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Titel: Dieses Leitwertmessgerät empfehlenswert? Beitrag von: aramis am 18. März 2006, 21:23:35 Hallo Leuts,
ich such grad wieder mal nach nem Leitwertmessgerät und bin bei Conrad auf ein sehr günstiges und lt. Beschreibung sehr gutes gestoßen - was sagen die Experten dazu? LEITWERT-MESSSTICK LWT-01 Preis nur 41,95 EUR Technische Daten: Messbereich bis 9999 µS/cm · Auflösung 10 µS/cm · Genauigkeit ± 1% · Automatische Temperatur Kompensation (ATC) 0 – 50 ºC · Spannungsversorgung 9 V Block · Abm. 158 x 40 x 34 mm · Gewicht 85 g. Lieferumfang: Leitwertmessgerät LWT-01 · Leitwert-Kalibrierlösung 1430 µS/cm · 1 Batterie (Typ 9 V Block) · Kalibrierschraubendreher · Aufbewahrungskoffer · Bedienungsanleitung. Ist das zu empehlen? Von der Genauigkeit und dem messbereich ist es ja fast unschlagbar! Titel: Re: Dieses Leitwertmessgerät empfehlenswert? Beitrag von: Krypton am 19. März 2006, 11:06:53 Hallo Manu
Ich kenne das Gerät nicht, die Beschreibung liest sich aber nicht schlecht. Trotzdem würde ich mir ein LW Meßgerät mit Elektode an BNC Kabel- Verbindung zulegen, da Du bei Sticks immer die Messflüssigkeit in eine Glas geben mußt um halbwegs genau zu messen. Mit "Sticks" geht das Messen nur an der Oberfläche und da kannst Du gewaltige Abweichungen des Meßergebnisses durch den Störfaktor Beleuchtung haben. Mit Kabelelektroden kannst Du diese weitaus tiefer ins Wasser hängen lassen. Je tiefer desto genauaer bei nicht sparierten Meßwasser. (Soll bedeuten je weiter weg von der Beleuchtung.) LG Fritz Titel: Re: Dieses Leitwertmessgerät empfehlenswert? Beitrag von: nicolleen am 19. März 2006, 11:52:18 hi,
fuer suesswasser ist das m.e. nicht so wirklich geeignet, ausser man hat sehr hartes wasser. ich kann das hanna dist3 empfehlen, geht bis 2000µS, aufloesung 1µS, genauigkeit 2% laut hersteller, aber bei mir auch im unteren bereich erstaunlich genau. also vielleicht 10-15µS abweichung schaetze ich mal. kostet irgendwas um die 50 euro bei conrad. lg niki Titel: Re: Dieses Leitwertmessgerät empfehlenswert? Beitrag von: aramis am 19. März 2006, 15:13:33 hallo,
dank euch für eure meinungen. @krypton wenn ich also rein theoretisch die Beleuchtung aus habe beim Messen, kann ich einen Stick verwenden und das Ergebnis ist nicht verfälscht? Die Geräte mit Elektrode am Kabel würden mir auch zusagen, zumal ich sie die erste zeit interessehalber gern in dauerbetrieb laufen hätt - aber diese geräte sind erheblich teurer :( das ist im moment net drin. @niki wie stellst du bei deinem Gerät die Abweichung fest? oder ists wirklich nur ne schätzung? Titel: Re: Dieses Leitwertmessgerät empfehlenswert? Beitrag von: nicolleen am 19. März 2006, 15:25:53 hallo manu,
bezueglich lichtausschalten: am besten ist es, du nimmst einfach ein haeferl wasser aus dem aq und steckst den stick da rein, bisschen weg vom aquarium. die 2% sind vom hersteller. die 10-15µS hab ich geschaetzt, ich hab mal eine verduennungsreihe runter gemacht, und das hat bis 16µS/cm (war in meiner reihe der unterste wert ausser dem nullwert) erstaunlich akkurat gepasst. bei meinem ve-wasser sagt es mir aber 0µS wenn es ordenlich laeuft, und das kann nicht sein. ebenso destilliertes wasser aus dem baumarkt, und das kann bestenfalls 2-3µS haben, wahrscheinlich mehr. also in diesem bereich schlaegt die nachweisgrenze zu. lg niki Titel: Re: Dieses Leitwertmessgerät empfehlenswert? Beitrag von: Krypton am 20. März 2006, 02:11:11 Hallo Manu
Naja, dann wird Dir nur die bereits von Niki erwähnte Methode übrig bleiben. Mit ausgeschaltetem Licht hab ichs noch nicht probiert, neige aber zu der Annahme, dass dabei immer noch Restspannungen vorhanden sein werden, die das Ergebnis mitunter verfälschen könnten. Bei mir zB. sind es bis zu 80µS zwischen Obem und Mitte Becken, bei eingeschaltetem Licht. LG Fritz Titel: Re: Dieses Leitwertmessgerät empfehlenswert? Beitrag von: aramis am 22. März 2006, 09:55:12 hallo,
ich hab mich nun doch für das Hanna Dist3 entschieden. Ich hab nämlich wo anders erfahren, dass sich die 1% Abweichung nicht auf den gemessenen Wert beziehen, sondern auf den gesamten Messbereich. Also 1% von 9999µs Abweichung immer und überall :( Das hab ich nicht gewusst. Somit ists klar, dass das obige Messgerät dann doch nicht so toll ist :( Könnt ihr mir irgendwelche Tipps geben, zwecks Pflege, Kalibrierung und Lagerung? Titel: Re: Dieses Leitwertmessgerät empfehlenswert? Beitrag von: nicolleen am 22. März 2006, 10:33:45 hallo manu,
die abweichungsangabe bezieht sich immer auf den hoechsten wert der skala. also bei 10000 (9999)µS/cm ist 2% 200µS/cm. das muss nicht heissen, dass du bei 200µS/cm 0 oder 400 messen wirst, aber das ist jedenfalls der bereich, in dem sich der fehler bewegen kann, so wie es der hersteller garantiert. lg niki |