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Titel: Wasserwechsel Beitrag von: Krypton am 11. März 2004, 19:12:10 Hallo zusammen
Da Viktor ja ein ganz exzelenter Wasseranalytiker zu sein scheint. Seine Erklärungen haben so weit ich das beurteilen kann, zumindest für mich Hand und Fuß, möchte ich zugegebenermaßen schon etwas provokant, die Frage aufwerfen, warum machen wir so viele (regelm.) Wasserwechsel, ohne, daß wir überhaupt wissen ob dies aus chemischer Sicht notwendig ist ? Was ich damit meine ist folgendes. In einem eingef. AQ laufen gewisse chem. Vorgänge ab. Je nach Größe, Bepflanzung, Bodengrund, Besatz, restliche Technik etc. Anscheinend sind einige Parameter davon für uns enorm wichtig. (Temp,PH,KH,No2,No3,Po4,Fe etc.) Wenn wir davon ausggehen, daß diese Werte jedoch vor anstehenden WW in Ordnung sind, bzw. die von uns gewünschten Werte aufweisen, warum wechseln wir trotzdem Wasser ? bzw. welche Werte sollten/müßten wir noch wissen ? Sollten wir das Wasser nicht erst dann wechseln wenn sich in den Werten eine Veränderung anbahnt. Denn jeder WW über ein Drittel bedeutet doch im Grunde das sich das AQ an die neuen Rahmenparameter neu anpassen muß. Welche Giftstoffe/Schadstoffe würden dabei zus. entstehen, von denen wir offensichtlich nichts wissen, oder nie darüber sprechen? Kann in einem eingef. AQ Altwasser wirklich so schlecht sein, trotz WW die wir, je nach dem was wir darin halten, als in Ordnung werten? Ich weiß eine Menge Fragen, aber vielleicht ein interessantes Thema. ACHTUNG Ich will damit keinem, schon gar keinen Anfänger raten, kein oder selten Wasser zu wechseln. Gruß Fritz Nachtrag: Natürl. sind Alle hier eingeladen mit zu diskutieren. [Editiert am 11/3/2004 von Krypton] Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: scheif am 11. März 2004, 19:48:59 HI Fritz!
Ganz einfach erkärt der Nitratwert steigt in (fast) in jedem Becken permanent an, durch Fütterung und Stoffwechsel der Fische, und um diesen wieder zu senken wird Wasser gewechselt. Sollte ein gut funktionierender Nitratfilter installiert sein ist auch kein Wasserwechsel notwendig (ich hab aber noch niemand kennengelernt der so etwas betreibt). Gruss Franz Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Krypton am 11. März 2004, 19:57:36 Hallo Franz
Ich filtere zus. zu HMF mit Eheim prof. welcher zur Gänze mit Zeolith gefüllt ist. Ich konnte mit normalen Test`s noch nie No2 oder No3 nachweisen. Gruß Fritz Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: shary am 11. März 2004, 21:00:58 also ich wechsle unregelmäßig wasser und normalerweise nie mehr als 1/3... einerseits um eventuell vorhandenes nitrat zu senken (wobei der nitratwert bei mir eigentlich immer sehr gering bis garnicht nachweisbar ist) aber auch um die natürliche frischwasserzufuhr (wie zb durch wasserzufluss, regen, etc.) zu simulieren...
Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Krypton am 11. März 2004, 21:18:33 Hi
Also wenn Du keine Schadstoffe messen kannst und immer unter der Annahme, daß wir hier keinen (uns unbek.) Schadstoff vergessen haben, was unterscheidet dann dein Friscchwasser vom Altwasser. Eine Umlaufpumpe würde etwas provokant betrachtet, den gleichen Effekt erzielen. Gruß Fritz Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Viktor am 11. März 2004, 21:19:16 Hallo!
Es ist ja nicht nur so, dass beim Wasserwechsel Schadstoffe entfernt werden, damit meine ich nicht nur NO3 oder PO4, sondern auch andere Sachen, die wir nicht messen, wie Eiweis, etc. Durch einen Wasserwechsel wird auch die Keimbelastung gesenkt und Spurenelemente, die immer im Leitungswasser (oder im mit Spezialsalzen behandelten Osmosewasser) vorhanden sind, werden nachdosiert. Es ist natürlich duchaus möglich, ein Aquarium ohne Wasserwechsel zu betreiben, aber das Gesamtsystem ist erheblich empfindlicher und darf keinen großen belastungen (wie viel fische zB) ausgesetzt werden. Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Krypton am 11. März 2004, 21:33:35 Hallo Viktor
Danke, daß Du da bist, insgeheim habe ich an eine Antwort von dir gehofft (g) und dachte auch, daß ich Prügel von dir bekommen werde. Nun, wie ich bereits einige Male betonte, den Bakteriendruck könnte man einen UV Klärer entgegensetzen. Müßte ein dementspechend einger. Becken nicht mit div. Eiweiß alleine fertig werden? Spurenelemente: Was mich betrifft fahre ich mit Osmoseanl. (wie Du ja mittlerw. weißt) ich denke da bleibt von Spurenelementen nicht viel über. Damit wir ein besseres Bild haben, noch einmal div. Parameter meines AQ. (Die restl. kennst Du ja bereits) Gr. 720 lt. Brutto Besatz: 5 mitlere, 2 kleinere Diskus 6 Kaisersalmler 6 Schrägschwimmer 7 siam Rüsselbarben 2 Mikrogeoph. Ramirezi 12 Coridoras (mitteel) 5 Marmorbeilbauch 10 Neons Ist das viel ? genug. ? zu viel ? Mir spukt einfach Altwasser im Kopf herum (g) Gruß Fritz [Editiert am 11/3/2004 von Krypton] Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Viktor am 12. März 2004, 08:11:27 Hallo Fritz!
Prügel klingen bei mir ein bischen anders :) Wie schon gesagt, Altwasser ist durchaus machbar, aber in gewisser Weise empfindlicher als ein Becken mit regelmäßigem Waserwechsel. Schau mal ins ZiFiFo und gibt dort bei der Suche "Altwasser" ein. Da sind einige Threads, in denen dieses Thema recht intensiv diskutiert wurde. Noch zum UV-Klärer: Das, was der zerstört, verschwidnet ja nicht aus dem Aquarium, sondern bleibt eben in anderer Form (Nitrat, Phosphat und was weiß ich noch alles) im Wasser oder dem Bodengrund erhalten. In einem auf Basis Altwasser betriebenes Aquarium müssen sich die Produzenten und Verbraucher aller Stoffe die Waage halten. Zusätzlich müssen die täglich in Form von Futter eingebrachten Nährstoffe auch bewältigt werden. Irgendwie muss das alles auch wieder aus dem Aquarium entfernt werden. Bei Altwasserbecken geschieht das oft in Form von überschüssigen Pflanzen. [Editiert am 12/3/2004 von Viktor] Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: shary am 12. März 2004, 12:04:03 Zitat Hi Also wenn Du keine Schadstoffe messen kannst und immer unter der Annahme, daß wir hier keinen (uns unbek.) Schadstoff vergessen haben, was unterscheidet dann dein Friscchwasser vom Altwasser. Eine Umlaufpumpe würde etwas provokant betrachtet, den gleichen Effekt erzielen. Gruß Fritz ich verbinde den wasserwechsel mit pflanzendüngung und temperaturwechsel (zeitweise senkung um ein paar grad) wie bei einem regenschauer... Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Krypton am 12. März 2004, 16:30:36 Hallo Shary
Ich kann dir da nur sehr bedingt recht geben. Ein Temparaturwechsel kann durchaus positiv wirken, dies ist aber (zum. bei mir) genauso erreichbar indem man seine Heizung genau steuert. Selbst mit normalen Heizstäben ist das machbar. Bei abgedeckten Becken kann sich das von selbst ergeben, alleine durch die Wärme der Lampen/Röhren, die ja Nacht`s nicht in Betrieb sind. Einen Temp. Wechsel von mehreren ° (sagen wir mehr als 1,5) halte ich, außer es ist für Laichstimulation erwünscht, als kontraproduktiv. (schlecht.) Für Pflanzendüngung ist WW auch nicht generell zu empfehlen, da sich ja meines Wissens in einem Becken mit ausgewogenen biol. Gleichgewicht, mehr als genug Nährstoffe für die Pflanzen bilden. Diese entfernst Du aber durch regelm. WW wieder. Als Ausnahme sehe ich da lediglich Fe, (Eisen)welches regelm nachgedüngt werden muß. Bei öfteren WW wird jedoch zus. Volldünger notwendig bzw. für einen prächtigen Pflanzenwuchs wahrsch. unumgänglich sein. Ich setze natürl. voraus, daß alle sonstigen Parameter wie Temp. Licht, Wasserwerte etc. so optimal als möglich sind. Abschließend möchte ich ausdrücklich betonen, daß es sich bei meinen Überlegungen nicht unbed. um wissenschaftlich bewiesene Meinungen handelt (zumindest mir nicht bekannt) sonderrn ich mir rein pers. den Kopf über dass Thema zerbreche. Auf WW bei normalen AQ die mit Leitungswasser betr. werden zu Testzwecken einfach zu verzichten, oder stark einzuschränken, halte ich selbstverständlich, bei nicht genauen Wissen über chem. Wasservorgänge, als äußerst riskant und gefährlich. Gruß Fritz Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: shary am 12. März 2004, 17:00:36 zur düngung: ich dünge auch nur mit eisen (natürlich nicht nur beim ww sondern sonst auch, aber beim ww immer) und in becken die funktionieren wechsle ich nicht regelm. sondern nach gefühl
zur temp: warum findest du temperatur schwankungen (ausser den normalen mit heizstab, über nacht) kontraproduktiv? ich empfinde sie als natürlich, da sie normalerweise durch kältere strömungen, regen etc. ja auch hervorgerufen werden... Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Krypton am 12. März 2004, 17:28:13 Hallo Shary
ich sprach von Temp. Schwankungen von (wie Du schreibst) mehreren Grad) Es ist sicher auch davon abhängig welche Tiere man pflegt. Wenn ich von meinem südam. Becken aus gehe, dann hat man Diskus in natürl. Habitaten, während der Mittagshitze oder fallweise, durchaus schon in größeren Tiefen angetroffen, in denen es lediglich 25-26" hatte, ich finde aber, daß sich in natürl. Gewässer die Fische aussuchen können wo sie gerade sein wollen, wir würden sie aber dazu "vergewaltigen" da sie im AQ nicht auf einen für sie gerade angenehmen Temp. Bereich ausweichen können. Somit haben wir uns an den üblichen Durchnittswerten zu orientieren und nicht an fallw. Ausnahmeerscheinungen. Zitat in becken die funktionieren wechsle ich nicht regelm. sondern nach gefühl zur temp: Zitat Ende Also das verstehe ich offensichtlich nicht. Was hat die Temp. mit Wasserwechsel oder Werten zu tun. Mal von geringfügigen PH Schwankungen abgesehen. (ichaufderleitungsteh) (g) Gruß Fritz Nachtrag: soll heißen MITTAGSHITZE (bringts aber nicht so) Nachtrag 2: Ändere das Wort Mittags Spitzenerwärmung [Editiert am 12/3/2004 von Krypton] [Editiert am 12/3/2004 von Krypton] Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: shary am 12. März 2004, 18:41:32 Zitat Also das verstehe ich offensichtlich nicht. Was hat die Temp. mit Wasserwechsel oder Werten zu tun. Mal von geringfügigen PH Schwankungen abgesehen. (ichaufderleitungsteh) (g) ich wechsle generell mit 1-3 grad kühlerem wasser (je nach besatz) als im becken vorhanden... mit den werten hat das nichts zu tun nur mit der temp... die paar grad waren übrigens nur aufs wechselwasser nicht aufs gesamte becken bezogen relativiert sich also auf den gesamtinhalt wieder Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Krypton am 12. März 2004, 18:50:23 Alles klar, :) das hab ich tatsächlich falsch interpretiert bzw. verstanden.
Gruß Fritz Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Viktor am 12. März 2004, 23:12:28 Hallo Fritz!
Ob eine Temperaturabsenkung beim Wasserwechsel erfolgen soll oder nicht, ist stark von den gehaltenen Fischen abhängig. Die Regenbögen und Lebendgebärenden, die ich zB halte, werden erst bei einer Absenkung von 3-4 Grad so richtig munter. Im Übrigen fällt es mir regelmäßig auf, dass sowohl die Fische als auch die Garnelen und Krebse nach einem Wasserwechsel erheblich aktiver sind als sonst. Daraus schließe ich, dass den Fischen die Umgebung angenehmer ist als vorher. Da wir beileibe nicht alle Wasserparameter messen, dürfte es bei einem Wasserwechsel zu von uns nicht feststellbaren Reaktionen kommen, die den Fischen angenehm sind. Du hast geschrieben: Für Pflanzendüngung ist WW auch nicht generell zu empfehlen, da sich ja meines Wissens in einem Becken mit ausgewogenen biol. Gleichgewicht, mehr als genug Nährstoffe für die Pflanzen bilden. Diese entfernst Du aber durch regelm. WW wieder. Eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall. Die für Pflanzen notwendigen Spurenelemente (Kupfer, Magnesium, Kalium, etc.) werden verbraucht und in die Pflanzenmasse eingebaut und dem Nährstoffkreislauf entzogen. Mit einem Wasserwechsel führst Du diese Mineralien wieder zu. Nur Nitrat (bzw Ammonium/Ammoniak) und Phosphat brauchen nicht extra zugeführt werden und sind meistens im Überfluss vorhanden. Wenn es nicht gerade ein extremes Pflanzenbecken ist, reicht diese Zufuhr von Spurenelementen zusammen mit einer leichten Eisendüngung oft schon aus und ein Volldünger ist nicht notwendig. Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Krypton am 12. März 2004, 23:35:19 Hallo Viktor
Du hast recht, allerdings sprach ich (bzw. meinte ich) von meinem Becken. Bei UOM Wasser trifft dies sicher nur zu ca. 10% zu, was nichts anderes bedeutet als, daß das fast nichts ist was den Pflanzen bei WW zugeführt wird. In letzter Zeit habe ich das Aufhärtesalz (auf 1 Eßl. in 1 Lt. Wasser aufgel.) auf einmal wöchentl. beschränkt. Bei 740lt ebenfalls fast nichts. Bisher kein Unterschied festzustellen, außer der LW sinkt auf ca. 132 Bei Leitungswasser sieht die Situation natürl. vollkommen anders aus. Ob es sich bei mir um ein extremes Pflanzenbecken handelt, ich weiß es nicht, aber Du kannst dir ja event. selbst ein Bild machen unter: http://www.fwfalarm.at/aquarium/ (mein AQ) allerdings ist die Seite noch ein Fragment. Gruß Fritz [Editiert am 12/3/2004 von Krypton] Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Viktor am 13. März 2004, 14:56:02 Hallo Fritz!
Schönes Aqua, mein Kompliment. Es ist schon recht dicht bepflanzt, aber da siehst Du, wie wenig Spurenelemente notwendig sind. Durch das Aufhärtesalz führst Du ja genau jene Sachen, die Du mit der UOA herausgeholt wieder zu. nur halt in geringeren Mengen und genauer dosiert. Genauso würde es reichen, das UOA-Wasser mit etwas Leitungswasser zu verschneiden. Noch was: Es ist durchaus möglich, ein bepflanztes Becken auf unterschiedliche Arten zu betreiben. zB als Starklichtbecken, wo Dünger, CO2 und licht hineingepowert wird. Oder eben mit weniger Beleuchtung, mit anderen Pflanzen, die auch langsamer wachsen und entsprechend weniger Dünger brauchen. Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Krypton am 13. März 2004, 19:23:06 Hallo Viktor
herzlichen Dank für dein Kompliment. (freu) Ich denke so lange es so läuft, denke ich nicht im Traum daran Änderungen vornehmen. Jedoch Altwasser spukt mir dennoch im Kopf herum. Es scheint jedoch im Moment alles wissentswerte besprochen zu sein. Vorher zu informieren und Meinungen einzuholen kann nie schaden, auch wenn durchaus differenzierte Ansichten dabei rauskommen. meine Devise: "Reden und lachen kann nichts machen" Nochmals Danke Gruß Fritz Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: fischihausi am 15. März 2004, 08:00:44 hallo
ich habe mir nun das thema durchgelesen und recht interessante meinungen dazu gehört. nun würde ich noch gerne wissen wie oft ihr einen ww durchführt. in der literatur findet man zeiten von 1-2 mal wöchentlich ( ich mach es auch so) bis zu 3 monaten, was mir aber sehr lange vorkommt. ich fahre bald für 3 wochen auf urlaub und mache mir schon sorgen, ob das becken bzw. meine fische das ohne ww durchstehen. Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: shary am 15. März 2004, 09:50:40 also 1-2 mal wöchentlich mach ich nur wenns ein problem gibt... normal wechsle ich irgendwo im zeitraum zw 2 wochen und 3 monaten... hängt davon ab, ob es von den ww her nötig ist bzw ists auch gefühlssache... jedes meiner becken hat da so seinen eigenen rhytmus... die kleinen werden schon mal häufiger gewechselt - so ca alle 2 - 4 wochen (20l, 45l und 60l), das 300er steht schon gut 3 monate mit dem selben wasser (ist allerdings tw offen, dadurch verdunstet sehr viel wasser und ich muss laufend frischwasser nachfüllen)
Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Viktor am 15. März 2004, 11:55:59 Hallo Sabine!
Ich wechsel wöchentlich zw. 40 und 60% bei allen Becken. Alledings macht es bei den größeren Becken nichts aus, wenn einmal ein oder zwei Wasserwechsel ausfallen. Nur bei meinen stark besetzten 60-l-Aquas würde das gefährlich werden. Wenn Du vor und nach dem Urlaub jeweils einen großen Wasserwechsel machst und nur mäßig (so einmal die Woche) gefüttert wird, sehe ich da überhaupt kein Problem. Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: LameraRa am 15. März 2004, 12:38:42 HI!
Also die Interwalle zwischen den WW hängt sehr stark vom Besatz und der Größe des AQs ab! (Wie schon geschrieben wurde) Wenn ich mal 2 Wochen auf U bin, wechsle ich vorher 50% des Wassers! Gefüttert wird ganz normal! 1 mal Täglich! Ich hatte noch keinen Ausfall dadurch! Irgendjemand muss ja in die WG kommen um die Blumen zu gießen, Post rein bringen usw.! Dieser jemand muss sich nicht mit AQs auskennen! Jedoch sollte man dem Helfer eine Kontaktperson nennen, an die er sich wenden kann, wenn ihm etwas komisch vor kommt! Ich wechsle sehr unterschiedlich! Bei einem AQ jeden 2 Tag ca. 10%, bei einem anderen wird nur der Verdunst nachgefüllt, alle 2-3 Wochen dann richtig, Bei einem anderen alle 2 Wochen! In meinen 125L Garnelen AQ wechsle ich sowieso nur 1 mal im Monat! Da kaum Besatz vorhanden ist! Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: rem7 am 15. März 2004, 17:47:51 hy!
ich wechsle bei meinem 720l becken ca. alle 2-3 monate 1/3 wasser, wäre allerdings nicht unbedingt notwendig, da es über ein 120l filterbecken gereinigt wird. bei 2 becken (500 und 385l) so ca. alle 2monate 1/3. 180l und 120l jeden monat ca. 1/4 des inhalts. 1-2x die woche wird jedoch das verdunstete wasser nachgefüllt und wenn ich die aussenfilter reinige warte ich mit dem ww auch etwas. :thumbup: freundschatf robert Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Helga am 15. März 2004, 18:25:02 Hallo!
Meine Wasserwechselintervalle sind meist 1-2 Wochen in allen Becken, wobei ich das 650er schon hin und wieder auslasse und das kommt dann beim nächsten Mal dran. Gruß Helga Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: fischihausi am 16. März 2004, 09:35:26 hallo
danke für die vielen antworten. also ich denke ich werde kurz vorher einen ww machen, als anweisung nur 1x täglich futter und dann nach 3 wochen wieder. ich hoffe das klappt. da es nur ein kleines becken ist wechsle ich normalerweise öfter. ausserdem habe ich mittlerweile unzählige fungfische drinnen und ich denke es wird bald zu viel. wenn also jemand kleine platies möchte... bitte melden. Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Krypton am 17. März 2004, 20:40:50 Hallo Allesamt
Sabine Ich habe dich im Verdacht, Du machst es dir zu einfach. Wie kommst Du zu der Entscheidung plötzlich nur mehr alle drei Wochen einen WW zu machen, zumal du schreibst, daß dein Becken ziemlich besetzt (es wird bald zuviel) ist. (Was ist übrigends ziemlich viel ? Beckengr.? Besatz? etc.) Es hat doch ohne genaueste Angaben (vieler Parameter) überhaupt keine Aussagekraft, wie oft, wer Wasser wechselt, um für sich selbst einen halbwegs vernüftigen Rückschluß ziehen zu können. Was in einem Fall mehr als genug bis überflüssig ist, kann im anderen Fall extrem zu wenig sein. Es kommt doch immer auf das jeweilige Becken, deren Stabilität und biol. Gleichgewicht an, in dem es sich befindet und dies ist eben von unzähligen Parametern abhängig. Einfach zu sagen, na gut dann wechsle ich eben ab sofort auch........finde ich pers. fast schon an der Grenze zur Fahrläßigkeit. (Ohne dir pers. in irgend einer Form nahe treten zu wollen, Nur gut gemeint.) Wenn ich davon spreche Altwasser spukt mir im Kopf herum, meine ich sicher nicht ab sofort die WW nicht mehr, oder in riesen Zeitabständen durchzuführen, sondern ein Becken dessen biol. Gleichgwicht halbwegs in Ordnung scheint, (genau wissen wir das meistens eh nicht) langsam an die gewünschten Intervalle heranzuführen. Natürlich ohne die Übersicht dabei zu verlieren, denn wenn man was gravierendes dabei übersieht oder entdeckt ist es meist schon fast zu spät. Sensibelste Beobachtungen, mit ständigen Messungen sämtl. Parrameter, ist während so einer Phase absolute Pflicht. Tja..... das ist eben Meine Meinung, jetzt könnt ihr mich ja in der Luft zerfetzen, oder mir Recht geben. (ggg) Gruß Fritz Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: LameraRa am 17. März 2004, 22:47:14 Hi fritz!
Was will man machen, wenn man mal länger auf U ist! Alles auflassen und nach den U wieder neu anfangen ist wohl nicht das wahre! Ein gut eingefahrenes AQ mit ausreichender Filterung und allem drum herum wird auch 3 Wochen ohne WW überstehen! Wichtiger wird in der zeit eher sein, dass jemand den Filter wartet, falls notwendig! Wenn der Filter stehen bleibt ist in kurzer Zeit alles vorbei! Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Krypton am 17. März 2004, 22:59:29 Hallo
Also ich glaube ich hab das mit dem Urlaub überlesen. SORRY In diesem Fall wird ein normal besetztes Becken sicher überleben. Bei deutlichem Überbesatz würde ich es allerdings nicht riskieren. Entweder überzähligen Nachwuchs vorher abgeben, oder für vernünftige U. Vertretung sorgen. Gruß Fritz Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: fischihausi am 19. März 2004, 15:50:42 hi fritz
also ich bin nicht sicher, ob ein 60l becken mit 5 erwachsenen platies und 20-30 jungplaties, 3 ottos und 2 guppies zu viel ist, wahrscheinlich schon. die messungen, die ich jede woche mache sind ok. aber was soll ich machen die babies sind nun mal da und ich möchte sie eh bald hergeben, nur denke ich mit 1-2 monaten sind sie noch zu klein dazu. manche von euch werden mich vielleicht belächeln, weil ich "nur" solche einsteigerfische habe (und nicht solche exoten wie viele hier), aber trotzdem verdienen sie gut gepflegt zu werden. mit dem U mache ich es mir übrigens nicht zu einfach sonst hätte ich mir nicht darüber gedanken gemacht und im forum gefragt- ich MUSS leider auf kur fahren, aber bin eh telefonisch erreichbar füer notfälle. sonst wechsle ich eh alle 1-2 wochen. Titel: Re: Wasserwechsel Beitrag von: Krypton am 19. März 2004, 19:48:23 Hi Sabine
Also nochmals SORRY, das mit dem U. habe ich glatt überlesen, ich dacht auf Grund der vorangegangenen Diskussion über Altwasser etc. willst Du einfach Rückschlüsse für dich ziehen in dem Du fragst wie oft andere wechseln. So wie Du es mir nun klargestellt hast, denke ich ist`s schon OK. Gruß Fritz |