AUSTRIAN AQUANET
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AUSTRIAN AQUANET Forum 12. Oktober 2008, 14:17:18 *
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Autor Thema: Aquariensand  (Gelesen 676 mal)
Helga
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« Antwort #10 am: 12. November 2004, 00:44:14 »

Hallo!

Die GH von 28 ist sogar für Malawis zu hart. Der Malawisee hat zwar einen recht hohen PH, doch die Gesamthärte liegt - soweit ich mich erinnern kann - bei ca. 10-12.

Also müßte man weiterhin auch mit Osmosewasser verschneiden.

Zur Haltung - auch mit Pflanzen - wären z.B. eine Gruppe Protomelas (1m/3w - ca. 10-12 cm) oder Otopharynx lithobates geeignet. Von Melanochromis würde ich abraten. Es würden auch noch Copadichromis oder Placidochromis gehen. Jedoch nur 2 verschiedene Arten.

Alle von mir genannten Arten graben nicht und lassen Pflanzen in Ruhe!

Regenbogenfische kann ich natürlich auch gut empfehlen bei der Beckengröße ginge das schon mit 2 - 3 Gruppen á 6 Fische. Geeignet wären kleinere Melanotaenia-Arten. Auch bei diesen Fischen wäre eine Mischung mit Osmosewasser angesagt.

Zur Diskushaltung ist ja schon alles gesagt worden und dies ist auch meine Meinung.

Gruß
Helga
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Die kalte Schnauze meines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit so mancher Menschen!

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GabyT
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« Antwort #11 am: 15. November 2004, 15:16:10 »

Also ich experimentiere jetzt mit meinem Aquariumwasser herum - ohne Fische!!!  und  hab jetzt AMTRA entdeckt. Mit diesem Mittel Amtra trop hab ich jetzt die Gesamthärte senken können und zwar von 16 auf Huch  Mit Tröpfchentest nicht zu messen weil die erste Mischung erst gar nicht rot wird.  Mit Streifentest 5.

Was haltet ihr davon??

Gruß Gabi

[Editiert am 15/11/2004 von GabyT]
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Krypton
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« Antwort #12 am: 15. November 2004, 17:33:15 »

Hallo Gabi
Ich persönlich halte das für eine nicht so gute Art und Weise seine Wasserwerte einzustellen. Schon gar nicht wenn dies im eigentlichen Becken selbst stattfindet.
Außerdem ist das sicher langfristig keine akzeptable Lösung.
Deine absoluten und halbwegs richtigen Wasserwerte werden dafür sicher notwendig sein.
Diese vermisse ich.
Streifentest`s eignen sich dazu weniger, um nicht zu sagen gar nicht.
Wie Helga bereits erwähnt hat, solltest Du dir im Falle, daß Du für die zukünftigen gewünschten Beckeninsassen, das Wasser weicher machen willst, um eine Osmosenlage Gedanken machen. Sollten deine einmal geposteten ca. Werte auch nur annähend stimmen, wirst Du darum kaum herumkommen.
Wasser immer außerhalb des Beckens einstellen (im Extrabehältnis) und vorher ausgiebig belüften. Niemals im Becken selbst. Auch wenn Du noch keine Tiere eingesetzt hast, obwohl dann nicht ganz so schlimm.
Hast Du deinen Sand bzgl. Kalk getestet?
Gruß
Fritz


[Editiert am 15/11/2004 von Krypton]
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GabyT
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« Antwort #13 am: 15. November 2004, 20:35:06 »

Hallo Krypton!

Ich hätte auch niemals gedacht dass ein paar ml von diesem Amtra trop dass das Wasser ein wenig weicher machen sollte gleich solche Auswirkungen haben kann. Nun gut, ich habs nicht eilig und werde die Wasserwerte weiterhin beobachten - Osmoseanlage hab ich übrigens auch bereits erstanden. Muss erst den weiten Weg aus Hamburg zurücklegen dann werde ich Osmosewasser verwenden können.

Wie sollte ich denn jetzt am Besten vorgehn. Soll ich wöchentlich einen Wasseraustausch von ca. 30 % machen? Auch ohne Besatz? Oder was schlagt ihr vor.....

Wie kann ich prüfen ob Kalk im Aquariensand ist?

Grüße Gabi

[Editiert am 15/11/2004 von GabyT]
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Krypton
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« Antwort #14 am: 15. November 2004, 21:27:56 »

Hallo Gabi
 
Zitat
Wie kann ich prüfen ob Kalk im Aquariensand ist?

etwas Sand raus, einige Tropffen Salzsäure drauf, wenns schäumt ist Kalk vorhanden, dann muß der Sand wieder raus.

 
Zitat
Wie sollte ich denn jetzt am Besten vorgehn. Soll ich wöchentlich einen Wasseraustausch von ca. 30 % machen? Auch ohne Besatz? Oder was schlagt ihr vor.....

Als erstes eine Messung durchführen um genaue Werte festzustellen.

Osmosewasser mit LW außerhalb des Beckens verschneiden bis der gewünschte Wert erreicht ist. Aufs Belüften dabei nicht vergessen.

Gruß
Fritz


[Editiert am 15/11/2004 von Krypton]
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nicolleen
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« Antwort #15 am: 16. November 2004, 10:06:50 »

hi,
ich hab da einen recht interessanten thread im drta-archiv gefunden, u.a. ein posting vom gerd kassebeer (s.u.). also ich wuerde das zeug daher auch nicht nehmen, auch wenn er nicht so negativ darueber schreibt:

Subject: Re: Senkt "amtra trop" den GH wirklich?
From: GKassebeer/at-nospam/wtnet.de (Gerd Kassebeer)

Hallo Helge!

Ich hatte eigentlich damit gerechnet, daß sich einer meiner Fachkollegen in der NG die Mühe macht, gleich mir das Produkt zu analysieren. Der Nachweis des Hauptprodukts ist nämlich relativ einfach! Es ist eine Lösung von etwa 600 g/l Natriumdihydrogenphosphat. M. E. werden die Versprechungen gehalten, obwohl ich das Produkt nicht selbst, aber Phophorsäure zur Konditionierung probiert habe. Die Enthärtung kommt durch Ausfällung von Calciumphosphat zustande. Außerdem wird die KH gesenkt, aber nicht auf einen gefährlichen pH. Es gibt nur ein Gegenargument gegen das Produkt: Es ist nicht naturnah! Und so etwas möchte die überwiegende Mehrheit dieser NG nicht, vermute ich mal! ((((-: . Das Puffersystem KH/CO2 wird durch das System HPO4/H2PO4 ersetzt, was den Schwerpunkt-pH 6,8 hat. Ist die KH erstmal vernichtet, machen die Pflanzen auch wieder mit. Hat man das Produkt erstmal probiert, ist es fast unmöglich, das Phosphat wieder wegzukriegen, weil Mulm, Bodengrund und Filterschlamm voll von ausgefällten Phosphatensind, die sich nach WW wieder rücklösen.

Gerd

http://www.drta-archiv.de/Wasserchemie/Aufbereitungsmittel/amtra.shtml

lg
niki

ps: vielleicht ist das produkt bzw. phosphorsaeure ja gar nicht so bloed, wenn man es in einem kuebel vorher anruehrt und ueber nacht stehen laesst, dann hat man das phosphatproblem nicht. is halt die frage, wieviele kuebel dann so herumstehn :-)

[Editiert am 16/11/2004 von nicolleen]
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GabyT
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« Antwort #16 am: 16. November 2004, 13:06:21 »

Danke niki - interessanter Beitrag.  Ich dachte nie dass es so extrem wirkt. Gut ich hab jetzt eh bald meine Osmoseanlage dann kann ich den GH natürlicher einstellen.

Grüße Gabi  Smiley
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