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Titel: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: aramis am 20. Dezember 2005, 20:07:04 hallo,
angeregt durch die Diskussion beim Punschabend hab ich mir so meine Gedanken über ein AltwasserAQ gemacht. In Verbindung mit diesem Zeolith hört sich das ganze ja sehr "einfach" an. Ich überleg mir nun, meine beiden übrig bleibenden Becken in Zukunft als Altwasserbecken zu betreiben und hätt von euch gerne gehört, ob es sinnvoll oder überhaupt möglich wäre. Das erste Becken ist das 960L, beleuchtet mit 2x80W T5 Hängeleuchte, HMF (evtl. als Kammernfilter mit Zeolith oder Zeolith im Außenfilter extra). Bepflanzung soll mittelmäßig werden. Besatz wird wohl relativ dicht sein: ca. 18 Prachtschmerlen, einige Betta Splendens, 4 L144, 2 L114, 2 L. simillima, 1P. Fadenfische, ca. 15 Cor. Aeneus, 3 Hypostomus plecostomus, 3 Liniendornwelse, im 450 Liter AQ wird mit 2x 38 Watt T8 beleuchtet, Bepflanzung ähnlich, Filterung ebenso. Besatz: Rotpunktancistren, ca. 10 Cor. Schwartzi, 4 Hexenwelse, 7 Bratpfannenwelse, evtl. auch einige Betta Splendens, Cor. Pygmaeus und Habrosus Da oft erwähnt wird, dass der Betrieb von Altwasser sehr stark von Besatz, Fütterung, etc. abhängt stell ich mir nun die Frage: ist mit diesem Besatz überhaupt ein AltwasserAQ möglich? Ich bin gerade dabei, mich in das Thema einzulesen. Bin aber für alle Tipps und Hinweise mehr als Dankbar! Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: kekule am 20. Dezember 2005, 20:22:30 Hallo Manu
Einerseits ist der bericht von Kassebeer auf http://www.deters-ing.de/Gastbeitraege/Altwasser.htm mal eine gute lektüre zum eingewöhnen. Das nächste ist Krypton löchern :) Ich denk das Müsste in jedem Becken laufen die Variante mit zusätzlichen Aussenfilter wird die sein die Fritz auch betreibt und das wird wahrscheinlich auch die sinnvollere sein. Hinter der Matte ist es sehr schwierieg das ganze erschöpfte zeolith zu ersetzen. Was natürlich noch dazu kommt ist das ein 960l Becken von sich aus schon ein sehr stabiles system sein wird, nachdem es eingelaufen ist. mfg Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Krypton am 20. Dezember 2005, 22:16:23 Hallo Manu
Natürlich wirst Du mich nicht "löchen" brauchen falls Du auf meine Einschätzung wert legst. :) Ich gebe Dir selbstverständlich gerne jede Auskunft sofern ich sie auf Grund meines bisherigen Wissens- und Erfahrungsstandes in der Lage bin geben zu können. Bevor ich versuchen werde Dir auf Deine Frage zu antworten, würde mich aber das Ergebnis Deiner bisherigen Recherchen zum Thema, bzw. Deine pers. augenblickliche Einschätzung interessieren. LG Fritz Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Reinhard am 21. Dezember 2005, 16:46:48 Hey!
Das Thema ist ja wirklich sehr interessant. Da ich gerade gelesen habe das Fritz auch Mineralsalz in seinem Becken dosiert wäre einmal eine genau Pflegeanleitung für solche Becken wichtig. Daher meine Frage an Fritz. Was genau machst Du, wie viel, wie oft und warum? Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Krypton am 21. Dezember 2005, 21:26:40 Hallo Reinhard
Also genau genommen mache ich so gut wie nichts! Außer wöchentlich Pflanzen regelrecht "ausholzen" Wenn mir der LW so rein nach Bauchgefühl zu tief vorkommt, hatte schon LW 46 gemessen, gebe ich hin und wieder Preis Dikusmineral bei, da ich glaube, dass das Wasser sonst speziell für Diskus zu mineralarm werden könnte, was überdies Mangelerscheinungen nach sich ziehen könnte. Ansonst filtere ich neben der HFM über einen großen Eheim prof. II Topf (3 Körbe) welcher voll mit Naturzeolith gefüllt ist welches ich ca. alle 2-3 Monate komplett wechsle. Das Z. verhindert den Anstieg von No2 /No3 da die Vorstufen der Nitrifikation zB. Ammonium, vom Z. entfernt werden. Z. entfernt noch eine ganze Menge anderer Wasserinhalts(schad)stoffe. Die HFM erzeugt offensichtlich trotzdem geringfügig No3 welches von div. Pflanzen aber als Spurenelemente gebraucht und auch sofort von diesen verarbeitet wird. wäre es nicht so, würden verm. alle Pflanzen eingehen, denn ich dünge so gut wie nie, ab und zu etwas Fe in Form von Fertrilon. Es läuft aber permanent 24h eine Co2 Anlage mit 1 Blase/sek. Da ich die Auffassung vertrete, das Beckenwasser kann gar nicht keimarm und "sauber" genug sein, habe ich ferner einen 25W "de Bary" UV C Kl. permanent am Laufen. Beleuchtet habe ich mein 2m Becken mit 4 T8 und 4 T5 Röhren je ca. 1m lang. 12Std. tgl. ohne Pause. Meine Temp. beträgt ca. 29-30°C Mein PH schwankt knapp über, bzw. unter 5 (4,90 - 5,10) Verdunstetes Wasser fülle ich mich reinem Osmosepermeat nach. GH sowie KH kann ich bei einfachen Messungen keine nachweisen, selbst mit verschiedensten Tests nicht. Das Becken läuft so bereits in etwa knappe drei Jahre. Soll heißen, ca. 1 Jahr unter gleichen Bedingungen als 250er, dann Wechsel auf 720er jedoch mit Teilwasser aus alten 250er bereits 2 Jahre lang. Es vermehren sich darin Schrägschwimmer und Rotkopfsalmler. Von ursprünglich je ca. 10 Stk auf bisher ca. je 100 Stk. Mikrogeophagus Ramirezi schwimmen ab und zu in Jungfischen, aber kommen im GSB Becken, ebenso wie Diskus nicht hoch, da ich absolut nichts dafür tue. So, das ist im Augenblick alles was mir dazu einfällt. LG Fritz Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Krypton am 21. Dezember 2005, 22:42:28 Hallo Reinhard
Zitat Aber einige Fragen habe ich noch. Wie viel und welches Futter kommt bei Dir ins Becken? Hattest Du noch nie Probleme mit PO4? Entfernt Du auch nie einen Teil des Mulms? Gibt es noch andere Becken außer Deines die so Betrieben werden? Ich füttere vorwiegend sämtliche Formen von Trockenfutter, Flocken, Granulat etc. und das mehrfach tgl. Bei Diskus kannst Du dir sicher vorstellen, dass ich dabei nicht zimperlich sein darf. Ganz selten gebe ich FF in Form von roten ML. Diese taue ich auf und schütte die dabei entstehende Flüssigkeit aber weg. Im 720er kann ich kein Po4 nachweisen. Vermutlich wird dieses ebenfalls durch meinen üppigen Pflanzenwuchs verarbeitet. In meinem 220er welches unter gleichen Bedingungen läuft und bei der ich die Co2 Anlage wegen meiner L46 abgeschaltet habe, stelle ich fest, dass der Pflanzenwuchs stagniert und Po4 im steigen begriffen ist. Da ME aber Po4 kaum gefährlich für einen Besatz sein dürfte, habe ich bereits längere Zeit nicht gemessen. Ferner habe ich dort bereits seit vielen Monaten kein Z. gewechselt. Die restlichen Werte sind aber trotzdem in etwa gleich geblieben. Die Fütterung ist aber wesentlich sparsamer. Lediglich ein paar Flocken und in der Nacht 1 Stk. Tabs. Mulm entferne ich nur, wenn sich dieser an der Vorderseite des Beckens ansammelt. Ist aber sehr selten. Sonst greife ich diesen nicht an. Er ist ME der Gesamtstabilisator des Beckens. Sonst ist mir kein Becken bekannt welches auf diese Art und Weise und im speziellen mit Diskusbesatz betrieben wird. Ich habe unlängst mit Gerd K. darüber diskutiert. Ich verfolge die Vision eine Methode zu finden bei der man so wenig Arbeit wie möglich, bei gleichzeitiger größtmöglicher Sicherheit hat, wie ein "quasi" Garantieschein für gelingen. Zumindest für südam. WW. AQ. Ich neige dazu die Hoffnung zu haben, diese Methode könnte der Vision sehr, sehr nahe kommen, sofern sie damit nicht bereits gefunden ist. Gerd K. steht dem aber (wie auch von mir erwartet) skeptisch gegenüber. LG Fritz [Editiert am 21/12/2005 von Krypton] Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Reinhard am 21. Dezember 2005, 22:16:51 Hallo Fritz!
Danke für Dein ausführliches Schreiben. Als Markus bei mir war haben wir über Dein Becken gesprochen. Und ich habe damals schon gemeint es müsste eigentlich nach längerer Standzeit des Beckens zu einem Ph-Sturz kommen wenn nicht eine Härtequelle vorhanden ist. Das wäre also geklärt. Aber einige Fragen habe ich noch. Wie viel und welches Futter kommt bei Dir ins Becken? Hattest Du noch nie Probleme mit PO4? Entfernt Du auch nie einen Teil des Mulms? Gibt es noch andere Becken außer Deines die so Betrieben werden? Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Reinhard am 22. Dezember 2005, 00:06:04 Hey Firtz!
Geht die Futterangabe etwas genauer? Liter,Kilo pro Tag,Woche,Monat? Die CO2 Anlage hast Du uns bis jetzt verschwiegen? Noch Geheimnisse auf Lager? Gerd K. ??? Sollte ich in kennen? Gute Nacht! Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Krypton am 22. Dezember 2005, 01:05:56 Hallo Reinhard
Zitat Geht die Futterangabe etwas genauer? Liter,Kilo pro Tag,Woche,Monat? Sorry, da muß ich passeen. Ich füttere mehrfach tgl. meist ab 17/18 Uhr soviel ich zwischen drei Finger kriege. 5 - 6X etwa. Vom FF meist drei Würfel, diese Füttere ich aber aus einer kl. Schale mitels Pinzette so, dass nichts am Boden fällt. Zitat Die CO2 Anlage hast Du uns bis jetzt verschwiegen? Noch Geheimnisse auf Lager? Ich habe mein Becken bereits mehrfach beschrieben, ich denke nicht, dass ich dabei die Co2 Anlage ausgelassen habe. Zitat Gerd K. ??? Sollte ich in kennen? Als ambitionierter Aquarianer sollte man ihn eigentlich kennen. Dr. Gerd Kassebeer ist ein AQ. Schwergewicht und außerdem auf dem Gebiet der Wasserchemie ein Fachmann. Er ist nicht nur für hevorragende AQ Artikel haupts. Wasserchemismus verantwortlich, sondern auch soviel ich weiß für einige AQ Test`s und deren Entwicklung federführend gewesen. JA man sollte ihn kennen, denk ich. LG Fritz Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: kekule am 22. Dezember 2005, 08:46:54 Hallo Fritz
ZUm Theme Gerd melde ich mich mal zu Wort :) Kassebeer kennt man sicher aber unter dem Synonym Ger K. ist es auch für einen ambitionierten Aquarianer schwierig gleich auf Ihn zu kommen. Wenn man nicht weiss von wem du schreibst kommt einem dein Abkürzungsfetischismus :) nicht zur Hilfe :D mfg Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Krypton am 22. Dezember 2005, 11:01:32 Hallo Markus
SORRY Ja, daran habe ich niicht gedacht. Ich setze oftmals zu viel voraus. Werde versuchen mich zu bessern!! ;( LG Fritz Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Reinhard am 22. Dezember 2005, 12:31:29 Hallo Fritz!
Danke für Deine geduld beim Ausfragen. :thumbup: Hast Du nicht Lust Dein Becken in der ATinfo vorzustellen? Hans ist immer auf der Suche nach guten Artikeln. Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: aramis am 22. Dezember 2005, 12:33:53 hallo,
so, dann mach ich auch wieder mal mit beim Thema :D @Fritz nun ja, ich hab bis jetzt auf Olafs Seite nachgelesen und im Altwasser-Forum herumgestöbert. Im Großen und Ganzen traue ich es mir zu, mir macht eigentlich "nur" mein Besatz Sorgen. Im Moment habe ich im 450er oft das Problem, dass die Schwanzflossen der Welse hin und wieder etwas zerfranst sind - was ich aber auf den starken Überbesatz (und im Moment die mangelnde Plfege) schiebe. Soetwas möchte ich in Zukunft vermeiden. Das ist das Einzige, was mir eben Angst macht, denn ich möchte später schon, dass auch meine Fische gesund sind. Alles andere, also die Technik, die zusammenhänge in der Wasserchemie, etc. habe ich soweit verstanden - also in der Theorie läuft das Altwasser AQ schon mal *g* Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: nicolleen am 22. Dezember 2005, 13:36:18 Hi Manu!
Zitat Altwasser-Forum sowas gibts??? hast du da einen link? lg niki Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: aramis am 22. Dezember 2005, 17:39:08 hi niki,
google ist dein Freund :D http://www.altwasser-aquarium.de/forum/index.php Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: nicolleen am 22. Dezember 2005, 19:16:47 hi manu!
na sowas! danke fuer den link! lg niki Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Krypton am 22. Dezember 2005, 19:19:57 Hallo Manu
Zitat Im Großen und Ganzen traue ich es mir zu, mir macht eigentlich "nur" mein Besatz Sorgen. Genau das ist der Punkt den ich dabei auch sehe und wobei ich mir keinesfalls sicher bin ob ich so was bei diesem Besatz von Anfang an riskieren würde. Ich würde das Becken ganz langsam und behutsam an Altwasser heranführen. Soll heißen die sonst üblichen TWW machen, aber diese stets unter Beobachtung sämtlicher Werte jedes Mal reduzieren, so lange bis nichts mehr zum Wechseln übrig bleibt. So könnte es ME gehen ohne das Du ein Risiko dabei eingehst. Bei mir war es bzgl. Besatz umgkehrt, der Besatz war gegenüber jetzt eher spärlich, die Hauptmenge meines jetzigen Besatzes, (Schrägschwimmer und Rotköpfe) sind in diesem Becken dann zur Welt gekommen. Wobei lediglich nur die Stäksten und "cleversten" übrigblieben. Also, in etwa 2-5 Stk. pro Wurf. Mittlerweile zählen diese beiden Schwärme sicher an die je 100Stk. (Kann man ja nur sehr schwer zählen) Laut meinen AQ Verständnis und pers. Erfahrungen dazu, denke ich, dass Dir Zeolith und ein UV C Kl. sicher dabei sehr hilfreich wären, auch wenn man dann im strengen Sinn gesehen, nicht von einem klassischen Altwasserbecken sprechen kann. Mir pers. ist das aber vollkommen egal so lange es so (zumindest bei mir) bestens funktioniert. Zeolith und UV stellen praktisch ein für mich nicht wegzudenkendes Reserverad dabei dar. Was aber nicht unbedingt heißen soll, dass es event nicht auch ohne dem funktionieren kann. Was mir ebenfalls im Gesamtzusammenhang wichtig erscheint ist, dass Du eine sehr schnell wachsende Blätter- Pflanzenart im Becken hast. In meinem speziellen Fall ist das die Hygrophila polisperma. Ich schneide sie wöchentlich jeweils in der richtigen Länge, schräg verlaufend nach hinten einfach oben ab. Sämtliche Arten von Tausendblatt oder Cabomba eigenen sich für diese Art der Schneidung nicht langfristig, da sie dabei immer schwächer werden, sofern man den abgeschnittenen, obigen Teil nicht wieder unten einsetzt, was aber sehr viel andauernde Mehrarbeit bedeutet. auch würde später der Bodengrund immer aufgewühlt werden. Dies versuche ich tunlichst zu vermeiden. Ich rühre den Bodengrund sowie vorhandenen Mulm nicht an, außer an der Sichtseite. Falls Du Fragen hast, die ich auch imstande bin zu bantworten, nur her damit. ;) @Reinhard Zitat Hast Du nicht Lust Dein Becken in der ATinfo vorzustellen? Hans ist immer auf der Suche nach guten Artikeln. Mach ich gerne, aber erst im neuen Jahr. Laß uns also im Jänner oder wann immer Du sonst willst noch einmal darüber sprechen. LG Fritz Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: aramis am 22. Dezember 2005, 21:23:01 hallo Fritz,
tja, da ist guter Rat teuer *g* Aber dein Vorschlag klingt gut und vermutlich werde ich es so versuchen, denn es hat überhaupt keinen Sinn, von Anfang an Altwasser betreiben zu wollen, wenns nur Probleme gibt und dann keinen Spaß mehr macht. Somit - langsam angehen - dann müsst das klappen. Über welchen Zeitraum hinweg glaubst du ist es sinnvoll, auf Altwasser umzustellen? Danke für deinen hilfreichen Tipp! [Editiert am 22/12/2005 von aramis] Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Krypton am 22. Dezember 2005, 21:54:45 Hallo Manu
Ich würde, sobald das Becken gut eingefahren ist, nach ca. 1-2 Monate Normalbetrieb die regelmäßigen WW jeweils um ca. 15 - 20% reduzieren. Die Zeit ergibt sich somit von selbst. Ist halt vermutlich ein bischen Buchführung notwendig. ;) Sofern Du es wünscht und ich die richtige Sorte bekomme, könnte ich Dir gerne zum Tauschtag (Stefan Fadinger Platz) im Jänner ebenfalls Zeolith mitbringen. Ich müßte es nur bald wissen, da ich vielleicht schon morgen welches besorgen fahre. Markus kann Dir das sicher mitnehmen, sofern Du nicht persönlich kommst. Für mich pers. ist es DAS zus. Filtermedium schlechthin. :) LG Fritz Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: aramis am 23. Dezember 2005, 13:19:07 hallo Fritz,
danke für die Info. Ja, bitte für mich auch einen Sack Z. Ich werde auf alle Fälle meine beiden Becken damit betreiben. Wie lange kommt man mit einem Sack aus? Vorraussichtlich komm ich am 15. mit Markus und Elke mit :) Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Krypton am 23. Dezember 2005, 15:50:09 Hallo Manu
Mach ich gern! Wenn Du einen großen Filter damit befüllst zB. Eheim prof II (der mit den drei Körben, sicher über ein Jahr. Ca. 25kg oder etwa 30 Liter, soweit ich das in Erinnerung habe. Könnte aber auch sein, ich muß einen 50kg Sack nehmen. Wird sicher auch kein Problem sein den zu teilen. Mal sehen. Kann erst nach Weihnachten einkaufen gehen, da es sich heute nicht ausgegangen ist. LG Fritz [Editiert am 23/12/2005 von Krypton] Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: aramis am 23. Dezember 2005, 19:51:47 Hallo Fritz,
ich weiß net, wieviel Markus braucht, aber wir können da sicher teilen, ist kein Problem. Eine Frage noch: gibt es, außer einem Außenfilter, noch Alternativen? Es gäbe ja die Möglichkeit, den HMF als Kammernfilter zu betreiben oder? Könnte man da das Z. einbringen? Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Krypton am 23. Dezember 2005, 20:38:53 Hallo Manu
Zitat Es gäbe ja die Möglichkeit, den HMF als Kammernfilter zu betreiben oder? Könnte man da das Z. einbringen? NEIN, davon ist ME dringend abzuraten!!! Hinter der Matte ist die Nitrifikation bei funktionierenden HMF bereits abgeschlossen. Damit würde No3 anfallen welches vom Zeolith aber auf Grund der Größendifferenz zwischen Mineralstruktur und No2/No3 Molekülen nicht entfernt wird. Soll heißen schlicht und einfach, für Naturzeolith sind diese Moleküle einfach zu groß. Es werden nur die molekular wesentlich kleineren Vorstufen der Nitrifikation vom Z. entfernt. Dasselbe gilt für Z. Einsatz im normalen Topffilter mit verschiedenen oder gemischten Filtermedien bei falscher Plazieung des Zeoliths. Zeolith muß immer das erste Filtermedium sein welches das Wasser durchfließt, um seine volle Wirkung erreichen zu können. LG Fritz [Editiert am 23/12/2005 von Krypton] Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: kekule am 23. Dezember 2005, 20:49:08 Hallo Fritz
Das mit der Grösse glaub ich gar nicht mehr. Stimme dir aber wegen der sinnlosigkeit zu, denke aber das es sich dabei um die Ladung handelt, Ammonium ist positiv geladen und Nitrat Nitri sind negativ geladen. Soweit ich das jetzt durchblick habe ist es so das nur postitiv geladen Teilchen gebunden ausgetauscht werden. Wieviel ich brauchen werde kann ich nicht sagen, dachte aber an so einen Sack, ob der nun 15/25 oder 50 kg hat ist mir eigentlich egal, nachdem Fritz den ziemlich günstig besorgen kann. Bei 50kg sollten wir aber schon teilen, manu :), denn das wird möglicherweise doch etwas zuviel für mein kleines 200l Becken. Was mich bezüglich der HMF aussage zu denken anregt ist, das doch nicht sofort alles Ammonium das abgegeben wird zu Nitrat umgewandelt wird. Das verteilt sich einerseits im Wasser und kann sicher auf dei schnelle nicht total umgesetzt werden und wird sicher auch den einen oder anderen Durchlauf brauchen bis es komplett abgebaut ist. Denkst du nicht fritz? Was spricht gegen diese Theorie? mfg Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: aramis am 23. Dezember 2005, 20:56:00 hallo,
naja, vielleicht versteh ich das Prinzip des Kammernfilters total falsch - aber IMHO kann man doch das Z vor dem HMF platzieren oder? Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Krypton am 23. Dezember 2005, 21:18:58 Hallo Manu
Genau das meine ich damit. LG Fritz Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Krypton am 23. Dezember 2005, 21:33:21 Hallo
Verdammt, irgendwie ist jetzt ein Posting von mir verschwunden. Also nochmals. Zitat Das mit der Grösse glaub ich gar nicht mehr. Stimme dir aber wegen der sinnlosigkeit zu, denke aber das es sich dabei um die Ladung handelt, Ammonium ist positiv geladen und Nitrat Nitri sind negativ geladen. Soweit ich das jetzt durchblick habe ist es so das nur postitiv geladen Teilchen gebunden ausgetauscht werden. Was mich bezüglich der HMF aussage zu denken anregt ist, das doch nicht sofort alles Ammonium das abgegeben wird zu Nitrat umgewandelt wird. Das verteilt sich einerseits im Wasser und kann sicher auf dei schnelle nicht total umgesetzt werden und wird sicher auch den einen oder anderen Durchlauf brauchen bis es komplett abgebaut ist. Denkst du nicht fritz? Was spricht gegen diese Theorie? Das mit der + - Ladung entzieht sich absolut meiner Kenntnis. Klingt aber interessant. Weißt Du ich seh das natürlich mit vollkommen anderen laienhaften Augen. Ich neige aber eher daran zu glauben, dass die unterschiedliche Molekularstruktur für den Umstand verantwortlich zu sein scheint, dass No2/NNo3 von Z. nicht entfernt wird. Es wäre nur allzu logisch. Wie auch immer........ Es hat sich bei Einsatz hinter der HFM gezeigt, dass bei Becken mit höheren No3 Gehalt so gut wie keinerlei Reduktion erfolgte, eher Anstieg. Bei Einsatz davor allerdings, wird das No3 in dem Maße reduziert wie es vom Becken verarbeitet wird. Also kein neuer Anstieg, sondern langsame Reduktion. Ich freue mich aber, dass Du ich für einen Z. Einsatz entschieden hast, somit werden wir zukunftsorientiert weit fundiertere Aussagen zu dem Thema haben als ich diese je machen könnte. Zitat Bei 50kg sollten wir aber schon teilen, manu , denn das wird möglicherweise doch etwas zuviel für mein kleines 200l Becken. Kein Problem, ihr könnt natürlich haben so viel ihr wollt, sofern ihr ein Behältnis oder Sack mitbringt. Ich denke aber es wird schon klappen mit 2x 25Kg. LG Fritz [Editiert am 23/12/2005 von Krypton] Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: kekule am 23. Dezember 2005, 21:56:52 Hallo Fritz
Das mit den unterschiedlichen Strukturen liegt ja durch die unterschiedliche Ladung ja durchaus auch vor, zusätzlich zu den Grössenunterschieden. Ich will ja nur noch genauer auf des Pudels Kern eingehen, oder zumindest fundiertere Grundlagen dazu finden. NAtürlich werde ich mich mit dem Them ausführlich beschäftigen und wahrscheinlich den einen oder anderen Euro in die Messtechnik investieren :) Aber dazu muss ich zuerst schauen was mein Finanzminister dazu sagt :) mfg Titel: Re: Bei mir ein AltwasserAQ möglich? Beitrag von: Krypton am 23. Dezember 2005, 22:18:37 Hallo Markus
Zitat Das mit den unterschiedlichen Strukturen liegt ja durch die unterschiedliche Ladung ja durchaus auch vor, zusätzlich zu den Grössenunterschieden. Ich will ja nur noch genauer auf des Pudels Kern eingehen, oder zumindest fundiertere Grundlagen dazu finden. Na da haben wir es schon. "Genau das meinte ich mit meinen "laienhaften Augen" Wieder was gelernt. Ich freu mich schon drauf. LG Fritz |