu schließen.
Danke noch mal an dich und ich werde jetzt in mich gehen und schauen ob ich noch Fragen an dich habe.
lg
marco
Gespeichert

http://www.aquariumpflege.at  oder http://www.aquariumpfleger.at

Schwimmen deine Fische mit dem Bauch nach oben, machst Du eventuell was verkehrt.   :icon13:   :mad2:  

Was ich nicht im Kopf habe, habe ich in meiner Datenbank   :yltype:
kekule
Administrator
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 2958



WWW
« Antwort #2 am: 09. Februar 2005, 17:38:16 »

Hallo

Auf Anregung von Nicolleen

Sei noch gesagt das aufgrund der schlechten Filter es ein Ende des Lambert Beer`schen Gesetzes gibt und dann Flacht die Gerade ab und ab da ist dann alles nicht mehr brauchbar.

Eine Kalibriergerade muss also eine Gerade sein´, alles andere ist Unsinn Zwinkernd

@ Marco, ja streng dich an Smiley

mfg
Gespeichert

Bitte die Suchfunktion verwenden
Krypton
Moderator
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 1150



« Antwort #3 am: 09. Februar 2005, 21:35:40 »

Hallo zusammen
Noch ein kleiner Nachtrag:

Das Lambert -Beer`sche Gesetz:
Bei August Beer handelt es sich um einen Physiker aus Trier der von 1825 - 1863 lebte.
Er befaßte sich vorwiegend mit dem Thema Lichtabsorption und Photometrie.
Er ist zusammen mit Lambert, einer der Erfinder des Lambert-Beersche Gesetzes, demnach die spektrale Extinktion (Lichtschwächung, Auslöschen, Erlöschen) der Konzentration des absorbierenden Stoffes im Lösungsmittel und der Dicke der lichtdurchstrahlten Schicht proportional ist.

Gruß
Fritz
 

[Editiert am 9/2/2005 von Krypton]
Gespeichert

Ich möchte nur die Hälfte von dem wissen, was ich alles nicht weiß.
Walter
Full Member
***
Offline Offline

Beiträge: 103



« Antwort #4 am: 09. Februar 2005, 22:26:26 »

Naja,
das erste Gesetz, das erfunden worden ist Zwinkernd

 

SCNR
Gespeichert

Gruß,
Walter
Krypton
Moderator
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 1150



« Antwort #5 am: 09. Februar 2005, 23:04:24 »

Hallo Walter
Ja, hast mich wieder einmal erwischt, werde es aber jetzt nicht editieren, damit wenigsten ein wenig was zum schmunzeln dasteht.  Smiley

Gruß
Fritz
Gespeichert

Ich möchte nur die Hälfte von dem wissen, was ich alles nicht weiß.
Walter
Full Member
***
Offline Offline

Beiträge: 103



« Antwort #6 am: 09. Februar 2005, 23:28:49 »

Gute Einstellung ...     !!!
Gespeichert

Gruß,
Walter
AquariumpflegerAT
Vereinsmitglied
Sr. Member
***
Offline Offline

Beiträge: 276



WWW
« Antwort #7 am: 10. Februar 2005, 00:33:54 »

Hallö
also wie schon gesagt ich bin ein leihe in diesem Gebiet und will mein Wissen etwas erhöhen.

-----------------------------
Kekule schreibt:
Was sehen wir hier, wir sehen das Licht beim Durchgang durch eine Probe an den Teilchen gestreut oder reflektiert wird.
Dies ist abhängig von der Länge des durchstrahlten Weges und von der Anzahl der Teilchen also von der Konzentration.
Die wir ja wissen wollen.
Wir müssen also nun nur die „Schichtdicke unserer Probe konstant halten und schon können wir durch die Abschwächung der Lichtintensität die Konzentration bestimmen.
-------------------------------

Doch jetzt wissen wir ja alle, das Lampen (wo wir das Licht für die Durchleuchtung her bekommen) auch mit der Zeit ihre Leuchtkraft oder Spektrum verändert. Verändert sich dann nicht auch das Resultat?
Oder verstehe ich das ganze überhaupt schon mal falsch mit der Lichtquelle? :exclam:

lg
marco
Gespeichert

http://www.aquariumpflege.at  oder http://www.aquariumpfleger.at

Schwimmen deine Fische mit dem Bauch nach oben, machst Du eventuell was verkehrt.   :icon13:   :mad2:  

Was ich nicht im Kopf habe, habe ich in meiner Datenbank   :yltype:
kekule
Administrator
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 2958



WWW
« Antwort #8 am: 10. Februar 2005, 06:44:33 »

Hallo Marco

Guter Ansatz Smiley

Das Problem ist sehr wohl das konstant halten des Lichtquelle.

Es gibt zwar schon ganz gute Lösungen:

Quecksilberdampflampen, Zink und Cadmiumlampen für exakte Wellenlängen Sogenannte Linienstrahler.

und Kontinuum strahler, die eine größeren Bereich aussenden:
Xenon Lampen, Deuterium Lampen, Wolfram / Halogen Lampen
Bei deisen ist es aber unerleslich einen Monocromator nachzuschalten um eine Analyse zur Konzentrationsbestimmung zu machen.

Probleme im Verändern des Spektrums sind nur solche, wenn es während der Messung nicht konstant ist.

Wenn es Monateweise Änderungen gibt ist das ganze mehr egal, da ja vor jeder Messung eine Kalibriergerade  für die Messung gemessen wird, so werden gewisse systematische Fehler ausgeschaltet.

In der Praxis wird eine Kalibriergerase pro Tag und Messart (z.B. Nitrat, Nitrit ect.) erstellet, manchmal auch für die selbe Woche, ist aber schon weniger seriös.

Hoffe habe deine Fragen ausreichen beantwortet, wenn nicht einfach nachhacken, kann sein das ich es nicht genügend erkläre, man kann ja auch Details übersehen, da sie für einen selbst Sonnenklar sind Smiley

mfg
Gespeichert

Bitte die Suchfunktion verwenden
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.4 | SMF © 2006-2007, Simple Machines LLC




Alle Logos und Warenzeichen auf dieser Seite sind Eigentum der jeweiligen Besitzer und Lizenzhalter.

Nutzungsbedingungen

Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2008 by AUSTRIAN AQUANET


Ranking-Hits

Bewerten Sie meine Seite bei AquaLink!

Impressum | Werben



AUSTRIAN AQUANET

Seitenerstellung in 1.6627 Sekunden, mit 31 Datenbank-Abfragen