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AUSTRIAN AQUANET Forum 20. November 2008, 19:27:30 *
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Autor Thema: Standzeit eines Aquariums  (Gelesen 390 mal)
Krypton
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« Antwort #10 am: 03. November 2004, 09:36:43 »

Hallo Hoko
Ich werde vielleicht demnächst einen Bericht über die Bedeutung von Schlamm in Becken mit längeren Standzeien schreiben.
Was bei dir die Ursache des Guppisterbens war/ist wird ohne weitere Angaben zu WW etc nicht so einfach zu beantworten sein, aber lediglich Schlamm der auf natürl. normale Weise zustande gekommen ist, mit großer Wahrscheinlichkeit sicher nicht.

 Die Interaktion von Bakterien und Protozoen stellt einen elementaren Prozess in der Ökologie nahezu jedes Gewässers dar.

Dieser Satz stammt leider nicht von mir, hab in mir aber ausgeborgt  Zwinkernd
Da ich ein wenig Streß habe melde ich mich später noch mal dazu.
Gruß
Fritz
 
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Ich möchte nur die Hälfte von dem wissen, was ich alles nicht weiß.
HoKo
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« Antwort #11 am: 03. November 2004, 10:03:39 »

Hai !

Dass der Schlamm im Becken wichtig und notwendig ist, bestreit ich auch nicht.

Nur bei mir war es definitiv so, dass es nicht die WW waren.
Ich habe Guppy untersuchen lassen, und Tetrahymena war das Ergebnis.
Da ich zu der Zeit aber extrem sparsam gefüttert habe und zusätzlich Wucherpflanzen
im Becken hatte, konnten die Nährstoffe (=Grund fuer massenhafte Vermehrung von Tetrahymena) nur aus dem Bodengrund kommen.

lg
HoKo
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Krypton
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« Antwort #12 am: 03. November 2004, 18:07:51 »

Hallo Hoko
 
Zitat
Ich habe Guppy untersuchen lassen, und Tetrahymena war das Ergebnis.
Da ich zu der Zeit aber extrem sparsam gefüttert habe und zusätzlich Wucherpflanzen
im Becken hatte, konnten die Nährstoffe (=Grund fuer massenhafte Vermehrung von Tetrahymena) nur aus dem Bodengrund kommen.


Selbstverständlich, muß natürlich in so einem spez. Fall was getan werden.
Ein überaus interessantes Ergebnis, trotzden glaube ich eher eine Ausnahme als die Regel.
Ein gravierendes Ungleichgewicht (unbek. art) muß also bereits vorher bestanden haben.
Hauptursache bei Auftreten von T. sind meist hoffnungslos überbesetzte Becken.
Bei Tetrahymena handelt es sich um ein einzelliges Wimperntierchen, welches sich vorwiegend durch Bakterien ernährt. (Somit müssen diese natürl. erst vorhanden sein.)
Tetrahymena selbst ist aber als   Sekundärparasit zu bezeichnen, welcher sich besonders gern wie bereits erwähnt, in überbesetzten Becken einfindet, und mit Vorliebe verpilzte Stellen und Fische mit bakteriellen Infektionen befällt.
Ferner verursacht er großfl. Schleimhautverdickungen.
Fazit:
Es muß daher ein bakteriell erhöhtes Aufkommen, oder bereits infizierte Tiere vorhanden sein, andernfalls würde T. selbst, verhungern.

Ferner ist das von uns hier diskutierten Thema Schlamm und T. aber nur in obigen beschr. Zusammenhang und wie bereits beschr. nicht als bindend zwangsläufig unter anderen Umständen, als bei dir zu sehen.
Gruß
Fritz


[Editiert am 3/11/2004 von Krypton]
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Helga
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« Antwort #13 am: 04. November 2004, 00:25:45 »

Hallo!

Zum Thema "Schlamm" lest Euch bitte das mal durch:

http://www.deters-ing.de/Gastbeitraege/Aquarienschlaemme.htm

Gruß
Helga
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Die kalte Schnauze meines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit so mancher Menschen!

http://www.zierfischfutter.at
http://www.visit-helga.gnx.at
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