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AUSTRIAN AQUANET Forum
01. Dezember 2008, 23:59:20
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Krankheiten / Probleme
Fisch töten oder nicht
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Thema: Fisch töten oder nicht (Gelesen 394 mal)
Fisch töten oder nicht
Gitterkater
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Beiträge: 74
«
am:
10. November 2004, 20:26:20 »
Hallo!
Habe kürzlich über die Parasiten über die Zwebuba geschrieben. Abstreifen fast weg nur der größere Barsch scheint kurz vorm Sterben zu sein. Er steht in der Senkrechten mit dem Maul im Kies. Manchmal dreht er sich um seine eigene Achse. Da Verdacht auf Darmfagellaten, wurde uns Spirocell und Ektozon gegeben. Haben vorerst nur Spirocell angewandt.
Frage:
Sollen wir den Barsch über Nacht noch so lassen (wurde uns geraten), oder sollen wir ihn erlösen. Leider wissen wir nicht so recht, wie wir so einen größeren Fisch erlösen sollen, da Gefrierschock ja unseres Wissens nach nur bei kleineren nutzt und Genickschnitt wir uns nicht zutrauen.
Bitte um rasche Hilfe.
Danke
Liebe Grüße
Gitterkater
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Re: Fisch töten oder nicht
kekule
Administrator
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Beiträge: 2957
«
Antwort #1 am:
10. November 2004, 21:23:54 »
Hallo Gitterkater
Es tut mir wirklich sehr leid, dass es deinem Fisch nicht gut geht.
Das Kopfstehen ist meines Erachtens kein Gutes Zeichen.
Wie reagiert das Tier auf Spirocell(Was ist das überhaupt?)
Tiere Töten ist immer so eine Sache ich , bin da selber auch nicht so abgebrüht, das ich dies könnte.
Ich hoffe das es besserung gibt.
mfg
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Re: Fisch töten oder nicht
AquariumpflegerAT
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Beiträge: 276
«
Antwort #2 am:
11. November 2004, 00:03:04 »
Hallö,
tut Leid um deinen Fisch ;(
Wenn ich so einen Fisch habe der Kopf steht, warte ich auch meist noch einen Tag zu. Sollte er aber dann von anderen angegriffen werden, dann erlöse ich Ihn. Ich hatte schon öfters Dann einen Fisch der nur noch ein Auge hatte und ich denke nicht, dass wir Ihnen das antun sollten.
Ich würde auch gerne wissen was das Spirocell ist?
lg
marco
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http://www.aquariumpflege.at oder http://www.aquariumpfleger.at
Schwimmen deine Fische mit dem Bauch nach oben, machst Du eventuell was verkehrt. :icon13: :mad2:
Was ich nicht im Kopf habe, habe ich in meiner Datenbank :yltype:
Re: Fisch töten oder nicht
W9347
Sr. Member
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Beiträge: 338
«
Antwort #3 am:
11. November 2004, 07:29:48 »
Schade um den Fisch
Aber ich Finde das kein Lebewesen Leiden sollte wenn es die Möglichkeit gibt Ihn zu erlösen.
Also in den Kühlschrank würde ich Ihn auch nicht tun, da es schon eine Zeit dauern würde bis er Stirbt.
Ich würde ihn so arg es auch klingen mag raus nehmen und mit einem Messer beim Kopft hinterhalb der Kiemen trennen das ist schmerzfreier als so manche andere methote. Das rausnehmen aus dem Wasser macht ihm nichts, da er ja nicht erstickt. Aber beeilen solltest du dich natürlich schon!
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Re: Fisch töten oder nicht
Gitterkater
Jr. Member
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Beiträge: 74
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Antwort #4 am:
11. November 2004, 08:14:26 »
Hallo!
Also der Fisch liegt jetzt im Moment am Rücken und das ganze auf dem Grund. Besserung wird da wohl nicht mehr zu erwarten sein.
Zum Spirocell: Genau heisst das HS Spirocell und bei den Anwendungsgebieten steht:
HS SPirocell kann angewendet werden bei Infektionen die durch folgende Paraisten verursacht werden: Spironucleus species und Octomitus species (Lochkrankheit), Protopalina species (Asiat. Discuskrankheit), Cryptobia species (Black stripe desease) und Trypanosoma species (Schlafkrankheit)
HS Spirocell kann niederen Tieren wie zB Muschen, Schnecken und Krebsen schaden oder sogar töten.
Soviel zum Text, der auf der Anleitung steht. Das ganze sind übrigens Tabletten, die sich im Wasser mit der Zeit auflösen, riecht sehr nach Krankenhaus und Antibiotikum.
Das mit dem Durchschneiden kann ich einfach nicht, ich hab Angst, wenn ich daneben schneide und er dadurch noch mehr leidet als jetzt. Dass die Methode mit dem Kühlen bei der Größe nicht funktioniert verstehe ich auch.
Hab im Forum schon mal gelesen, mit Nelkenöl betäuben (besteht die Gefahr einer Überdosierung) und dann ins heiße Wasser, aber das ist ja auch nicht das Wahre, oder?
Ich bin echt verzweifelt, da ich einem Fisch dieser Größenordnung noch nicht Sterbehilfe leisten musste.
lg
[Editiert am 11/11/2004 von Gitterkater]
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Re: Fisch töten oder nicht
W9347
Sr. Member
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Beiträge: 338
«
Antwort #5 am:
11. November 2004, 10:21:59 »
Ich glaube er wird sich nach deinen Angaben nicht wirklich wehren können, denn er ist sicher schon mit seinen kräften am ende!
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Re: Fisch töten oder nicht
Krypton
Vereinsmitglied
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Beiträge: 1150
«
Antwort #6 am:
11. November 2004, 22:25:17 »
Hallo Gitterkater
Entschuldige, daß ich dazu jetzt erst Stellung beziehe.
Da ich noch nie (Gottlob) vor solchen Situationen stand, hab ich auch keinerlei praktische Erfahrung dazu, also bitte nicht steinigen, falls ich da etwa Müll verbreite.
Zitat
Dass die Methode mit dem Kühlen bei der Größe nicht funktioniert verstehe ich auch.
Das sehe ich nicht so.
Die Methode sollte sein, Wasser mit Salz zu versetzen so, daß dabei eine Sole (so nennt man derartiges Wasser) entsteht. Diese Flüssigkeit danach in den Tiefkühler geben und so weit runterkühlen als möglich.
Sole hat je nach dessen Salzgehalt, einen weitaus tieferen Gefrierpunkt als Wasser.
Man kann danach das Tier zusätzlich, vorher in mit Nelkenöl versetzten AQ Wasser betäuben. Zur genauen Dosierung müßtest Du ein wenig "googeln"
Den entweder betäubten oder nicht bet. Fisch setzt Du anschließend in das bis weit unter den normalen Gefrierpunkt rutergekühlte Wasser direkt ein.
Neben dem sogenannten Kiemenschnitt (Genickscchnitt) soll das die zweithumanste Art sein, ein Tier zu erlösen.
Tut mir leid so unerfreuliche Themen zu behandeln, aber das gehört wohl auch zur verantwortungsvollen Tierhaltung.
;(
Gruß
Fritz
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Ich möchte nur die Hälfte von dem wissen, was ich alles nicht weiß.
Re: Fisch töten oder nicht
Gitterkater
Jr. Member
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Beiträge: 74
«
Antwort #7 am:
11. November 2004, 22:34:23 »
Hallo,
also zunächst danke für die Antworten.
@ Krypton: Danke für die Erklärung der Gefrierschockmethode, wie die funktioniert, weiß ich natürlich schon, hab sie leider schon vor einiger Zeit bei einigen Neons anwenden müssen, trotzdem vielen Dank!
@ all: der Barsch hat's hinter sich, heute morgen lag er nur noch am Rücken am Kies und hat fast nicht mehr geatmet, da hab ich dann die Eissole "angerührt" und ihn dann damit erlöst.
Mir ist es zwar vorgekommen, dass er sich noch einige Zeit bewegt hat (Flosse), aber ich hab jetzt schon von mehreren gehört, dass dies eher die Nerven waren.
Dem zweiten Barsch geht's bezüglich der Parasiten schon ein wenig besser, er schwimmt schon wieder umher, streift aber immer noch ab. Und das schlimmste ist, einer meiner Corys fängt auch schon damit an.
Ich hab zusätzlich noch ein Mittel namens Ektozon bekommen, da muss ich laut Anleitung die betroffenen Fische "baden".
Hoffe, das hilft wirklich.
lg
Gitterkater
PS: Der tote Barsch hatte, nachdem er tot war, große Augen und einen aufgeblähten Bauch. Ansonsten waren aber, abgesehen von der fast schwarzen Farbe, keine Auffälligkeiten zu erkennen.
Eine Frage hätte ich noch: Wo genau befinden sich eigentlich die Parasiten, sind die im Kies und springen im richtigen Moment auf einen geschwächten Fisch oder treiben die einfach so im Wasser oder sonst wie?
Danke und lg
[Editiert am 11/11/2004 von Gitterkater]
[Editiert am 11/11/2004 von Gitterkater]
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Re: Fisch töten oder nicht
Helga
Vereinsmitglied
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Beiträge: 1286
«
Antwort #8 am:
12. November 2004, 00:59:26 »
Hallo!
Tut mir leid um Deinen Fisch. Ich weiß, es ist nicht einfach, sich zu überwinden einen Fisch zu erlösen. Auch mich trifft sowas immer sehr.
Die humanste Art ist wirklich der Genickschnitt und ich kann euch sagen, daß ich mich in so einem Fall absolut überwinden muß und ich denke dann immer, daß ich ihm ja etwas Gutes tu und ihn erlöse.
Nelkenöl ist auch eine Möglichkeit, stimmt. Jedoch auch nicht grad die beste. Man gibt den Fisch in ein ca. 1 Liter fassendes mit Wasser gefülltes Behältnis und tropft ca. 10-15 Tropfen Nelkenöl rein. Zudecken und stehen lassen, bis der Fisch nicht mehr atmet. Meist tritt bei geschwächten Tieren der Tod eh recht schnell ein. Bei größeren Fischen ist jedoch auch dies ein Problem und da würde ich nur den Genickschnitt machen.
Gruß
Helga
PS: Von wegen Medikamenteneinsatz, normalerweise sollte man immer die Krankheit genau abklären und nicht irgendwas ins Becken kippen zum Behandeln. Es könnte sich in dem Fall auch um Kiemenwürmer oder andere Parasiten handeln. Dies zu bestimmen würde einen Abstrich untem Mikroskop notwendig machen.
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Die kalte Schnauze meines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit so mancher Menschen!
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